Montag, 2. November 2009
Das altbekannte Problem mit USB Geräten in einem Virtalbox Gast ist auch in Karmic Koala nicht behoben. Hier kann man allerdings nicht mehr vorgehen, wie ich in diesem Artikel beschrieben habe, weil sich bei Karmic einiges “unter der Haube” getan hat und das Script mountkerfs.sh nicht mehr existiert. Dennoch lässt sich der USB Support wieder leicht und schnell aktivieren: Zuerst den eigenen Benutzer zur Gruppe “vboxusers” hinzufügen, dies kann über die “Benutzer und Gruppen”-GUI unter System –> Systemverwaltung geschehen. Um Zugriff auf die USB Geräte zu aktivieren, muss zuerst wieder die Gruppen ID der vboxusers Gruppe herausgefunden werden. Die geschieht per cat /etc/group|grep vboxusers , was in meinem Fall die Ausgabe vboxusers:x:121:nox liefert. Die Zahl, hier 121 ist die Gruppen ID. Nun öffen wir die Datei /etc/fstab mit Root Rechten in einem Editor (z.B. per sudo gedit /etc/fstab ) und fügen am Ende folgende Zeilen ein:
#virtualbox USB fix
none /proc/bus/usb usbfs devgid=121,devmode=664 0 0
Wichtig hierbei ist, das hinter devgid die korrekte Gruppen ID eingetragen wird! Dann die Datei speichern und den Rechner neu booten, danach sollten sämtliche USB Geräte mit Virtualbox benutzt werden können. Refernzsystem ist hier Ubuntu Karmic Koala AMD64 Kernel 2.6.31-14-generic mit Virtual Box 3.0.10-54097 Ubuntu Karmic amd64.
Schlagworte:error, fehler, geräte, gid, grau, grey, karmic, koala, sun, USB, virtualbox
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Mittwoch, 29. April 2009
Dieser Titel mag beim ersten Lesen etwas verwirren, doch Aufklärung folgt sofort. Um i386 Pakete auf einem AMD64 System nutzen zu können, werden die ia32 Bilbliotheken benötigt. Ohne viel zu überlegen tat ich dies und installierte dabei ia32-apt-get was sich später als fataler Fehler herausstellen sollte. Natürlich war ich mir meines Fehlers nicht bewusst und arbeitete derweil fröhlich mit dem Rechner weiter. Als ich jedoch auf updates prüfen wollte und im Terminal sudo apt-get update eingab, fühlte sich mein “altes” Apt nicht mehr verantwortlich und ia32-apt-get sprang sattdessen ein. Zuerste aktualisierte es seine Quellen, allerdings nicht wie gewohnt die Ubuntu Sources, sondern Debian Sid Sources! Danach fing apt an sämtliche Bibliotheken unzukonvertieren (nach 32-bit??), was ich schleunigst abbrach. Sofort prüfte ich die sources.list, doch hier war alles normal, kein Anzeichen für irgendwelche Debian Quellen irgendwo. Nach einiger Suche stellte ich fest, dass der Übeltäter ia32-apt-get sein musste und deinstallierte (purge) es. Endlich klappte auch wieder apt-get update und nach dem Entfernen der plötzlich vorhandenen i386 Quellen war alles wieder wie gewohnt. Schock abgwendet
Schlagworte:amd64, architecture, debian, fehler, i386, ia32, jaunty, Linux, ubuntu
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Sonntag, 29. März 2009
…nicht hin! Den Leuten, denen es beim Fussballländerspiel gestern nicht aufgefallen ist:

Das Land “Liechstenstein” ist mir nicht bekannt… vielleicht klärt mich jemand auf?
Ein Hoch auf das öffentlich rechtliche Fernsehn!
Schlagworte:ard, fehler, fifa, fussball, gebühren, gez, qualifikation, wm, zdf
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Dienstag, 10. März 2009
Die Horrormeldung für alle Pidgin-Instantmessengernutzer: “Die Client-Version, die Sie nutzen ist zu alt. Bitte updaten Sie unter http://pidgin.im“, kein ICQ, kein Chat und kein Update in Sicht!?. Dabei ist die Lösung für alle Eiligen ganz simpel:
http://www.getdeb.net/app/Pidgin
Hier die 4 .deb Pakete für die jeweilige Architektur herunterladen (Version 2.5.5) und nach vorherigem deinstallieren der alten Pakete pidgin, pidgin-data, libpurple0 und libpurple-bin mit dem Befehl:
sudo apt-get remove pidgin* libpurple*
Können die neuen Pakete mit
sudo dpkg -i pidgin* libpurple*
installiert werden. Natürlich muss man sich ich Verzeichnis befinden, worin die Dateien auch liegen. Damit sollte der Fehler behoben sein und alles wieder wie gewohnt funktionieren, auch mit 64bit OS.
Schlagworte:alt, client, fehler, guide, icq, lösung, pidgin, update, version
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Freitag, 20. Februar 2009
Nachdem ich die äusserst kluge Idee hatte, Permalinks auf meinem Blog einzuführen, bin ich nun so klug jedem zu raten, dies tunlichst zu unterlassen! Das Einstellen der Permalinks hat das komplette Blog zerschossen! Error 404, Error 403 oder auch Error 500 (Internal Server Error), alles habe ich dabei gesehen. Durch stundenlange Googlei habe ich auch nicht viel gefunden, sodass ich die Lösung selbst erarbeiten musste, die ich gerne hier vorstellen möchte:
1. Durch die Umstellung auf Permalinks, hat WordPress die Datei .htaccess im Root Verzeichnis von WordPress geändert. Löscht man diese, hat man nun zumindest schon mal wieder Zugriff auf das Admin Backend.
2. Jetzt unter –> Einstellungen –> Permalinks die Einstellung wieder auf Standart ändern. Das sollte mal wieder einen Error 403 hervorrufen, aber die Einstellungen sollten trotzdem übernommen worden sein.
3. Nochmal die .htaccess löschen, damit wir wieder ins Backend kommen. Klicken wir wieder auf Permalinks, sollte der Radiobutton wieder auf Standart eingestellt sein. Noch können wir aber trotzdem nicht auf das Blog zugreifen. Eine weitere Möglichkeit zu prüfen, ob die Links wieder zurückgesetzt wurden, ist einen Artikel anzuzeigen. Klappt das, sollte einer erfolgreichen Wiederherstellung nichts im Weg stehen.
4. Jetzt klicken wir auf Werkzeuge –> Aktualisieren –> Automatisch Reinstallieren. Danach war bei mir der Fehler behoben und ich konnte wieder normal auf Blog und Adminbackend zugreifen.
Die Anleitung bezieht sich auf WordPress 2.7.1! Viel Erfolg!
Schlagworte:2.7, 2.7.1, 403, 404, 500, abrufen, absturz, ändern, artikel, aufrufbar, backend, backup, blog, crash, erreichbar, error, fehler, hilfe, htaccess, internal server error, kaputt, kill, lösung, mod_rewrite, permalink, permission, recht, root, rückgangig, save, sichern, wordpress, wp
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