Mittwoch, Januar 13 2010

Kleingeräte per WiFi aufladen

Gestern stieß ich auf einen interessanten Artikel: Die Firma RCA hat auf der CES 2010 in Las Vegas ein Gerät namens RCA Airnergy vorgestellt, welches Kleingeräte durch Umwandlung von elektromagnetischen WLAN Wellen in Strom aufladen kann. Allein das Vorhandensein eines Accesspoints in Reichweite des Geräts reicht aus, um eine vollständige Ladung durchzuführen. Um so mehr Accesspoints in Reichweite sind, desto besser ist natürlich auch die Ausbeute. Während einer Demonstration lud das RCA Airnergy einen 30% geladenen Blackberry Akku in nur 90min komplett auf.Demnach wird man in großen Ballungsgebieten in Zukuft vielleicht komplett auf das manuelle Laden seines Handys oder PDAs am Abend verzichten zu können? Quellen: http://neuerdings.com/2010/01/10/rca-airnergy-strom-aus-wlan/ http://www.computerbase.de/news/allgemein/forschung/2010/januar/kleingeraete_airnergy_wlan/

Donnerstag, April 9 2009

iPhone 3.1

iphone-appleLaut Gerüchten im Netz soll mit dem Erscheinen der neuen iPhone Firmware 3.0 auch gleichzeitig eine überarbeitete Version des iPhone erscheinen. Das iPhone 3.1 soll mit dem Broadcom BCM4329 Chipsatz ausgestattet sein und neben N-Draft Wlan und erweiterten Stromsparfunktionen auch FM-Funktionalität mitbringt. Dadurch wird es möglich Radiosignale zu senden und so das iPhone als FM-Transmitter zu nutzen und nebenbei auch Radio zu empfangen. Auch der im 3G iPhone verbaute Broadcom BCM4325 Chip besitzt schon FM-Fähigkeiten, die allerdings bisher ungenutzt bleiben bzw. nur durch Nike+ Exercise Peripherie genutzt werden (dürfen?). Durch neue  MIMO Antennentechnologie ergibt sich ein höherer Datendurchsatz und besserer Empfang, bei reduzierter Stromaufnahme. Herausgefunden wurde dies durch eine Analyse der kommenden 3.0 Firmware. Quelle [1]

Dienstag, Januar 6 2009

Taschen-PC für überall

[caption id="" align="alignleft" width="180" caption="fit-pc"]fit-pc[/caption] Taschen PC gefällig? Ich spreche nicht von einem Netbook Nettop oder ähnlichem, ich spreche vom Fit-PC ! Dies ist ein mini PC in Zigarettenschachtelgröße, was aber noch nicht das bewundernswerteste an dem Gerät ist. Wirklich faszinierend ist die für diese Größe wirklich leistungsstarke Hardware. Ein 500Mhz AMD Geode Prozessor bildet das Herz des Rechners, 512MB DDR Ram und eine 60GB Harddisk sind fest integriert. Ausserdem verfügt der Rechner über eine FullHD fähige Geode LX Grafikkarte. WLAN, Ethernet, Sound und USB sind ebenfalls eingebaut. Auf dem Rechner läuft ein Windows XP oder Ubuntu Linux System! Da er nur gut 4-8 Watt! verbraucht ist er der optimale Dauer-On-PC und auch absolut brauchbar für kleinere Serveraufgaben Da er über ein Netzteil mit 12V versorgt wird, besteht auch die Möglichkeit den Rechner direkt an das Bordnetz eines Autos anzuschließen und hier als Musikanlage, Navigationsgerät, Videoplayer oder was auch immer verwendet zu werden. Die Möglichkeiten sind wirklich sehr vielseitig und bei einem Preis von 200$ kann man eigentlich auch nicht meckern.

Montag, September 29 2008

Von WDS und WEP

Die meisten kennen das Problem. Man hat einen Router mit WLAN und möchte 2 Etagen tiefer auch gerne per Funk ins Internet. Doch da ist bei 95% der Router Schluss. Wenn überhaupt noch eine Verbindung zustande kommt, liegt deren Datendurchsatz bei dem eines 14.4 Modems. Was liegt also nah? Na klar ein Repeater muss her. Da ich schon viel über WDS (Wireless Distribution Service) gelesen hatte und wusste, dass Repeater unterschiedlicher Firmen sich häufig nicht verstehen kaufte ich in weiser Vorraussicht den Siemens Gigaset Repeater 108, der sich mit dem Siemens Router SE 555 verständigen sollte. Als technisch versierter und vorsichtiger Mensch hatte ich mein WLAN mit einer WPA2 Verschlüsselung abgesichert, auch der Repeater unterstützte dies. Prima! Repeater in den Repeater Mode geschaltet, im Router WDS aktiviert und beide Geräte haben sich gefunden. Leider wollte mein Notebook keine Verbindung mit dem neuangebrachten Repeater aufbauen und auch kein anderes Gerät. Neukonfiguration. Alles nochmal überprüft. Alles korrekt. Ich stand schon kurz davor das Gerät umzutauschen als ich herausfand. Weder WPA2 noch WPA unterstützen das WDS, weil es offiziell nicht spezifiziert ist. Manche Hersteller von Routern und Repeatern und anderer WLAN Hardware spendieren ihren Geräten allerdings auf eigene Faust WDS Funktion mit WPA Unterstützung. Meine gehören angeblich auch dazu, was ich allerdings nicht bestätigen kann. Also blieb mir nichts anderes übrig als auf das verteufelte WEP zurückzustellen. Und siehe da, plötzlich klappts auch mit der Verbindung. Da der schwache WEP Algorithmus in gut einer Minute zu knacken ist, musste ich natürlich noch einige Sicherungen, sprich MAC Filter und VPN einbauen um dennoch eine gewisse Sicherheit zu erreichen. Ich rate klar von schlechten Repeatern ab und schlage stattdessen lieber den Kauf einer stärkeren Antenne vor, die in manchen Fällen vielleicht schon Wunder wirken kann. Also lieber sicher mit etwas niedrigerer Reichweite als hohe Reichweite und nur WEP.

Freitag, September 5 2008

Strom sparen mit Linux und powertop

Wer mit Linux Strom sparen möchte, wird sehr schnell auf den Begriff "powertop" stoßen. Powertop is ein Programm von Intel, das gleichnamigen Prozessoren helfen soll möglichst viel Strom zu sparen und besonders stromhungrige Prozesse ausfindig zu machen. Ausserdem gibt powertop Tipps und Optionen, die den Stromverbrauch des Systems weiter eindämmen. Befolgt man alle Tipps springt in meinem Fall gut 10 Watt weniger Verbrauch dabei raus. Startet man powertop als root kann man sogar, wie unten im Bild zu sehen die vorgeschlagenen Tipps sofort ausführen lassen. [caption id="attachment_119" align="alignleft" width="300" caption="powertop"]powertop[/caption] Wie man in meinem Bild erkennt liegt die häufigste Ursache für das aufwecken der CPU aus dem Schlafzustand C3 hauptsächlich an Eingabegeräten und dem neuplanen von Interrupts. Das rescheduling der Interrupts soll mit einem tickless Kernel behoben werden, der nicht, wie der Name schon sagt mit Ticks arbeitet, sondern anfallende Aufgaben sofort nach Fifo Prinzip abarbeitet und so der CPU längere Verschnaufpausen gönnt. Im Prinzip ist es natürlich möglich die Vorschläge von powertop permanent im System zu ändern, allerdings macht das wie ich finde keinen Sinn, denn ich möchte ja nicht ständig möglichst viel Strom sparen und wenn der Laptop mit Netzteil betrieben wird, schon mal gar nicht. Ich für meinen Teil starte bevor ich mit meiner Arbeit im Akkubetrieb beginne, kurz Powertop, führe alle Stromspartipps aus und kann dann prima arbeiten und habe nach einem Neustart alle Änderungen wieder rückgängig gemacht. Wer noch mehr Strom sparen möchte, sollte allerdings auch die üblichen Tipps befolgen, wie Displayhelligkeit reduzieren, WLAN & Bluetooth bei nichtgebrauch ausschalten, 3D Grafikchips heruntertaken (siehe Artikel ATI Stromsparen hier im Blog) und nicht genutzte Schnittstellen wie z.B. Infrarot oder TV Out deaktivieren. Natürlich sollte auch die CPU in der niedrigsten Taktung laufen, ich nutze dafür unter gnome das "emifreq-applet" welches man bequem im Panel ablegen kann. Wer diese Tipps beherzigt, kann einiges mehr aus seinem Notebook und vor allem seinem Akku herausholen. Übrigens gibts powertop und auch das emifreq-applet in den Ubuntu Quellen.