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LED Beleuchtung

Dienstag, 15. Juni 2010

Ich konnte es nicht lassen. Irgendwie musste der Zeitpunkt irgendwann kommen, an dem mich meine Technikbegeisterung zu LED Beleuchtung bringen würde. Nachdem ich schon einen Selbstversuch gestartet hatte, mit 100 weißen LEDs eine eigene Lampe zu bauen und damit kläglich gescheitert war, versank das Thema LED-Beleuchtung und LED Lampen erstmal wieder in der Versenkung. Die verwendeten LEDs hatten nur einen geringen Abstrahlwinkel von wenigen Grad und waren zu allem Überfluss noch kalt-weiss und die Lichtleistung war trotz der 100 LEDs nicht sonderlich hoch. Es reicht gerade um beim Fernsehen angenehme Nebenbeleuchtung zu haben, aber keinesfalls für einen kompletten Raum. Nachdem ich immer mal wieder auf LED Angebote geachtet hatte und viel schlechtes darüber gelesen hatte, wollte ich es selbst testen und bestellte zwei LED Leuchtmittel GU10 als Ersatz für meine 50W Halogenstrahler im Wohnzimmer. Die LED Leuchtmittel sollte nicht all zu teuer sein, aber trotzdem ordentliche Werte im Bezug auf Lichtfarbe, Abstrahlwinkel und Helligkeit bzw. Lichtstrom besitzen. Auf meinen Wunsch passte ein LED Spot der Firma eSmart (LINK) mit den Werten: Leistung 3×2 Watt, Lichtfarbe 2900K und Helligkeit 360 Lumen. Als die Leuchtmittel nur einen Tag nach meiner Bestellung ankamen, war ich von deren Leistung tatsächlich überrascht! Zwar konnte die Leistung nicht mit einer 50W Halogenlampe mithalten, aber locker mit einer 35W. Das Licht ist ausreichend hell und warm, zwar nicht so warm wie bei einer klassischen Glühbirne, aber dennoch nicht unangenehm. Etwas Vorsicht ist allerdings bei GU 5,3 (MR 16) Leuchtmitteln geboten wie ich am eigenen Leib erfuhr. Nutzt man einen Trafo, welcher für Halogenlampen gedacht ist, so hat dieser meist eine Mindestlast um stabil zu laufen. Unterschreitet man diese Mindestlast durch den Einsatz von LED Spots, äussert sich dies durch ein flackerndes Licht. Hier sollte man stattdessen einen speziellen LED Trafo benutzen. Dieser kostet meist nicht viel und verlängert Laufzeit der LEDs durch konstanten Strom.

Fazit: Gute LED Spots sind zwar noch relativ teuer, können aber mittlerweile Glüh- oder Halogenlampen auf jeden Fall ersetzen.

LCD Fernseher Kaufberatung

Mittwoch, 5. November 2008

Die alte Röhre ist kaputt? Ein flacher soll her? Ok, nur welcher? Bei der Vielzahl der Geräte nicht einfach, aber die Auswahl lässt sich doch recht schnell reduzieren. Hier ein paar Tipps worauf man beim Kauf achten sollte. Falls Fragen offen bleiben, dürfen die natürlich gerne noch gestellt werden. Einfach einen kurzen Kommentar hinterlassen ;)

Größe

Zuerst sollte man sich der Größe des neuen Geräts bewusst sein, denn hier gilt nicht groß = gut, die Größe des Geräts (Bildschirmdiagonale) bestimmt maßgeblich die Entfernung aus der man fernsehen möchte. Sitzt man nicht mindestens 2,8m vom Gerät entfernt, sollte die Diagonale nicht mehr als 37″ betragen. Ab 3m Entfernung machen größere Geräte ab 40″ sinn. Denn ist das Bild zu groß, bzw. sitzt man zu nah kann man das komplette Bild nicht erfassen und selbstverständlich leidet dann auch die Bildqualität.

Panelauflösung

Je nach dem was man sich anschauen möchte, kommen mehr oder weniger Geräte in Frage. Wer nur normales Fernsehn, sprich PAL (DVB-T, DVB-C, DVB-S) oder DVD schaut, dem wird ein ein Gerät mit dem HD Ready Logo reichen. Diese sind meist merklich billiger als ihre “großen Brüder” die sg. Full HD Geräte. Aber auch nicht jedes Gerät, dass ein HD Ready Logo ziert ist auch ein Garant für Qualität. Denn HD Ready bedeutet nur, dass das Gerät in der Lage ist, hochauflösende Signale darzustellen. Das ist können die meisten schon alleine durch ihren HDMI Anschluss. Die Darstellung unterscheidet sich aber auch von Gerät zu Gerät, denn manche sind nicht einmal in der Lage nativ das kleine HD Signal, also 720p darzustellen. Diese nichtempfehlenswerten Geräte haben meist eine physikalische Auflösung von 1024 x 768 Pixeln, was nichtmal dem neuen Sendestandart im 16:9 Format entspricht, sondern 4:3, Schwarze Balken sind also vorprogrammiert. Diese Geräte können zwar HD Signale entgegennehmen, sie aber nicht technisch voll darstellen. Diese Geräte sind meist für einen kleinen Preis zu haben und stammen aus eher älteren Tagen. Das “kleine HD Signal” also 720p kommt mit einer Auflösung von 1280×720 Bildpunkten daher, darum sollte der Fernseher auch mindestens diese Auflösung bieten, wenn man sich mit der kleinen 720er HD Auflösung zufrieden gibt. Gängige Panels bieten hier eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel und sind damit wirklich HD Ready. Plasmabildschirme sind derzeit nicht in der Lage höhere Auflösungen als HD Ready anzuzeigen, häufig nicht einmal so hohe. Hier ist also Vorsicht geboten! Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich ein so genanntes FullHD Panel zulegen, denn dieses punktet besonders bei HD Inhalten. Gleichzeitig “verschlechtert” natürlich das normale PAL Fernsehbild, das Pixel hierbei ja mehrfach verdoppelt werden um das Bild bildschirmfüllend anzuzeigen. Aus diesem Grund ist auch die Sitzentfernung wichtig! Wer BluRay Filme oder hochauflösendes Fernsehn geniessen möchte, kommt um ein Full HD Panel (1920×1080) nicht herum.

Anschlüsse

Neben der Panelauflösung spielen die Anschlussmöglichkeiten auch ein große Rolle. Hierbei sollte man sich überlegen, welche Geräte man gerne anschliessen möchte und welche man sich vielleicht in Zukunft noch zulegt. Die meisten Geräte bringen einen integrierten Tuner für Kabel und DVB-T mit, wobei man sich das Anschliessen eines externen Geräts unter Umständen sparen kann. Bei den meisten Geräten ist dieser interne digitale Receiver allerdings extrem schlecht, hier sollte man vorher im Laden nachsehen. Wer hochauflösendes Fernsehn schauen möchte, braucht mindestens einen HDMI Anschluss (High Definition Media Interface). Hier ist zu beachten, dass viele wohl neben ihrem normalen (HD)-Receiver vielleicht noch einen BluRay Player oder eine Spielekonsole anschliessen möchten. Also sollte der Fernseher besser mehrere HDMI-Anschlüsse haben, sofern man länger Spass am Gerät haben möchte, denn die analogen Verbindungen a la Scart sterben wohl früher oder später aus. Die beste analoge Verbindung ist übrigens der Yp Cr Pb oder auch Komponentenausgang genannt. Falls die Möglichkeit besteht, sollten analoge Geräte über diese Schnittstelle angeschlossen werden, da hier der Verlust durch die Umrechnung von digital zu analog Signal nur minimal ist. Theoretisch ist hierüber sogar die Übertragung eines HD Signals möglich. Wer einen PC oder Notebook an den Fernseher anschließen möchte, sollte statt des normalen analogen PC Eingangs, falls vorhanden vielleicht der DVI Ausgang mittels eines DVI -> HDMI Kabels benutzt werden, weil dieser auch Auflösungen > 1300 Pixeln erlaubt.

Bravia, Pixel Plus und Co.

Diese Engines bzw. Technologien tragen wesentlich zur Bildqualität bei. Sie sind häufig der Grund für höhere Preise bei Markengeräten. Allerdings bringen sie auch enorme Bildverbesserungen mit sich, denn sie sind meist eine auf Microchips gebannte Sammlung von komplexen und hochwertigen Bildbearbeitungsalgorithmen. Sie sind zum Beispiel für die Skalierung von Scart Signalen auf die volle Panelgröße verantwortlich und tun dies unterschiedlich gut bzw. nutzen unterschiedliche mathematisch-technische Verfahren. Wer einen Fernseher kaufen möchte, sollte sich vorher über diese Techniken genauer informieren und sie sich am besten auch anschauen. Sie trennen häufig auch die Spreu vom Weizen, denn Bild ist nicht gleich Bild, auch wenn es von der gleichen Quelle in den Fernseher gelangt.

Generelles

Generell sollte man sich nicht ausschließlich auf fremde Meinungen verlassen, sondern am Besten selbst im Laden testen. Das ist natürlich nicht immer möglich. Trotzdem sollte man bei Bewertungen im Internet immer beachten, dass Leute vielleicht unterschiedliches technisches Verständnis mitbringen und daher vielleich auch unterschiedliche Ansichten von einem guten Fernsehbild haben. Viele “Mängel” an Fernsehern sind wohl eher Konfigurationsprobleme oder mangelndes Verständnis. Prinzipiell sollte man sich Markengeräte wie Samsung, Sony, Panasonic oder Phillips oder auch Sharp zulegen, denn hier kann man sich guter Qualität meist sicher sein.

Flat-TV, aber wie?

Samstag, 6. September 2008

Im Prinzip bin ich schon länger auf der Suche nach einem neuen Fernseher, aber keine Röhre (sofern es die überhaupt noch zu kaufen gibt) ein flacher solls sein! Und damit fängt die ganze Qual an: Bei der winzigen Auswahl an Flatscreen TVs ist es natürlich äusserst einfach etwas passendes zu finden. Nun, zumindest kann ich die Auswahl schonmal enorm einschränken. Es soll ein Markengerät sein, SONY, Phillips oder Samsung, denn hier kann man sich noch auf Qualität verlassen. Das Panel soll die 1080p Auflösung beherrschen (und ich sage hier bewusst nicht FullHD!) und in der Lage sein 24p Signale ordentlich darzustellen. Ach ja 100Herz solltens auch sein. Damit fällt natürlich schonmal eine Menge an TVs heraus, jedoch ist die Auswahl immernoch erdrückend! Ach ja, um die Auswahl noch weiter zu erkleinern: 40 Zoll bitte! Soweit so gut.

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Sony KDL 40 X 3000

Gesehen habe ich den Sony KDL 40 X 3000. Ein tolles Gerät, mit der neuen Bravia Engine und keine Probleme mit 24p 100Hz und auch sonst königlich ausgestattet. Königlich ist allerdings auch der Preis von gut 1300€. Das ist eine ganze Stange Geld! Darum stellt sich die Frage: Was macht diesen Fernseher besser als ein Gerät für den halben Preis? Ist die Bildqualität wirklich soviel besser, oder ist das Spinnerei? Sieht der normale “Ich guck Fernsehn ab und zu DVD und BlueRay”-Gucker wirklich DEN Unterschied? Zumal man auch bedenken muss: Kaufe ich mir heute einen Ferseher für 800€ statt 1500€ habe ich fast die Hälfte gespart und kann mir zur Not in einigen Jahren einen neuen kaufen, der die Technik des jetztigen 1500€ Geräts locker in die Tasche steckt? Ist die Mehrausgabe von 700€ sinnvoll? Ich bin mittlerweile sogar der Meinung, dass sie es nicht ist. Selbst aktuelle Mittelklassegeräte bringen mittlerweile gute Ergebnisse auf den Schirm. Auch dort ist die Technik soweit vorangeschritten das man ohne Probleme ein Fussballspiel ohne Schmieren und Nachziehen anschauen kann. Andererseits macht vielleicht gerade das Backend in einem TV den Preis aus: Aufwändige Bildberechnungen, Skalierungen und “Antialiasing” bringen in diesen Auflösungen sogar einen PC ins Schwitzen. Das bringt mich wieder an den Anfang meiner Überlegung: Ist teuer = besser oder reicht der Durchschnittsfernseher für den Durchschnittskonsumenten?! Kommentare, Tipps und Anregungen sind erwünscht!

UPDATE:
Neue TV Alternativen:

Samsung LE 40 N87 BDX

Sony KDL 40 D 3500

Sony KDL 40 V 3000