Test - Axbo Schlafphasenwecker

axboZuerst: Ja, es funktioniert! Nachdem ich den Wecker einige Zeit testen konnte, will ich nun ein kurzes Fazit schreiben. Der Wecker ist ziemlich teuer und schreckt vielleicht den einen oder anderen vom Kauf ab, dazu sei gesagt, der hohe Preis von knapp 200€ ist sicherlich nicht gerechtfertigt! Der Wecker macht einen stabilen Eindruck und ist gut verarbeitet, trotzdem gibt es einige Nachteile: das Display ist nicht beleuchtet und leuchtet nur auf Knopfdruck. Was die Hersteller des Axbo als Feature anpreisen, ist wohl eher eine unglückliche Tatsache, als gewollt. Aus diesem Grund weicht auch mein alter Wecker mit 7-Segment Anzeige nicht von meinem Nachttisch. Eine leicht glimmende Beleuchtung wäre hier wünschenswert. Weiterer Nachteil des Axbo, keine Snooze-Funktion. Was von den Axbo Herstellern ausdrücklich absichtlich nicht eingebaut wurde, fehlt mir definitiv! Klingelt der Wecker gut 30min zu früh, bin ich nicht der Mensch, der trotz der Weckzeit und Ausgeschlafenheit sofort aus dem Bett springt. Bei 15min vor Weckzeit ist das sofortige Aufsstehen akzeptabel. Vielleicht wird dieses Feature noch nachgerüstet? Ein weiterer und letzter Nachteil, der Sensor! Auf dem Sensor befindet sich eine Taste, welche den Sensor (de)aktiviert und den Alarm abschaltet. Leider ist diese Taste sehr schwer zu finden (wenn der Sensor im Armband steckt) und benötigt sehr viel Kraft um gedrückt zu werden, was besonders morgens beim wach werden sehr ärgerlich sein kann. Ansonsten macht der Wecker aber einen guten Eindruck und die angepriesene Funktion des einfachen Aufwachens wie von alleine funktioniert. Auch wenn der Wecker nicht immer meine Wachphase bzw. gar keine ermitteln konnte, wurde ich sonst stets einige Minuten vor meiner eingestellten Weckzeit sanft geweckt und fühlte mich wach. Das Aufstehen geht zwar nicht von alleine und auch die Müdigkeit am Morgen ist durch den Wecker nicht verschwunden, aber man hat doch den Eindruck, nicht aus dem Tiefschlaf gerissen worden zu sein. Designtechnisch macht der Wecker auf dem Nachttisch auf jeden Fall einen sehr guten Eindruck, auch wenn die verbaute Technik eher simpel zu sein scheint, was der hohe Preis keinesfalls suggeriert. sleepSo benötigt der Wecker bzw. das USB Kabel einen speziellen Treiber um an den PC angeschlossen zu werden. Dieser stellt dem Wecker über USB einen COM Port zur Verfügung, über den dann in Verbindung mit der kostenlosen Software Axbo Research, Wecksounds, Firmware Updates übertragen werden können. Gleichzeitig kann mit Axbo Reasearch der eigene Schlaf beobachtet werden. Über die Zeit, angefangen vom Aktivieren des Sensors bis zum Weckzeitpunkt, werden die Bewegungen pro Minute durch ein Balkendiagramm dargestellt. Man kann so relativ deutlich die einzelnen Schlafphase sehen und auch erkennen wie ruhig oder unruhig man schläft. Fazit: Auch wenn der hohe Preis sicherlich nicht gerechtfertigt ist, hält der Wecker im Großen und Ganzen was er verspricht und bietet neben der Möglichkeit zukünftige Updates einzuspielen auch die Analyse des eigenen Schlafs. Für mich, als ein Mensch der ungern aufsteht, ist der Wecker eine angenehme und willkommene Hilfe.

Kommentare

1. Am Montag, November 16 2009, 12:47 von MüLaz
Du muss bis jetzt ja unglaublich schlecht aufgestanden sein um für so 'nen Wecker 200 Ocken auzugeben.
2. Am Dienstag, November 17 2009, 20:39 von Silaz
aber ganz unglaublich schlecht...
3. Am Mittwoch, Dezember 9 2009, 01:53 von anna
HI malte!! bin endlich wieder mal über dein blog gestolpert!Da hat sich ja so einiges getan. Musste auch eben schmunzeln....Leute holen sich eine Playstation...Malte holt sich einen Wecker!! hehe sehr cool, muss ich sagen! Ich wünschte für morgen früh hätt ich auch so ein Ding ;)

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