Dienstag, Oktober 13 2009

Trapster - Die Radarfallen Community

Aus dem Radio kennt man vielleicht die Blitzerwarnungen, welche freundliche Autofahrer unterwegs durchgeben und einen vor hohen Geldstrafen oder sogar Fahrverbot bewahren sollen. Dieser Service ist zwar eine gute Idee, jedoch kann das Radio ja nicht alle 5 Minuten die aktuellen Blitzerdaten herausgeben und so kann es sein, dass man trotzdem in eine Radarfalle fährt. Ärgerlich! Glücklicherweise gibt es hier eine gute Lösung, die sich das Internet zu Nutze macht. Entdeckt ein Communitymitglied einen Blitzer, meldet es ihn direkt von Unterwegs per Handysoftware. Diese Daten werden sofort an der Trapster.com Server weitergeleitet und alle kommenden Fahrzeuge erhalten eine Warnung über den neuen Blitzer. Trapster richtet sich in erster Linie an Nutzer von Smartphones, ist aber auch als Addon für diverse Navigationsgeräte zu haben. Auf dem iPhone bietet es sogar Push Benachrichtigungen, wenn ein neuer Blitzer im persönlichen Überwachungsbereich gemeldet wird, ohne das die Trapster Software auf dem iPhone laufen muss. Zur Qualitätssicherung sollen/müssen neue Radarfallen bzw. Gefahrenstellen durch mehrere Nutzer bestätigt werden, wodurch gleichzeitig die Glaubwürdigkeit des Melders steigt und dadurch in Zukunft seine Meldungen sofort mit einer höheren Glaubwürdigkeit eingestuft werden. Viele hochrangige Medien, darunter Time, CNN, Wallstreet Journal, Fox News und viele mehr, haben bereits über die Software berichtet und sie für gut befunden. Wer also ein iPhone oder ein anderes Smartphone besitzt sollte das Programm unbedingt testen, denn umso mehr Leute mitmachen, desto genauer, schneller und effizienter funktioniert das System. Auch normale Java fähige Handys (also so ziemlich alle) können die Software nutzen! Quellen: [1] http://www.trapster.com [2] FoxNews Video

Mittwoch, Februar 18 2009

Open Source und die Menschen

opensource-communismFast jeder nutzt Firefox oder Thunderbird, doch immernoch kursiert anscheinend die Meinung "Was nix kostet kann nix taugen", obwohl schon diese beiden Programme das Gegenteil zeigen. Nimmt man als Beispiel die kostenlose Office Suite OpenOffice, die 1 zu 1 de selben Möglichkeiten bietet wie überteuerte Software von Mircosoft, stellt sich die Frage warum bleiben die Leute ihrer Software treu? Ich kenne Leute die lieber mit einer Word97 Version arbeiten, als eine Nagelneue OO-Writer Version aufzuspielen. Doch was verursacht eine solch starke Bindung? In erster Linie wohl die Angst vor Inkompatibilität und Designveränderung. Doch genau hier sollte man lieber die freie Alternative wählen, denn OO (OpenOffice) zum Beispiel unterstützt die gleichen Dokumentenformate wie sein komerzieller Bruder und liest sogar mehr als Word. Ich möchte nicht sagen, das Open Source Software immer das Nonplusultra ist, aber man kommt auch auf diesem Weg gut ans Ziel. Nehmen wir zum Beispiel die freie Grafiksoftware Gimp, dessen Pendant in der komerziellen Welt Adobe Photoshop darstellt. Ist man ehrlich mit sich selbst werden die wenigsten privaten Nutzer eine Lizenz für Photoshop besitzen, denn die kostet mehrere 100$. Klar ist der Funktionsumfang von Gimp nicht ganz so enorm wie der von Photoshop, aber für die meisten, selbst (semi)professionelle User, sollten die Funktionen reichen. Doch warum kaufen die Leute lieber teure Produkte statt freie Software zu nutzen? Unbekannte Alternativen? Unbehagen? Angst vor Fehlern? Ich weiss es nicht...

Montag, Dezember 29 2008

Kommt ein Vogel geflogen...

Und dieser Vogel kam mir wirklich spontan zugeflogen: Das Open Source Projekt Songbird. Songbird ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine Musik-Player und Verwaltungssoftware für alle Plattformen wo auch die Leute aus dem Hause Mozilla ihre Finger mit im Spiel haben. Der erste Start der Software beginnt mit einem Einstellungsdialog, bei dem man Sprache, Musikordner etc. festlegt. Doch spätestens dann könnte man meinen man hätte iTunes vor sich, denn das Oberflächendesign ähnelt dem enorm. Wer möchte kann sich natürlich noch andere Skins herunterladen. Songbird verfügt über die Firefox XUL Engine und hat quasi Firefox in sich integriert. Auch die Konfigurationsmenüs kennt man schon vom Firefox, was das Einstellen beschleunigt. Add-Ons installiert man nach gewohnter Firefox-Manier durch klicken auf Installieren auf der entsprechenden Website. Mittlerweile gibt es schon eine ganze Menge an wirklich brauchbaren Plugins bzw. Add-Ons und da Songbird eine Crossplatform Software ist, kann man sich auf viele viele mehr oder weniger sinnvolle Erweiterungen freuen.  Last.fm & Co sind natürlich standartmäßig mit von der Partie, dynamische Playlisten, Coverart, Lyrics und vieles mehr ist auch integriert (zum Teil erst nach Installation der entsprechenden Plugins). Die Suche nach Liedern geht auch in großen Datenbanken recht zügig von statten. Man kann ausserdem fast jede Kleinigkeit einstellen, worunter die Einfachheit allerdings nicht leidet. Das Programm lässt sich intuitiv bedienen und macht einen, wie gewohnt guten Eindruck und ist nach meinen ersten Eindrücken äusserst empfehlenswert und für mich die gesuchte Alternative zu Amarok 2.   - http://getsongbird.com songbird

Donnerstag, Oktober 9 2008

Amarok und Last.fm Tags

Heute möchte ich auf ein besonderes Feature von Amarok, dem Musikplayer und Verwaltungsprogramm schlechthin, eingehen. Und zwar die Möglichkeit des taggens von Musikstücken. Doch was ist darunter zu verstehen? Nun, Tags machen da weiter wo normale ID3 Tags aufhören. ID3 bietet die Möglichkeit diverse Zusatzdaten zu Musikstücken zu speichern, jedoch lässt sich nur 1 Genre Tag oder Kommentar zu jedem Lied speichern. Das dies nicht immer optimal ist, sieht jeder. Spätestens wenn er eine Playlist nach Genre generieren lässt. "Rock" im ID3 Tag ist häufig so weit gefasst, dass Elvis Presley, ACDC und Slipknot in dieses Tag passen könnten. An dieser Stelle kommt Last.fm zum Einsatz. Mit einem kleinen Plugin für Amarok lassen sich für jedes Lied beim Abspielen automatisch gleich mehrere Tags zum Lied hinzufügen, Internetverbindung vorausgesetzt. Man kann natürlich entscheiden wieviele Tags, die übrigens nicht in der MP3 File gespeichert werden, pro Song heruntergeladen werden sollen und welchen Minimum Score ein Tag haben soll um gespeichert zu werden. Mit Minimum Score ist die Häufigkeit gemeint, mit der ein Tag für diesen Song von anderen Usern benutzt wurde. Selbstverständlich kann man Tags aber auch selbst bestimmen, doch meistens sind die vorgeschlagenen ganz ok. Unten sieht man die Tags zum Song Darts von System of a Down, die wie ich finde recht gut passen. Der größte und eigentliche Vorteil dieser Tags ist aber, dass man damit sehr gut und vor allem sehr präsize intelligente und dynamische Playlisten erzeugen kann. Ich zum Beispiel hatte häufig das Problem, dass meine "Rock" Playlist äusserst viel Metal enthielt, was aber nicht gewollt war. Zur Verfeinerung der Stilrichtung lassen sich die Last.fm Tags wie man auf dem Bild sehen kann, prima einsetzen. Dadurch kann ich jetzt Metal präzise von Rock bzw. sogar Rock n Roll trennen. Das Script, das dies möglich macht nennt sich synctags und findet sich unter den Standartscripts.