Wer schon einmal versucht hat, Windows auf einer externen Festplatte zu installieren, wird wissen dass sich Windows dem gekonnt verweigert. Windows lässt sich einfach nicht auf externen Festplatten, Speichersticks oder -karten installieren (Anm. des Autors: Linux ist das egal…) . Doch probieren geht über studieren, denn die Idee die mir vorschwebte, war es eine Festplatte per E-SATA an den Rechner anzuschliessen und darauf Windows zu installieren. Doch auch das ging schief, denn der E-SATA Port in meinem Rechner nutzt einen anderen Controller als die internen SATA Ports, wie ich herausfand. Also, letzer Versuch: SATA auf E-SATA Slotblech, direkt auf dem Mainboard angeschlossen, Kabel rein und los… und diesmal klappte es perfekt! Für alle, die sich nun fragen, was das ganze soll: Mit dieser Lösung, habe ich die Möglichkeit bei Bedarf per Hardwarebootloader (Stromversorgungsschalter an der Platte) Windows zu booten, ohne mein Linux System mit Windows Müll zu belasten und wilde Partitionen anzulegen. Also nochmal zusammenfassend: Windows auf externen Medien? – Nein! Ausser sie sind direkt an den Sata Controller angeschlossen.
Artikel-Schlagworte: „windows“
Das externe Windows
Donnerstag, 6. Mai 2010Die eigene Handschrift am PC
Donnerstag, 15. Oktober 2009Heute bin ich auf eine sehr gute und interessante Webseite aufmerksam geworden: www.fontcapture.com ! Hier hat man die Möglichkeit anhand von Buchstaben-Schriftproben seine eigene individuelle Handschrift in den PC zu bringen. Dies funktioniert ganz einfach, zuerst druckt man sich einen Bogen aus, auf dem man dann sämtliche Buchstaben, Zahlen und Zeichen einträgt. Hat man dies ordentlich erledigt, muss man die Seite einscannen und die gescannte Datei zu fontcapture.com hochladen. Auf dem Server wird dann aus den Schriftproben eine Truetype Schrift erstellt, die man sich in einer Vorschau mittels beliebigem Text anzeigen lassen und natürlich auch direkt downloaden kann. Die .ttf Datei muss bei Windows in den Ordner C:\Windows\Fonts und unter Linux zum Beispiel nach \usr\share\fonts\truetype. Die von mir produzierte Schrift, sieht wie folgt aus:
Open Source und die Menschen
Mittwoch, 18. Februar 2009
Fast jeder nutzt Firefox oder Thunderbird, doch immernoch kursiert anscheinend die Meinung “Was nix kostet kann nix taugen”, obwohl schon diese beiden Programme das Gegenteil zeigen. Nimmt man als Beispiel die kostenlose Office Suite OpenOffice, die 1 zu 1 de selben Möglichkeiten bietet wie überteuerte Software von Mircosoft, stellt sich die Frage warum bleiben die Leute ihrer Software treu? Ich kenne Leute die lieber mit einer Word97 Version arbeiten, als eine Nagelneue OO-Writer Version aufzuspielen. Doch was verursacht eine solch starke Bindung? In erster Linie wohl die Angst vor Inkompatibilität und Designveränderung. Doch genau hier sollte man lieber die freie Alternative wählen, denn OO (OpenOffice) zum Beispiel unterstützt die gleichen Dokumentenformate wie sein komerzieller Bruder und liest sogar mehr als Word. Ich möchte nicht sagen, das Open Source Software immer das Nonplusultra ist, aber man kommt auch auf diesem Weg gut ans Ziel. Nehmen wir zum Beispiel die freie Grafiksoftware Gimp, dessen Pendant in der komerziellen Welt Adobe Photoshop darstellt. Ist man ehrlich mit sich selbst werden die wenigsten privaten Nutzer eine Lizenz für Photoshop besitzen, denn die kostet mehrere 100$. Klar ist der Funktionsumfang von Gimp nicht ganz so enorm wie der von Photoshop, aber für die meisten, selbst (semi)professionelle User, sollten die Funktionen reichen. Doch warum kaufen die Leute lieber teure Produkte statt freie Software zu nutzen? Unbekannte Alternativen? Unbehagen? Angst vor Fehlern? Ich weiss es nicht…
24p Wiedergabe mit dem PC
Montag, 26. Januar 2009
Da dies anscheinend mehrere Leute interessiert, möchte ich kurz ein paar Worte über die 24p-Wiedergabe von bzw. mit einem PC verlieren. Erste Vorraussetzung um 24p am TV wiederzugeben muss der Fernseher und die Grafikkarte diese Bildwiederholfrequenz natürlich unterstützen (24p bedeutet Bildwiederholfrequenz von 24Hz bei einer Auflösung von 1920×1080 Pixeln). Bei Mainboards bzw. Garfikkarten mit einem HDMI Ausgang, sollte dies eigentlich möglich sein. Um die Wiedergabe vernünftig hinzubekommen, sollte ersteinmal ausschließlich der Fernseher per HDMI mit dem PC verbunden werden und nicht noch zusätzlich ein Monitor um dieses Fehlerquelle von Anfang an auszuschließen. Starten wir jetzt den Rechner, sollte dort schonmal ein Bild erscheinen, sprich der Bootschirm von Linux oder Windows. Da der Fernseher nun die einzige Anzeige im System ist, sollte das Bild auch nach dem Booten noch sichtbar bleiben. Wichtig ist auf jeden Fall, dass ein Grafiktreiber der neueren Generation installiert ist, denn im Treibermenü
(Catalyst Control Center oder Nvidia Treibermenü) müssen wir die Bildschirmauflösung erstmal auf das Maximum hochdrehen und zwar 1920×1080. Ist diese Auflösung nicht verfügbar, ist entweder der Fernseher oder die Grafikkarte nicht in der Lage diese darzustellen. Da 24p ja einer Bildwiederholfrequenz von 24Hz entspricht, muss diese natürlich auch noch eingestellt werden. Standartmäßig wird der angeschlossene Bildschirm/Fernseher automatisch mit der maximalen Bildwiederholfrequenz betrieben, meist 60Hz um flüssigere Bewegungen ordentlich darstellen zu können und eventuelles Flackern zu unterbinden. Da wir in unserem Fall allerdings genau diese 24Hz haben möchten, stellen wir dies manuell ein. Mein Fernseher zeigte nach Übernahme der Einstellung sofort 1080/24p im Display, also genau das Richtige. Zusätzlich musste ich unter Ubuntu noch die Audioausgabe über HDMI aktivieren um auch Sound über das HDMI Kabel zum Fernseher zu senden. Diese Einstellung findet man bei Ubuntu im Soundmixer. Man wählt als Gerät den HDMI Ausgang und aktiviert den Schalter IEC958 (mein Gerät heisst “HDA ATI HDMI”). Eventuell muss man im jeweilgen Player noch das Ausgabegerät ändern, bei mir im VLC unter Optionen –> Audio –> Ausgabegerät auf ALSA ATI HDMI. So funktioniert die Wiedergabe von 24p Material inklusive Ton auf dem Fernseher. Nach dem Schauen sollte man nicht vergessen, den HDMI Ausgang wieder zu deaktivieren, denn sonst hat man über den normalen analogen Ausgang keinen Ton mehr
.
Emailempfänger und Email Header
Montag, 5. Januar 2009Hin und wieder möchte man eine Email an mehrere Personen schreiben, doch möchte man auch gleichzeitig alle Empfänger preisgeben? Da viele Leute unter Begriffen wie z.B. CC oder BCC oder ähnlichem nicht viel anfangen können, möchte ich kurz erklären was sie bedeuten und was sie tun. Das normale “An” bzw. “To” Feld gibt den Empfänger einer Email an oder auch mehrere, hierbei sind alle Adressen für jeden Adressaten sichtbar!
Da man manchmal aus bestimmten Gründen , meist geschäftlicher Natur, explizit eine Kopie oder so genannte Carbon Copy (CC) an einen Vorgesetzten etc. senden möchte, nutzt man hier CC. Der Empfänger im CC Feld wird dadurch als Kopieempfänger beim “echten” Empfänger angezeigt. Manchmal möchte man jedoch eine Kopie einer Email an einen Empfänger senden, ohne das der eigentliche Empfänger dies sieht, nutzt man BCC (Blind Carbon Copy). Alle BCC Empfängeradressen bleiben dann unsichtbar. Allerdings muss immer mindestens ein “To” Empfänger angegeben werden um eine Blind Copy zu versenden. Da man vielleicht Weihnachts- oder Neujahrsgrüße an den Chef und den Sportkumpel in einer Email gleichzeitig versendet, kann es durchaus Sinn machen an dieser Stelle die Blind Carbon Copy zu wählen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit das “Antwort an” bzw. “Reply-To” Feld auszufüllen um eine oder mehrere Antwortadressen festzulegen. Hat man einen CC Empfänger eingestellt, möchte dieser vielleicht auch die Antwort des Empfängers erhalten, dies kann man sicher stellen, indem man den CC Empfänger als Antwort-Empfänger mit einträgt. Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht in die Dunkelheit des Emailempfangs bringen?
