Donnerstag, Mai 6 2010

Das externe Windows

Wer schon einmal versucht hat, Windows auf einer externen Festplatte zu installieren, wird wissen dass sich Windows dem gekonnt verweigert. Windows lässt sich einfach nicht auf externen Festplatten, Speichersticks oder -karten installieren (Anm. des Autors: Linux ist das egal...) . Doch probieren geht über studieren, denn die Idee die mir vorschwebte, war es eine Festplatte per E-SATA an den Rechner anzuschliessen und darauf Windows zu installieren. Doch auch das ging schief, denn der E-SATA Port in meinem Rechner nutzt einen anderen Controller als die internen SATA Ports, wie ich herausfand. Also, letzer Versuch: SATA auf E-SATA Slotblech, direkt auf dem Mainboard angeschlossen, Kabel rein und los... und diesmal klappte es perfekt! Für alle, die sich nun fragen, was das ganze soll: Mit dieser Lösung, habe ich die Möglichkeit bei Bedarf per Hardwarebootloader  (Stromversorgungsschalter an der Platte) Windows zu booten, ohne mein Linux System mit Windows Müll zu belasten und wilde Partitionen anzulegen. Also nochmal zusammenfassend: Windows auf externen Medien? - Nein! Ausser sie sind direkt an den Sata Controller angeschlossen.

Montag, November 2 2009

USB Support in Virtualbox unter Ubutu Karmic

Das altbekannte Problem mit USB Geräten in einem Virtalbox Gast ist auch in Karmic Koala nicht behoben. Hier kann man allerdings nicht mehr vorgehen, wie ich in diesem Artikel beschrieben habe, weil sich bei Karmic einiges "unter der Haube" getan hat und das Script mountkerfs.sh nicht mehr existiert. Dennoch lässt sich der USB Support wieder leicht und schnell aktivieren: Zuerst den eigenen Benutzer zur Gruppe "vboxusers" hinzufügen, dies kann über die "Benutzer und Gruppen"-GUI unter System --> Systemverwaltung geschehen. Um Zugriff auf die USB Geräte zu aktivieren, muss zuerst wieder die Gruppen ID der vboxusers Gruppe herausgefunden werden. Die geschieht per cat /etc/group|grep vboxusers , was in meinem Fall die Ausgabe vboxusers:x:121:nox liefert. Die Zahl, hier 121 ist die Gruppen ID. Nun öffen wir die Datei /etc/fstab mit Root Rechten in einem Editor (z.B. per sudo gedit /etc/fstab ) und fügen am Ende folgende Zeilen ein: #virtualbox USB fix none /proc/bus/usb usbfs devgid=121,devmode=664 0 0 Wichtig hierbei ist, das hinter devgid die korrekte Gruppen ID eingetragen wird! Dann die Datei speichern und den Rechner neu booten, danach sollten sämtliche USB Geräte mit Virtualbox benutzt werden können. Refernzsystem ist hier Ubuntu Karmic Koala AMD64 Kernel 2.6.31-14-generic mit Virtual Box 3.0.10-54097 Ubuntu Karmic amd64.

Dienstag, Januar 6 2009

Taschen-PC für überall

[caption id="" align="alignleft" width="180" caption="fit-pc"]fit-pc[/caption] Taschen PC gefällig? Ich spreche nicht von einem Netbook Nettop oder ähnlichem, ich spreche vom Fit-PC ! Dies ist ein mini PC in Zigarettenschachtelgröße, was aber noch nicht das bewundernswerteste an dem Gerät ist. Wirklich faszinierend ist die für diese Größe wirklich leistungsstarke Hardware. Ein 500Mhz AMD Geode Prozessor bildet das Herz des Rechners, 512MB DDR Ram und eine 60GB Harddisk sind fest integriert. Ausserdem verfügt der Rechner über eine FullHD fähige Geode LX Grafikkarte. WLAN, Ethernet, Sound und USB sind ebenfalls eingebaut. Auf dem Rechner läuft ein Windows XP oder Ubuntu Linux System! Da er nur gut 4-8 Watt! verbraucht ist er der optimale Dauer-On-PC und auch absolut brauchbar für kleinere Serveraufgaben Da er über ein Netzteil mit 12V versorgt wird, besteht auch die Möglichkeit den Rechner direkt an das Bordnetz eines Autos anzuschließen und hier als Musikanlage, Navigationsgerät, Videoplayer oder was auch immer verwendet zu werden. Die Möglichkeiten sind wirklich sehr vielseitig und bei einem Preis von 200$ kann man eigentlich auch nicht meckern.

Donnerstag, Dezember 4 2008

Wie sie hören, hören sie nichts!

Die Rede is von meiner Soundkarte! Bzw. meinen Soundkarten, denn in meinem Rechner sind zwei Karten eingebaut. Einmal die Standart AC'97 Onboard Karte und eine Soundblaster Audigy, die über PCI angeschlossen ist. Als kluger Mensch habe ich die Onboard Karte im BIOS natürlich deaktivert, was Ubuntu aber nicht daran hindert sie trotzdem zu benutzen! Das zeugt von einem guten Betriebssystem, wenn es sogar schafft deaktivierte Geräte zu erkennen. Im Prinzip ist mir relativ egal, ob die Soundkarte genutzt wird oder nicht, aber nachdem der Adobe Flashplayer den Ton von Flashvideos a la youtube manchmal (was auch schon komisch ist) über die interne Karte ausgibt. Die Interne Karte nutzt OSS und die Audigy Karte ALSA, vermutlich liegt hier das Problem. Allerdings habe ich bisher noch keine wirksame Lösung gefunden die interne Karte zu deaktiveren. Auch das Entladen bzw. Blacklisten der Module ac97_bus und snd_ac97_codec hat nicht geholfen. Zu alle dem habe ich noch 3 Mixer vom PulseAudio Server, die auch noch ihren Senf in Sachen Sound hinzugeben (2 Capture und ein Playback Mixer). Ich weiss nicht mehr weiter... Falls jemand eine wirksame Lösung hat, bitte melden!

Montag, November 17 2008

Usb Gadgets

Habe gerade noch einen Link bekommen, der sehr gut zu meiner USB Schnickschnack Artikel passt, bzw. in sehr gut ergänzt. Viel Spass dabei! Es ist wirklich unglaublich.... JUST CLICK

Samstag, November 15 2008

iTunes und Virtualbox in Ubuntu

Um iTunes nutzen zu können, muss zuerst einmal Virtualbox installiert werden. Allerdings ist hier darauf zu achten, es nicht aus den Ubuntu Repositories zu installieren, denn die darin enthaltene Version (Virtualbox OSE) bietet keinen USB Support. Den brauchen wir natürlich um einen iPod mit iTunes synchronisieren zu können. Daher müssen wir uns von der Virtualbox Herstellerhomepage die PUEL Edition herunterladen, die unter GPL2 veröffentlicht wurde. Diese gibts auch schon als vorkompiliertes Paket für Intrepid Ibex und ältere Versionen. Einmal installiert, muss nun noch WindowsXP aufgesetzt werden und darin dann iTunes installiert werden. Doch trotz allem wird vermutlich kein USB Gerät in der Virtualbox angezeigt werden. Das liegt daran, dass Ubuntu den Zugriff auf USB Geräte nich erlaubt bzw. Virtualbox nicht auf die gemounteten Geräte unter Ubuntu zugreifen kann. Lösung: Zuerst muss die gid der vboxusers Gruppe herausgefunden werden. Durch Eingabe von
cat /etc/group|grep vboxusers
was in meinem Fall diese Ausgabe liefert vboxusers:x:128:root,nox . Die 128 entspricht hierbei der GruppenID gid. Diese gilt es sich zu merken! Nachdem wir nun die gid gefunden haben, ergänzen wir das Script mountkernfs.sh . Dazu öffenen wir die Datei mit
sudo gedit /etc/init.d/mountkernfs.sh
Hier suchen wird nach dieser Stelle:
    #
    # Mount proc filesystem on /proc
    #
    domount proc "" /proc proc -onodev,noexec,nosuid
Und ergänzen dahinter folgende Zeile:
#intrepid vboxfix
    domount usbfs "" /proc/bus/usb usbdevfs -onoexec,nosuid,nodev,devgid=128,devmode=664
Hierbei ist darauf zu achten, dass devgid gleich unserer oben ausgelesenen GruppenID ist! In meinem Falle 128. Nun noch die Datei speichern und einen Reboot durchführen. Dies ist wichtig, da ansonsten nichts passieren wird! Nach dem Neustart sollte Virtualbox jetzt alle angeschlossenen USB Geräte finden, inklusive iPod. Um zu prüfen, ob USB korrekt gemountet wurde, kann das mit:
mount | grep usb
Überprüft werden, was procbususb on /proc/bus/usb type usbfs (rw) als Ausgabe haben sollte und zwar nur das, falls noch mit fstab herumprobiert wurde o.ä.. Diese Anleitung bezieht sich auf ein Ubuntu Intrepid Ibex System (Kernel 2.6.27-8-generic) mit Virtualbox PUEL 2.0 und iTunes 8.1 und iPod Touch (jailbroken Firmware 2.1).

Donnerstag, November 6 2008

USB, der wirklich universelle Bus

Es ist wirklich erstaunlich, man denk man kennt bereits sämtliche Geräte die einen USB Stecker besitzen, aber anscheinend gibt es immer wieder Überraschungen. Als ich heute den neuen Pearl Katalog erhielt und durchblätterte war ich Baff. USB-Duftstecker! Hallo? Gehts noch? Nach dem USB Raketenwerfer und dem USB-Tassenwärmer nun auch noch ein Duftstecker?! Ich blätterte einige Seiten weiter und entdeckte wieder ein Gimmick für den USB Port: Den rammelnden USB Hund! Einen Hund der rammelt, sobald man ihn einsteckt. Doch damit nicht genug! USB-Fusswärmer, USB-Handwärmer, USB Verkehrsampel usw. die Sinnlosigkeit reisst nicht ab! Ich vermute fast, alles, wirklich alles was sich mit 5V betreiben lässt, gibts auch mittlerweile für den USB Port. Ich erwarte sehnsüchtig die USB-Armprothese oder die USB-Flasche, denn sonst gibt es ja schon so ziemlich alles. Einfach mal USB- vor ein Wort hängen, ihr werdet erstaunt sein, wieviele Geräte es tatsächlich gibt!

Freitag, Oktober 10 2008

Kathrein UFS 910 Testbericht

Nachdem nun auch mein neuer Sat-Receiver angekommen ist, möchte ich auch zu diesem Gerät einen kurzen Testbericht schreiben. Bestellt habe ich den Receiver bei Alternate, Versand erfolgte auch recht zügig, so dass ich den Receiver nach kurzer Zeit in den Händen halten konnte. Erfreulicherweise liefert Kathrein zu ihrem Receiver nicht nur ein einfaches Stromkabel, sondern auch ein Scart und ein HDMI Kabel. Schnell war die Kathi ausgepackt und angeschlossen, denn meine alte Dbox2 hatte so ziemlich, mal abgesehen von HDMI und USB fast die gleichen Anschlüsse, sodass ich nur die Kabel umstecken musste. Nach dem Anschalten wurde ich sofort von einem Einrichtungsassistenten im 1080i Format begrüsst. Schnell waren die ersten Einstellungen gemacht, ein Suchlauf durchgeführt und schon nach kurzer Zeit begrüsste mich die ARD. Das Bild war nicht viel besser als über Scart, aber ok. Was nicht gut ist, kann nicht durch Zauberhand besser werden. Einen wahren Augenschmauss erlebte ich aber beim Umschalten auf den AstraHD+ Demokanal. Hier ist das Bild wirklich perfekt. Anders als bei BluRay bzw. Spielfilmen wird hier bewusst großflächig alles scharf dargestellt und nicht nur Personen oder Gesichter. Auch die Wiederholung eines Bundesliga Spiels auf Anixe HD war wirklich super. Für solche Aufnahmen sind die Fernseher gemacht, hier sieht man das volle Potential. Das Menü der Kathi ist ziemlich schlicht und einfach gehalten. Wenn man die ausführlichen Menüs der Neutrino DBox2 gewohnt ist wirkt das Menü der Kathi wirklich sehr schlicht. Da aber alles in Ordnung ist, bedarf es auch keiner großen Einstellungen. Einziges Manko ist die wirklich sehr lahme Wiederholfrequenz der Fernbedienung, was beim zappen schon mal ganz schön nerven kann und die etwas umständlichen Favoriten und Senderlisten. Auch das offizielle DVR-Tool von Kathrein ändert nicht viel daran und kann sich nicht mit Programmen wie Bouquet Wizard messen. Sehr gut ist allerdings die Erkennung von Speicher an den USB Buchsen. Sticks werden schnell erkannt und können sofort als Aufnahmemedium, bzw. für die Timeshiftfunktion genutzt werden. Auch das Flashen eines neuen Images bzw. das Updaten könnte nicht einfacher sein: Stick in den Front USB,  Menü Taste an der Frontseite gedrückt halten und die Box einschalten, fertig. Auch der Bootvorgang der Box, bis das erste Bild erscheint geht ziemlich flott und die Bootzeit ist kaum merkbar. Insgesamt komme ich, wie schon viele andere vor mir, das die Kathrein UFS 910 ein uneingeschränkt empfehlenswerter HDTV Satreceiver ist.

Montag, Oktober 6 2008

Geexbox

Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, Geexbox hat nichts mit Geeks oder sonstigem größeren technischen Verständnis zu tun. Geexbox ist eine Minilinuxdistribution, bzw. ein kleines Mediacenter, welches sich bequem von CD oder USB-Stick starten lässt. Geexbox kann mit UPNP Servern kommunizieren, kann auf Samba (Windows) Freigaben zugreifen, liest Shout- und Icecast TV und Radiostreams, DVDs und versteht sich mit vielen digitalen und analogen Sat und TV Karten. Das gesamte System läuft komplett aus dem Ramspeicher und nimmt mit maximal 20MB nicht viel Platz ein. Besonders für Mediacenter PCs ist das System interessant, aber auch für einfache ältere Rechner (wie bei mir) die als Mediacenter herhalten müssen. Für einen Start braucht Geexbox keine Minute und lässt sich auch komplett ohne Tastatur mit einer Fernbedienung bedienen. Geexbox versteht sich von Haus aus mit einer ganzen Reihe von komerziellen Mediacenter Fernbedienungen, aber auch mit selbstgebauten IR Empfängern, wie ich ihn zum Beispiel nutze. Das Backend hierfür bildet Lirc. Hinter dem ganzen System steht der MPlayer als Abspielsoftware. Auch busybox ist für den debug mode und manuelle Konfiguration installiert. Geexbox kommt mit einem integrierten FTP und Telnet Server daher, so lassen sich neue Dateien schnell per Netzwerk einspielen oder Änderungen komfortabel durchführen. Der Shutdown der Box dauert nur ca. eine Sekunde, da nur Festplatten und Shares ausgehängt werden und das System ja komplett aus dem Ram läuft. Wer Geexbox testen möchte, kann das mit einer Live CD tun oder sollte sich an den ISO Generator wagen. Mit dem Generator kann man selbst bestimmen, welche Funktionen, Codecs und Treiber im System enthalten sein sollen. Auch Themes lassen sich auswählen und auch leicht selbst erstellen. Zur Zeit arbeiten die Entwickler wohl an einer Geexbox HD Version, daher gibts wohl seit längerem schon keine Updates. Im Forum findet man allerdings mehrere Alpha und Beta Versionen. Zum Schluss noch: http://www.geexbox.org

Donnerstag, September 25 2008

Die Last mit der Last

Jeder hat bestimmt schon mal einen USB Stick benutzt, sehr komfortabel und schnell. Eingesteckt, Daten kopiert, fertig. Wenn die Speicherkapazität des Sticks nicht mehr reicht, muss eine Festplatte her und zwar eine Externe! Und das ganze bitte ohne zusätzlich Strom anzuschließen! Nette Vorstellung, doch da treten unter Umständen die Probleme nämlich auf. Schliesst man eine externe Festplatte ohne zusätzlichen Strom an den USB Anschluss an, kann es nämlich passieren dass gar nichts passiert. Wie in meinem Fall. Da ich nicht ständig hinter den Rechner kriechen muss um USB Geräte anzuschließen benutze ich ein USB Hub. Festplatte angeschlossen und nichts passiert, nur das leise klackern der Platte war zu hören. Ich vermutete einen Defekt und tauschte die Platte aus, doch auch bei meinem Ersatz hörte ich nur leises klackern. Das Problem leuchtete mir ein: Der USB Standart spezifiziert einen maximalen Strom von 500mAh an einem Port. Teilt man diese nochmal auf 4 Ports auf, ohne zusätzliche Stromversorgung, reicht der Festplatte das zum Betrieb nicht und so springt gar nicht erst an. Lösung des Problems: Ein zusätzliches Netzteil bzw. Stromversorgung am USB Hub und die Platte läuft wie geschmiert! Da viele Geräte wie zb. DVB-T Receiver mehr Strom brauchen als spezifiziert laufen sie nur mit externer USB Stromversorgung.