Neuinstallation oder Umzug von KDE nach Gnome

Da mein System nun schon einige Update auf dem Buckel hat, war es an der Zeit für eine Neuinstallation des Grundsystems. Vorher habe ich noch meinen komplettes Homeverzeichnis zu einem tarball gepackt und auf eine externe Festplatte kopiert. Sicher ist sicher. Das Praktische an der Tarball ist, das Dateirechte nicht verloren gehen, auch wenn man die Datei auf einem FAT32 Wechselspeicher ablegt. Nun war es Zeit! Die Installation ging, wie nicht anders erwartet, wie von selbst. Dummerweise habe ich meine alte Home Partition überschrieben, statt die vorhandene weiter zu nutzen. Aber für diese Fälle legt man ja ein Backup an. Ansonsten verlief die Installation ohne Probleme. Aber das ist ja auch selbstverständlich bei einem guten Betriebssystem, oder sollte es zumindest sein :) . Und als dann irgendwann, nach einigen Kaffee mein altes /home Verzeichnis wieder an der Stelle war wo es hingehört, wurde mir der Vorteil eines Linux-Betriebssystems wieder mal bewusst: Alle Programme starteten ohne murren mit meinen vorher gespeicherten Einstellungen und das ohne Murren. Sogar meine Virtuelle Windows Maschine wurde sofort wieder erkannt. Das einzige kleine Manko war das nachinstallieren einiger Software (Amarok for life!). Das hätte ich natürlich auch umgehen können, hätte ich meine Paketliste vor der Neuinstallation mit: dpkg –get-selections > paketliste.txt gesichtert. Da ich das System allerdings schon mit einigem Müll belastet hatte, kam das nicht in Frage.

Fazit:
Der eine mag Gnome der andere KDE, ich bin über das eine zum anderen gekommen und muss sagen, dass mein “Umzug” bzw. meine Neuinstallation nicht einfacher hätte sein können.

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