… nimm dein Schnorchelset und dann geht es nach Ägypten. Nicht ganz der bekannte Text, aber auf jeden Fall ein Tipp für alle Freunde der Unterwasserwelt, oder die die es mal werden möchten. Konkret geht es um die ägyptische Region Marsa Alaam. Hier findet man noch viele unberührte Riffe, die von von Billig-Pauschaltouristen noch nicht zertrampelt wurden, wie zum Beispiel in vielen Teilen Hurghadas oder noch schlimmer Sharm el Sheikh der Fall ist. Taucher mag das ganze weniger betreffen, denn in solche Tiefen können die “Trampeler” zum Glück nicht vorstoßen. Dennoch ist es vermutlich aber auch nur noch eine Frage der Zeit. Nun aber zurück zur wunderbaren bunten und vor allem intakten Unterwasserwelt in Marsa Alaam. Man kann hier fast überall ins Wasser steigen und wird mit wunderschönen Riffen und vor allem exotischen Fischen belohnt. Besonders empfehlenswert ist das so genannte Dolphin House. Ein kleines Atoll bei dem Delfine sich um die Mittagszeit vor der starken Strömung verstecken. Glücklicherweise wird dieses Atoll von ägyptischen “Rangern” überwacht um die Zerstörung des Lebensraums und vor allem auch der Störung der Tiere vorzubeugen.
Die Aufnahme hier wurde von mir mit einer normalen Unterwasserkamera (Einweg) gemacht. Doch eine Delfinsichtung ist auch dort nicht garantiert. Hier ist das Glück gefragt. Und wenn einem selbiges einmal Hold ist, sollte man auch unbedingt versuchen mal einen Dugon aus der Nähe zu betrachten. Das Ganze ist möglich in einer kleinen Bucht, namens Abu Dabbab. Dorthin lassen sich auf jeden Fall Ausflüge buchen und die sind schon allein wegen das schönen feinen Sandstrands sehr empfehlenswert. Auch folgendes Foto des Dugon (Seekuh) der mir genau vor die Linse schwamm, möchte ich nicht vorenthalten.
Es ist wirklich ein tolles und erfreuliches Gefühl, solche großen Tiere mal live vor sich zu haben und genau beobachten zu können. Ausserdem ist es wirklich schön zu sehen, dass der Mensch anscheinend noch nicht jeden Lebensraum zerstört hat. Natürlich scharrt sich sofort eine Menschenmasse um ein solches Tier, aber falls es ihm zu bunt wird, taucht er einfach ab, was er dann nach einiger Zeit auch tat. Wichtig zu erwähnen ist vielleicht auch nocheinmal, dass diese Fotos alle beim Schnorcheln an der Oberfläche entstanden sind und nicht etwa beim Tauchen in irgendwelchen tiefen Felsspalten. Am gleichen Strand wo das Dugon lebt, wohnen auch noch andere nicht weniger große Freunde, und zwar Riesenschildkröten mit einem Panzerdurchmesser von mehr als 2m. Glücklicherweise konnte ich auch von denen ein paar wunderschöne Bilder schiessen. Was wäre da wohl mit einer guten Unterwasser-Digicam herausgekommen? Naja wohl noch mehr schöne Bilder.
Aber nicht nur die großen Tiere beeindrucken auch die kleinen und kleinsten Bewohner des roten Meeres können sehr interessant sein, sofern man sie entdeckt. Viele der tollsten Tieren wie z.B der Blaupunktrochen verstecken sich einfach im Sand und sind nur durch genaues hinsehen zu entdecken. Wer also schorchelt oder taucht sollte die Augen genau aufmachen, denn die tollsten Tiere sind oft ungesehen vor der eigenen Nase. Bei allem bleibt allerdings die wichtigste Regel beim Schnorcheln und Tauchen: Nichts anfassen! Denn genau das passiert sehr häufig und man zerstört dabei leider unter Umständen sehr viel. Eine Koralle zum Beispiel braucht hunderte Jahre um zu wachsen und wächst, wenn sie einmal zerstört wurde nicht oder nur sehr sehr langsam wieder nach. Ausserdem wird die schönste und bunteste Koralle nach dem abreissen einfach weiss und unansehnlich. Es lohnt sich also nicht und kostet beim Erwischtwerden auch sehr viel Geld!
Ich kann nur jeden ermuntern sich ein Flugticket zu besorgen und diese Unterwasserwelt mal auf eigene Faust zu erkunden. Es macht enorm viel Spass und man benötigt eigentlich nur eine Schnorchelbrille und einen Schnorchel. Viel Spass beim Entdecken….
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Pack die Badehose ein…
Mittwoch, 1. Oktober 2008Die eigene Insel
Dienstag, 2. September 2008Hat sich das nicht jeder schonmal gewünscht? Eine kleine Insel, wo es war ist, in der Sonne ganz alleine? Ja, aber das wird wohl für immer ein Traum bleiben, oder doch nicht? Bei der Suche nach schönen Hintergrundbildern stieß ich auf ein traumhaftes Bild und die dazugehörige Website.
Tropical Island Vacation Rental, oder genauer aboututila.com . Diese Insel kann man mit samt Haus mieten. Und wer jetzt an horrende Preise denkt, der ist schief gewickelt. Die Insel kostet nämlich pro Übernachtung nur schlappe 115$, wenn man mit 6 oder weniger Personen dort ist. Natürlich bekommt man nicht soviel geboten und muss sich selbst versorgen, allerdings macht das nichts. Das einzige Problem ist: Wo zum Geier ist Utila!? Gesucht, gefunden. Utila ist eine Region an der Küste von Honduras. Das Problem hier allerdings wie kommt man von Deutschland nach Honduras? Auch hier habe ich mich schlau gemacht und festgestellt: Direktflug? No way! Man müsste einen Flug nach Mexico nehmen und von dort aus nach Honduras reisen. Von der hondurischen Hauptstadt ein Inlandsflug zu einem kleinen Flughafen bei Utila. Wenn man diese Flugstrapazen allerdings auf sich genommen hat, kann man mit Sicherheit einige schöne Tag verbringen. Ich überlege selbst dort mal hinzufliegen, allerdings bin ich mir der Sicherheitslage in Honduras nicht so sicher. Hinterher wird man wohlmöglich noch von der Insel entführt? Telefon gibts nämlich nicht! Strom aus einem Generator und Wasser aus mehreren großen Wassertanks. Das stört mich allerdings weniger, denn das entschuldigt die wunderschöne Umgebung! Wer sich selbst mal schlau machen möchte, kann auf der Webseite nachsehen, genau hier: http://www.aboututila.com/AccomInfo/Little-Cay/Index.htm