Paradoxa I

Ja, es wird etwas mathematisch, aber das sollte nicht weiter schlimm sein. Ich werde nach und nach einige der schönsten und verblüffensten Paradoxa oder auch Paradoxien vorstellen und möchte mit etwas einfachem aber doch sehr kuriosem beginnen: 2 Spieler spielen ein Spiel, welches 6 Runden dauert. Beim Stand von 5 zu 3 muss das Spiel abgebrochen werden, wie sollte nun der Gewinn verteilt werden?5:3 oder 2:1 vielleicht? Der Ergebnis überrascht, macht aber logisch gesehen durchaus Sinn: 7:1 , denn bei 8 möglichen Spielausgängen gewinnt der führende Spieler bei 7! Faszinierend oder? Aber logisch! Ein weiteres wirklich interessantes Paradoxon ist folgendes: Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand beim Wichteln sein eigenes Geschenk zieht, ist höher als umgekehrt!Es gibt genau N! (Fakultät = 1 * 2 * 3 * ... * n) Möglichkeiten die Geschenke zu verteilen. Die Chance sein eigenes Geschenk zu ziehen liegt bei vielen Leuten, bzw. großem N bei ungefähr 0,36 und steigt mit Zunahme von N. Neben diesen eher mathematischen Paradoxa, gibts natürlich auch noch was normales: Aristoteles sagt: "Ich rasiere jeden, der sich nicht selbst rasiert!" Hier stellt sich nun die Frage rasiert er sich oder nicht?

Kommentare

1. Am Dienstag, März 10 2009, 09:38 von visus
1. Das wird Aristoteles nur nachgesagt. Es war aber Bertrand Russel im Jahre 1918. 2. Ob er sich rasiert oder nicht spielt keine Rolle. Wenn der Satz wahr waere, wuerde er nicht existieren. Das laesst sich einfach mit einem Diagonalisierungsbeweis zeigen. 3. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Barbier-Paradoxon
2. Am Dienstag, März 10 2009, 21:08 von steveoh
Das hätte sich Aristoteles auch niemals gedacht, das irgendwann mal gesagt würde das er nicht existiert :D

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