Nachdem meine Vertex SSD nun schon 2 mal Daten verloren hat und auch die Performance nicht die angepriesene war habe ich sie eingeschickt. Angefangen hat alles bei der ersten Installation, nach der mir Grub einen Error 17 meldete. Einige Tage später der gleiche Fehler (und noch einige mehr), aus heiterem Himmel. Auch mit einer testweise installieren Jaunty Jackalope Alpha und ext4, das gleiche, Fehler 15. Da ich die Platte sowieso komplett formatieren musste, formatierte ich sie schnell mit NTFS und testete die Performance unter Windows. Das Ergebnis waren wirklich konfuse Werte, mal maximal 134MB/s in einem anderen Test maximal 165MB/s. Nicht langsam, aber dennoch weit unter den angepriesenen Werten von 230MB/s Read, welche mit dem gleichen Benchmark (ATTO) erreicht wurden. Der wirklich nette und kompetente Support von OCZ empfahl mir die Platte auszutauschen, gesagt, getan. Nun heisst es abwarten, mal wieder…
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SSD – Ade!
Mittwoch, 25. März 2009Intelligente Knete
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Nachdem ich es bei einem Kumpel gesehen hatte, musste ich es auch haben: Knete! Knete? Werden sich viele denken, der Mann ist erwachsen!? Ja, aber das kann die Freude an dieser besonderen Knete nicht trüben. Und zwar “intelligente Knete” von www.knete.de . Was immer diese Masse auch ist, seine Eigenschaften sind genial. Einerseits elastisch wie Gummi, auf der anderes Seite hart wie Stein und damit nicht genug. Es ist extrem dehnbar, lässt sich aber auch einfach wie Papier zerreissen. Es macht auf jeden Fall enorm viel Spass damit herumzuspielen. Man kann es eigentlich nicht erklären, man muss die Knete selbst in den Händen gehalten haben. Es ist auf jeden Fall ein lustiges, empfehlenswertes Spielzeug, auch für große Kinder. Wer neugierig geworden ist, sollte auf der Website vorbeischauen, oder mal bei youtube nach “thinking putty” suchen. Die Knete wurde anscheinend entdeckt, als die Amerikaner während des 2.Weltkriegs nach einer alternative zu Kautschuk suchten.
Asus und ich
Mittwoch, 3. September 2008Nun um es direkt klar zu stellen: Ich mag mein Notebook und ich bin eigentlich vollauf zufrieden! Nichts desto trotz ist mir die folgende kleine Geschichte passiert, die die Firma Asus ganz schön schlecht aussehen lässt. Die ganze Geschichte begann vor gut einem Jahr, als mein Laptop in der Uni plötzlich seinen Dienst verweigerte und plötzlich abschaltete. Drücken des Powerknopfs wollte nicht helfen und so blieb mir nur der Biss in den sauren Apfel das Notebook einzuschicken. Auf der Asus RMA Webseite füllte ich schnell das Formular aus und bekam auch gleich einen Paketaufkleber zum Ausdrucken und am nächsten Morgen stand DHL vor meiner Tür um mein defektes Notebook in Empfang zu nehmen. Sehr professionell und souverän soweit. Es vergingen 2 Tage und das Notebook trudelte “repariert” mit dem Vermerk “BIOS RESET” wieder bei mir ein. Ich war begeistert, denn eine so schnelle Reparatur hatte ich nicht erwartet, auch wenn nur ein BIOS Reset durchgeführt worden war.
Das Notebook lief. Sehr schön! Für knapp eine Woche bis es sich mit dem gleichen Phänomen wie schon vor kurzem wieder verabschiedete. Um einem erneuten Bios Reset zu engehen vermerkte ich auf der Asus Seite “Mainboard defective” damit das schonmal getauscht würde und ich so weiterem Ärger aus dem Weg gehen könnte. Auch diesmal klappte das Abholen des Geräts perfekt! Wenn ich mich nicht irre habe ich Abends das RMA Formular ausgefüllt und morgens traf der DHL Fahrer wieder ein. Diesmal dauerte die Reparatur einen Tag länger, als ich auf der RMA Seite las “Repaired and ready to ship”.
Nun konnte es ja nicht mehr lange dauern, bis mein Notebook mich wieder erreichen sollte. Und das dauerte es auch nicht. Der DHL Mann klingelte und ich nahm mein gut verpacktes Notebook wieder in Empfang. So dachte ich zumindest, bis ich den Karton öffnete und ein riesiges 17″ Notebook in den Händen hielt, das auch noch um einiges schlechter war als mein eigenes. Nun fing der Spießroutenlauf an! Anruf bei Asus. Dort nahm man meine RMA Nummer und die des Notebooks, dass wie sich später herausstellte zu REWE gehörte, auf und versprach sich darum zu kümmern und sich schnellstmöglich bei mir zu melden. HA HA HA. Natürlich rief mich niemand an und mein Notebook blieb verschollen. In den kommenden Wochen war ich Stammkunde der Asus Telefonhotline. Allerdings sprach ich bei jedem Anruf mit jemandem anders und konnte daher auch den Status nicht überprüfen. Nach einiger Zeit und vielen Anrufen später wurde ich mit der Niederlassung in Ratingen verbunden. Auch hier wurde mir sofortige Hilfe versprochen. Ich sollte das falsche Notebook ersteinmal zurück zu Asus schicken. Getan! Eine Woche verging und nichts passierte. Ein letztes Mal versuchte ich es per Telefon, doch man konnte oder wollte mir einfach nicht helfen, denn ein falsch verschicktes Notebook gehört sicherlich nicht zu den täglichen Aufgaben eines Hotlinemitarbeiters. Kochend vor Wut über soviel unvermögen stieg ich in mein Auto und fuhr nach Ratingen zu Asus, was glücklicherweise nicht sehr weit von hier entfernt ist. Was tun Leute von weiter weg?
In Ratingen angekommen versuchte mir ein halbwüchsiger Geek zu erklären er könne nichts für mich tun, er würde aber anrufen, sobald er was wisse! Doch da biss er bei mir auf Granit, denn ich war fest entschlossen das Haus nicht ohne eine Lösung zu verlassen. Ich glaube meine Wut an diesem Tag gab mir einen Willen der stärker war als der eines an einer Eisenbahnschiene festgeketteten Castorgegners! Und als er merkte das er mich so nicht abspeisen konnte holte er seinen “Chef”. Er versprach sich perssönlich um die Sache zu kümmern und gab mir sogar seine private Durchwahl. Nun hatte ich endlich einen Namen und eine Nummer. So zog ich ab. Es dauerte 2 oder 3 Tage, bis der Chef mich anrief und, wer hätte es gedacht, mein Notebook gefunden hatte! Um mich als Kunden nicht zu verlieren sollte ich entweder eine größere Festplatte oder ein kostenloses Speicherupgrade von Asus bekommen. Ich entschied mich für den Speicher. Auf den Versand des Notebooks per Post verzichtete ich allerdings und fuhr selber nach Ratingen um mein Notebook abzuholen. Gesagt getan. Das Notebook war da und ich konnte es glücklicherweise sofort mitnehmen.
Fazit: Ich denke, dass man gegen den Service und die Reparatur und die Geschwindigkeit von Asus nichts sagen kann, denn das lief professionell und wirklich sehr zügig. Wie hilflos man allerdings ist, wenn etwas mal nicht so funktioniert wie es soll, zeigt dieser Fall. Und die Lösung bzw. die Arbeit an dem Problem ist mehr als Mangelhaft. Ich habe das große Glück in der Nähe der Asus Niederlassung zu wohnen und wäre ich dort nicht vorbeigefahren, hätte ich mein Notebook wahrscheinlich heute noch nicht wieder! Ob ich nochmal ein Asus Notebook kaufe, kann ich nicht sagen, denn ich denke was sowas betrifft sind andere Hersteller wahrscheinlich nicht besser. Verbuchen wir die Sache in der Rubrik Persönliches Pech.
