Mittwoch, September 9 2009

Flash in Chromium

Einige Zeit kann man nun schon den Browser Chromium testen, welcher auf Googles Chrome Engine basiert. Leider war es bisher nicht möglich Flash abzuspielen, was Chromium für mich als vollwertigen Browser ausschloss. Mittlerweile ist es aber möglich und auch ziemlich schnell erledigt, Flashvideos mit dem Chromium Broser zu sehen. Dazu muss lediglich die libflash.so, die vermutlich schon auf den meisten Systemen enthalten ist, von /usr/lib/adobe-flashplugin einfach nach /usr/lib/chromium-browser/plugins/ kopiert werden. Ist das Flashplugin noch nicht installiert, kann dies per sudo apt-get install flashplugin-nonfree installiert werden. Damit das Plugin auch genutzt wird, muss Chromium mit dem Parameter --enable-plugins gestartet werden, also chromium-browser --enable-plugins . Bisher läuft der Browser bei mir inklusiver Flash Plugin schnell und stabil, bleibt noch abzuwarten wie er sich in Zukunft entwickelt.

Mittwoch, April 22 2009

Adobe Flashplayer 64-bit Alpha

Ich kann nur jedem der die AMD64 Architektur unter Linux nutzt, die aktuelle Alpha der libflashplayer.so (Flashplayer 10) von Adobe zu probieren! Ich für meinen Teil hatte immer ein paar nervige Aussetzer bei der 32bit Variante und die Performance war einfach nicht das, was ich mir unter flüssigem Arbeiten vorstelle. Die 64bit Variante läuft dagegen flüssig und ohne Aussetzer einwandfrei! Die aktuelle Version gibts direkt bei Adobe (KLICK) als Tarball, aber keine Angst darin ist nur die Library libflashplayer.so welche man einfach im Verzeichnis /usr/lib/adobe-flashplugin/ unterbringt, nachdem man vorher die alte Dateiversion gesichert hat. Das sollte es auch schon gewesen sein und dem Flashgenuss dürfte nichts mehr im Wege stehen!

Dienstag, März 17 2009

Kathrein Enigma 2 stabil!

Nach einigen überarbeitungen durch TDT und AAF läuft nun endlich mit dem AAF Sussex Reloaded Flashimage E2 Enigma 2 stabil auf der Kathrein UFS 910. Dieses Image bietet wirklich großen Komfort und dazu noch wirklich nette Kleinigkeiten wie zum Beispiel HD Skins, Picons (kleine Senderlogo-Grafiken), Webinterface mit Streamingfunktion und einiges mehr. Nachdem die vorherigen Versionen noch einige kleinere Bugs und Probleme mit sich brachten, wie zum Beispiel das Kaltstartproblem (Box fuhr nach langer Trennung vom Strom nur nach mehreren Startversuchen hoch), läuft das neue Sussex Reloaded wirklich stabil und bei mir bisher auch glücklicherweise ohne irgendwelche Probleme. Zum Flashen des neuen Images sollte KCC (Kathi Control Center) 3.2 verwendet werden, denn bei einigen älteren Versionen von 3.1 geht der Flashvorgang auf Grund von intern geänderten Partitionen schief (Eigene Erfahrung :) ). Auch der Swap Stick ist nun nicht mehr zwingend notwendig, macht aber insbesondere bei der Benutzung von Picons etc. sicherlich Sinn. Hierzu sollte ein USB Stick mit FAT32 formatiert werden und das Label "SWAP" tragen, den Rest erledigt E2 automatisch beim Start. Das einzige Feature, was noch nicht funktioniert und worauf ich noch warte, ist Timeshift. Aber bei der wirklich guten Arbeit vom Team Ducktales und AAF sollte das auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Viel Spass beim  Testen!

Das Image kann man hier downloaden: http://www.aaf-board.com

Freitag, März 13 2009

OCZ Vertex SSD - Review

dsc00116Ich sage nur Wahnsinn! Nachdem die Vertex gestern endlich (nach fast 3 Monaten Wartezeit)angekommen ist, bin ich wirklich zufrieden und muss sagen: das Warten hat sich gelohnt, doch dazu später mehr. Die OCZ Vertex hat die Größe einer normalen 2,5" Notebookfestplatte und wiegt etwas weniger als ihre Scheibenkollegen. Vorformatiert war die Platte mit einem NTFS System und erstaunlicherweise besitzt sie eine Kapazität von 32GB statt nur 30GB, anscheinend wurde noch etwas nachgelegt. Wie schon im vorherigen Artikel erwähnt schafft die Vertex nun über 200MB/s Lesespeed und bis zu 160MB/s Schreibspeed. Die Platte wurde sofort von meinem BIOS erkannt und es gab nichts zu meckern, Ubuntu-Installation gestartet und los gings. ReiserFS war meine Wahl fürs Dateisystem, was sich aber als nich besonders schnell herausstellte. Auf der Platte selbst habe ich bei dieser Installation auch keinen Swap Speicher angelegt, vielleicht ein Fehler? Irgendwie habe ich es auf jeden Fall geschafft, weiss der Geier wie, den Bootloader zu zerschiessen und die Partitionstaballe zu zerstören (Grub Error 16, dann 17 und dann 5). Dumm gelaufen! Vermutlich hing das mit meinen Parallelinstallationen zusammen, man will ja schliesslich fertig werden ;) ! Naja, was blieb mir anderes übrig als das System erneut aufzuspielen. Diesmal legte ich allerdings die Swap Partition an und formatierte die Root Partition mit ext3. Einige werden bestimmt an dieser Stelle aufschreien, ein Journalling FS auf eine SSD zu schreiben, ich habe es trotzdem getan! Die Installation ging recht zügig von statten, jedoch nicht viel schneller als bei einer normalen Festplatte auch, Flaschenhals ist hier das CD-Laufwerk. Der erste Systemstart verlief schon um ein vielfaches schneller als von meiner langsamen normalen HDD. Nach einigen Tweaks die ich später noch vorstelle wurde es noch ein wenig schneller. dsc00117Insgesamt lässt sich mit der SSD sehr gut arbeiten, Programme starten sofort bzw nach sehr kurzer Zeit, abgesehen von Programmen die Unmengen an Configs im /home Verzeichnis lagern, denn das liegt auf der normalen Platte. Es stellt sich ein komplett anderes Arbeitsgefühl ein, weil Zugriffe wirklich schnell von statten gehen. Ein kurzer Speedtest mit hdparm -t /dev/sda brachte beachtliche 151MB/s Buffered Read zu Tage, zwar noch nicht 200MB/s aber das sind wohl sowieso eher Theoriewerte.(EDIT: Die Platte war defekt! Die neue schafft 230MB/S lesen!) Bevor ich zu den Tweaks und Optimierungen für die Platte weitermache, muss ich noch sagen, sehr empfehlenswerte und vor allem schnelle Platte! Und das Schönste daran ist, sie ist absolut leise, auch bei starken Zugriffen! Zuerst will ich die Lebensdauer der Platte verlängern, was eigentlich nicht unbedingt nötig ist, denn das heutige Wear-Leveling der Platten ist mittlerweile so gut geworden, dass man sie nur sehr schwierig "klein kriegt" (bei 50GB Schreiben pro Tag hält die Platte 25Jahre!). Da der Ubuntukernel standartmäßig Zeitstempel  an die Dateien heftet, sprich zuletzt gelesen / geändert, verursacht das natürlich unnötige Schreibzugriffe. Um das zu unterbinden habe ich in die fstab bei meiner SSD die Option relatime in noatime geändert. Meine Zeile sieht nun so aus: UUID=6d526b86-48a1-4817-98df-7b4f6d20e9f5 /               ext3    noatime,errors=remount-ro 0       1 Natürlich ist kaum ein System auf den Einsatz von SSD Festplatten optimiert, auch nicht Ubuntu. Darum sollte noch der I/O Scheduler für die SSD geändert werden. Der ist standartmäßig auf cfq (completly fair queing) eingestellt, was allerdings beim Einsatz von SSDs keinen Sinn macht, da hier im Prinzip die Schreib- und Lesvorgänge nicht extra koordiniert werden müssen, sonder sofort geschreiben werden können. Den aktuellen Scheduler für seine Platte, kann man sich mit cat /sys/block/sda/queue/scheduler ausgeben lassen. Der Wert in den eckigen Klammern stellt den aktuellen Scheduler dar. Um ihn zu ändern geben wir als Root folgendes ein: echo noop > /sys/block/sda/queue/scheduler Um diese Änderung permanent zu machen, sollten sie in die rc.local eingetragen werden. Das kann mit folgendem Befehl geschehen: sudo gedit /etc/rc.local Hier vor dem exit0 den Schedulerbefehl von oben eintragen. Natürlich gibts noch andere Tweaks und Optimierungen, aber diese halte ich für die wichtigsten. Wer noch etwas mehr wissen möchte kann hier oder hier mal vorbeischauen. Abschliessend will ich noch kurz sagen, dass diese SSD wirklich sehr empfehlenswert ist und wirklich ihr Geld wert!

Donnerstag, November 27 2008

Do it yourself Solid State

Nachdem der IDE to CF Konverter mittlerweile gut funktioniert, gehts bei mir mit Stufe 2 weiter. Ich habe mir noch einen weiteren Adapter und eine schnelle CF Karte bestellt, die mit 233-facher Geschwindigkeit gute 36MB/Sek auf die Karte schaufelt und preislich noch im Rahmen liegt. Das sollte für einen schnellen Systemstart reichen, denn ich will versuchen das Grundsystem komplett auf die Karte auszulagern. Eine Standart Ubuntu Installation schlägt mit gut 3,5 GB zu Buche, auf der 8GB Karte sollte demnach noch genug Speicher für die wichtigsten Programme, sowie die Swap Partition sein. Natürlich muss das System noch ein wenig für die Speicherkarte optimiert werden, dh. unnötiges Schreiben verhindern, denn jeder Schreibvorgang hinterlässt seine Spuren auf dem Chip und zerstört ihn irgendwann durch Ladungsverlust in den Speicherzellen. Hersteller verbauen zwar intelligente logische Schaltungen um unnötige Schreibvorgänge zu reduzieren und Zellen zu schonen. Trotz allem ist die Haltbarkeit begrenzt, weswegen man wichtige Daten besser nicht auf DIYS-Solid-States mit Speicherkarten speichern sollte. Darum bleibt zusätzlich auch noch meine normale Festplatte in Betrieb, schon alleine wegen des geringen Speichers der Karte. Weiteres, wenn alles läuft und eingebaut ist ;)

Freitag, Oktober 10 2008

Kathrein UFS 910 Testbericht

Nachdem nun auch mein neuer Sat-Receiver angekommen ist, möchte ich auch zu diesem Gerät einen kurzen Testbericht schreiben. Bestellt habe ich den Receiver bei Alternate, Versand erfolgte auch recht zügig, so dass ich den Receiver nach kurzer Zeit in den Händen halten konnte. Erfreulicherweise liefert Kathrein zu ihrem Receiver nicht nur ein einfaches Stromkabel, sondern auch ein Scart und ein HDMI Kabel. Schnell war die Kathi ausgepackt und angeschlossen, denn meine alte Dbox2 hatte so ziemlich, mal abgesehen von HDMI und USB fast die gleichen Anschlüsse, sodass ich nur die Kabel umstecken musste. Nach dem Anschalten wurde ich sofort von einem Einrichtungsassistenten im 1080i Format begrüsst. Schnell waren die ersten Einstellungen gemacht, ein Suchlauf durchgeführt und schon nach kurzer Zeit begrüsste mich die ARD. Das Bild war nicht viel besser als über Scart, aber ok. Was nicht gut ist, kann nicht durch Zauberhand besser werden. Einen wahren Augenschmauss erlebte ich aber beim Umschalten auf den AstraHD+ Demokanal. Hier ist das Bild wirklich perfekt. Anders als bei BluRay bzw. Spielfilmen wird hier bewusst großflächig alles scharf dargestellt und nicht nur Personen oder Gesichter. Auch die Wiederholung eines Bundesliga Spiels auf Anixe HD war wirklich super. Für solche Aufnahmen sind die Fernseher gemacht, hier sieht man das volle Potential. Das Menü der Kathi ist ziemlich schlicht und einfach gehalten. Wenn man die ausführlichen Menüs der Neutrino DBox2 gewohnt ist wirkt das Menü der Kathi wirklich sehr schlicht. Da aber alles in Ordnung ist, bedarf es auch keiner großen Einstellungen. Einziges Manko ist die wirklich sehr lahme Wiederholfrequenz der Fernbedienung, was beim zappen schon mal ganz schön nerven kann und die etwas umständlichen Favoriten und Senderlisten. Auch das offizielle DVR-Tool von Kathrein ändert nicht viel daran und kann sich nicht mit Programmen wie Bouquet Wizard messen. Sehr gut ist allerdings die Erkennung von Speicher an den USB Buchsen. Sticks werden schnell erkannt und können sofort als Aufnahmemedium, bzw. für die Timeshiftfunktion genutzt werden. Auch das Flashen eines neuen Images bzw. das Updaten könnte nicht einfacher sein: Stick in den Front USB,  Menü Taste an der Frontseite gedrückt halten und die Box einschalten, fertig. Auch der Bootvorgang der Box, bis das erste Bild erscheint geht ziemlich flott und die Bootzeit ist kaum merkbar. Insgesamt komme ich, wie schon viele andere vor mir, das die Kathrein UFS 910 ein uneingeschränkt empfehlenswerter HDTV Satreceiver ist.