Donnerstag, Juli 9 2009

Ubuntu One Betatest

Vor einiger Zeit hatte ich schon über das Ubuntu One Projekt berichtet. Nun habe ich endlich eine Invitation als offizieller Betatester bekommen und kann Ubuntu One ausgiebig testen. Nach hinzufügen eines PPA Keys und dem Herunterladen des Pakets ubuntu-one kanns losgehen. Startet man im Menü dann Ubuntu One, macht es sich durch ein Icon bemerkbar, bestehend aus einer Wolke und dem Ubuntu Logo, welches sich bei Synchronsationsaktivität dreht. Ausserdem wird im Homeverzeichnis ein eigener Ordner Names  "Ubuntu One" angelegt, der wiederum 2 Unterordner "My Files" und "Shared with me" enthält. Diese beiden Ordner werden dann synchronisiert, sobald man Daten hineinkopiert, wobei "Shared with me" Dateien enthält, die ein anderer User explizit mit einem anderen Teilt. Der Service an sich ist relativ schnell und arbeitet recht zuverlässig. Auch der Zugriff von Windows Rechnern via Web funktioniert gut, sofern man sich mit seinem Launchpad Account eingeloggt hat. Insgesamt macht Ubuntu One einen ganz ordentlichen Eindruck, integriert sich wirklich nahtlos in den Gnome Desktop und arbeitet angenehm im Hintergrund. Nichts desto trotz wäre die kostenpflichtige Variante für mich keine Überlegung wert, da es ja viele andere dieser Services, wie z.B. Dropbox gibt, die Multiplattform fähig sind.

Montag, Mai 18 2009

Ubuntu One

Ubuntu One, das MobileMe Pendant der Linux- genauer gesagt der Ubuntuwelt geht an den Start. Ziel ist es, möglichst einfach Daten, Einstellungen, Termine und Co auf mehreren Computern zu nutzen und einfach zu synchronisieren. Dabei ist Ubuntu One ist mehr als nur eine einfache Datenablage,  es geht einen großen Schritt in Richtung Cloud Computing, was Client/Server Technologien in das Betriebssystem nahtlos integrieren soll. Ausserdem soll Ubuntu One zur Finanzierung und zur Förderung der Ubuntu-Entwicklung beitragen, hierfür werden 10GB Accounts für 10$ pro Monat angeboten. Noch befindet sich Ubuntu One in der Beta Phase, jedoch kann man sich zum Testen einladen lassen, man benötigt lediglich einen Launchpad Account. Wer Interesse hat, sollte [HIER] vorbeischauen.

Dienstag, November 11 2008

Testbericht Logitech Harmony 525

Heute kam sie an meine Logitech Harmony 525. Schnell war alles ausgepackt und vorbereitet, leider wollte die Harmony Remote Software nicht mit Wine zusammenarbeiten. Die Installation klappte einwandfrei, allerdings gabs beim Programmstart Darstellungsprobleme was die Nutzung mit Wine unmöglich macht. Hier musste die virtuelle Maschine, sprich Windows XP herhalten. Wie ich später herausfand, lässt sich die Fernbedienung auch per Browser konfigurieren. Negativ bei der Software fällt sofort der Registrationszwang auf, naja anscheinend ein notwendiges Übel. Hat man einmal einen Account angelegt, gehts los mit der eigentlichen Konfiguration. Zuerst fügt man alle seine Geräte hinzu, danach kann man per Assistent deren Verhältnis zueinander konfigureren. Zum Beispiel bietet der Assistent den Punkt "TV sehen" an. Alle nötigen Geräte werden dann so konfiguriert, das man nur noch den einen Knopf auf der Fernbedienung drücken muss. Bei der Geräteauswahl sucht man zuerst den Gerätetyp, dann die Marke aus, das Modell bzw. die Modellnummer gibt man per Hand ein. Die Software wirkt sehr solide, allerdings benötigt man etwas Einarbeitungszeit, bis man alles verstanden hat. Ist alles richtig konfiguriert, kann man die Einstellungen per USB auf die Fernbedienung spielen. Dies dauert für meinen Geschmack mit einer knappen Minute recht lang, doch das Warten lohnt sich und schliesslich konfiguriert man ja seine Fernbedienung nicht jeden Tag neu. Ist alles überspielt, kann die Fernbedienung benutzt werden und hier kann sie definitiv ihre Stärke ausspielen. Auf Knopfdruck schalten sich die in Frage kommenden Geräte ein und stellen sofort Kanal oder Audioquelle richtig ein. Wunderbar! Bisher gab es noch keine Funktion, die nicht über die Harmony erreichbar wäre. Ein solides Gerät für einen recht guten Preis. Auf jeden Fall empfehlenswert!