Montag, Februar 9 2009

Firefox Speed Up

Diesen Tipp habe ich im Zusammenhang mit SSD Festplatten gefunden um den Schreibzugriff darauf zu minimieren. Allerdings ist das Prinzip eine wirklich gut Idee, die auch bei normalen Festplatten einen Geschwindigkeitsschub beim Surfen hergibt,  die Verlagerung des Firefox Cache auf die RamDisk! Hierzu müssen allerdings erst einige Dinge getan werden. Zuerst öffnen wir die fstab als root: sudo gedit /etc/fstab Am Ende der Datei fügen wir die folgende Zeile ein, um die RamDisk nutzbar zu machen: tmpfs /tmp tmpfs defaults,noatime,mode=1777 0 0 Nach einem Neustart, sollte uns der Befehl df Auskunft über das frisch gemountete tmpfs geben: tmpfs 513472 30320 483152 6% /tmp Firefox legt den Cache standartmäßig im /home Verzeichnis ab. Um den Cache nun nach /tmp zu legen, starten wir eine Firefox Instanz und geben in der Adresszeile about:config ein und bestätigen kurz die Sicherheitswarnung. Als nächstes müssen wir eine neue Variable anlegen, dazu klicken wir irgendwo mit der rechten Taste auf eine frei Stelle und klicken auf Neu --> String. Als Name der neuen Variable wählen wir browser.cache.disk.parent_directory und geben als Wert den String /tmp an. Starten wir jetzt neu, nutzt Firefox die RamDisk zur als Cacheablage, was sich bei mir wirklich sehr auszahlt, sowohl bei Geschwindigkeit, als auch beim Festplattengeräusch ;)

Montag, Dezember 29 2008

Kommt ein Vogel geflogen...

Und dieser Vogel kam mir wirklich spontan zugeflogen: Das Open Source Projekt Songbird. Songbird ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine Musik-Player und Verwaltungssoftware für alle Plattformen wo auch die Leute aus dem Hause Mozilla ihre Finger mit im Spiel haben. Der erste Start der Software beginnt mit einem Einstellungsdialog, bei dem man Sprache, Musikordner etc. festlegt. Doch spätestens dann könnte man meinen man hätte iTunes vor sich, denn das Oberflächendesign ähnelt dem enorm. Wer möchte kann sich natürlich noch andere Skins herunterladen. Songbird verfügt über die Firefox XUL Engine und hat quasi Firefox in sich integriert. Auch die Konfigurationsmenüs kennt man schon vom Firefox, was das Einstellen beschleunigt. Add-Ons installiert man nach gewohnter Firefox-Manier durch klicken auf Installieren auf der entsprechenden Website. Mittlerweile gibt es schon eine ganze Menge an wirklich brauchbaren Plugins bzw. Add-Ons und da Songbird eine Crossplatform Software ist, kann man sich auf viele viele mehr oder weniger sinnvolle Erweiterungen freuen.  Last.fm & Co sind natürlich standartmäßig mit von der Partie, dynamische Playlisten, Coverart, Lyrics und vieles mehr ist auch integriert (zum Teil erst nach Installation der entsprechenden Plugins). Die Suche nach Liedern geht auch in großen Datenbanken recht zügig von statten. Man kann ausserdem fast jede Kleinigkeit einstellen, worunter die Einfachheit allerdings nicht leidet. Das Programm lässt sich intuitiv bedienen und macht einen, wie gewohnt guten Eindruck und ist nach meinen ersten Eindrücken äusserst empfehlenswert und für mich die gesuchte Alternative zu Amarok 2.   - http://getsongbird.com songbird

Freitag, November 14 2008

Chrome-Killer Minefield

Nun habe auch ich einen Blick auf die neuste Browsergeneration aus dem Hause Mozilla geworfen, Firefox 3.1 alias Minefield. Nach Berichten erreicht dieser durch seine komplett neue Engine einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Googles Chrome Browser von 10% (KLICK). Noch ist Mindfield nicht Final, aber dennoch habe ich mir den Nightly Build heruntergeladen um schonmal zu testen. Wie gewohnt bietet Mozilla auch den Mindfield für Windows, Linux und Mac an. Schnell war das Archiv entpackt und erste Tests konnten her. Das Ergebnis spricht klar für Mozilla: Ein merklicher Geschwindigkeitsgewinn, trotz NoScript und AdBlock. Mindfield bietet für mich ein ganz neues schnelles Gefühl des Surfens, besonders auf Javascript belasteten Seiten. Hin und wieder fallen einem noch kleine Bugs ins Auge, aber generell kann man sagen, dass die Pre Version schon viel verrät was einen in der Final erwartet. Ich kann nur jeden ermuntern, trotz Prerelease Status, Firefox 3.1 alias Mindfield zu testen! Wer das tun möchte, findet hier die passende Version: KLICK

Mittwoch, September 10 2008

Google Chrome, Fluch oder Segen?

Da es leider noch keine Linuxversion von Googles neustem Streich gibt, musste Windows zu testen herhalten. Google Chrome startet äusserst zügig und stellt Webseiten in atemberaubender Geschwindigkeit dar. Mein Firefox kann da nur müde lächeln. Auch Seamonkey, Epiphany, Konqueror können mit der Geschwindigkeit nicht mithalten. Oder doch? Was ich ausser Acht gelassen hatte: Chrome ist eine Betaversion, kommt mit keinerlei Plugins oder Sicherheitsmechanismen daher, womit meine Browser alle ausgestattet sind. Nun, der Seitenaufbau mag schnell sein, aber Geschwindigkeit auf Kosten von Sicherheit? Keine gute Alternative. Und es geht noch weiter: Googles Datensammelwut kann nicht gut sein! Ich warte auf den Tag an dem google Autos baut oder mir eine neue Kaffeemaschine schickt, weil sie wissen das meine einen Tag später kaputt geht? Erschreckend! Nun ich muss zugeben, dass auch ich gmail, Kalender, earth usw. User bin und ein zufriedener noch dazu, aber meiner Meinug nach muss auch irgendwo mal Schluss sein. Statt einen neuen Browser zu bauen hätte google das Geld lieber Mozilla spenden können um den guten Browser besser zu machen. Irgendwie scheint es mir google versucht seine Datenarchive zu vergrößern, wie auch immer. Man muss natürlich auch sagen, dass die Services und Programme von google sehr gut sind, aber diese Monopolstellung auf die sich google immer weiter zubewegt, kann nicht gut sein. Mal abwarten was noch kommt... Chromium könnte ein vielversprechende Alternative sein, da der Code Open Source ist. Vielleicht findet sich die Engine ja eines Tages im Firefox oder Safari wieder? ;)