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Dienstag, Juni 23 2009

IIS Fraunhofer Shore™ - Gesichtserkennung

Heute möchte ich über das Face-Recognition Programm Shore™ vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) berichten. Das Programm erkennt selbstständig Gesichter von einer Video oder Fotoquelle und analysiert Geschlecht und Stimmung der Personen auf dem Bild. Dabei erkennt es die Gemütszustände glücklich,traurig,sauer,überrascht und zeigt sie als Gauge-Bar neben dem erkannte Gesicht an. Der Erkennungsalgorithmus an sich funktioniert wirklich sehr gut und zuverlässig. Die genaue Erkennung von Geschlechtern oder Gemütszuständen kann allerdings sehr stark variieren. Nichts desto trotz macht es wirklich Spass damit herumzuspielen. Shore™ bringt mehrere Engines mit, die unterschiedliche Merkmale erkennen, wie z.B. Kopfneigung, Augen, Nase, Mund und sogar den Grad der Mundöffnung. Um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen, sollte man eine hochauflösende Kamera und einen leistungsstarken PC verwenden, denn je nach Bildinhalt bzw. Engine können die Anforderungen an die CPU schnell in die Höhe steigen. Shore benötigt DirecX 9.0c und eine DirectShow fähige Cam und läuft leider nicht in einer Virtual Machine. Überlegt man sich, was diese simple Demo schon in der Lage ist zu leisten, kann man sich vorstellen wie große kommerzielle Personenerkennungssysteme an Flughäfen oder Bahnhöfen funktionieren. Ein großes Problem bei der Erkennung sind immernoch die Lichtverhältnisse, je dunkeler Umgebung desto schlechter wird logischerweise die Erkennung. Wer die Software selbst testen möchte, kann sie sich hier bei Fraunhofer IIS herunterladen

Sonntag, Februar 15 2009

Popcorn Hour Unpacking

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Freitag, Dezember 12 2008

Fotosession

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Donnerstag, Dezember 11 2008

Screenshots und Fotos mit dem iPhone/iPod Touch

Wie mir heute von Sebastian zugetragen wurde, ist es nun äusserst einfach und schnell möglich einen Screenshot von seinem Springboard zu machen. Hierzu hält man den Home bzw. Back Button gedrückt, und drückt einmal kurz auf den Sleep Button an der Oberseite. Dadurch "flasht" der Bildschirm einmal kurz weiss auf und das Bild wird in der Kategorie "Gesicherte Fotos" gespeichert. Hier befinden sich auch die Fotos, die man per Safari gesichert hat (oder auch nicht). Bilder aus Safari speichert man übrigens indem man länger den Finger auf einem Bild hält. Daraufhin erscheint ein "Bild sichern" Dialog und man kann das Bild speichern und dann natürlich auch als Hintergrundbild etc. benutzen. Diese Features sind allerdings erst ab Firmware 2.0 verfügbar und auch äusserst praktisch um eventuelle Fehlermeldungen etc. zu dokumentieren. Viel Spass beim Bilder machen ;)

Sonntag, November 9 2008

Unterwasserfotos

Hier nochmal ein Paar Fotos der Schnorchelsession in Ägypten. Zu sehen gibts hier eine Delfinschule, einen Blaupunktrochen und einen Papageienfisch. Die Bilder habe ich alle mit einer Einweg-Unterwasserkamera geschossen.  Viel Spass! [caption id="attachment_483" align="alignnone" width="300" caption="Papageienfisch"]Papageienfisch[/caption] [caption id="attachment_482" align="alignnone" width="300" caption="Blaupunktrochen"]Blaupunktrochen[/caption] [caption id="attachment_481" align="alignnone" width="300" caption="Delfinschule"]Delfinschule[/caption] [caption id="attachment_480" align="alignnone" width="300" caption="Delfine"]Delfine[/caption] [caption id="attachment_479" align="alignnone" width="300" caption="Delfin"]Delfin[/caption]

Mittwoch, Oktober 1 2008

Pack die Badehose ein...

... nimm dein Schnorchelset und dann geht es nach Ägypten. Nicht ganz der bekannte Text, aber auf jeden Fall ein Tipp für alle Freunde der Unterwasserwelt, oder die die es mal werden möchten. Konkret geht es um die ägyptische Region Marsa Alaam. Hier findet man noch viele unberührte Riffe, die von von Billig-Pauschaltouristen noch nicht zertrampelt wurden, wie zum Beispiel in vielen Teilen Hurghadas oder noch schlimmer Sharm el Sheikh der Fall ist. Taucher mag das ganze weniger betreffen, denn in solche Tiefen können die "Trampeler" zum Glück nicht vorstoßen. Dennoch ist es vermutlich aber auch nur noch eine Frage der Zeit. Nun aber zurück zur wunderbaren bunten und vor allem intakten Unterwasserwelt in Marsa Alaam. Man kann hier fast überall ins Wasser steigen und wird mit wunderschönen Riffen und vor allem exotischen Fischen belohnt. Besonders empfehlenswert ist das so genannte Dolphin House. Ein kleines Atoll bei dem Delfine sich um die Mittagszeit vor der starken Strömung verstecken. Glücklicherweise wird dieses Atoll von ägyptischen "Rangern" überwacht um die Zerstörung des Lebensraums und vor allem auch der Störung der Tiere vorzubeugen. Die Aufnahme hier wurde von mir mit einer normalen Unterwasserkamera (Einweg) gemacht. Doch eine Delfinsichtung ist auch dort nicht garantiert. Hier ist das Glück gefragt. Und wenn einem selbiges einmal Hold ist, sollte man auch unbedingt versuchen mal einen Dugon aus der Nähe zu betrachten. Das Ganze ist möglich in einer kleinen Bucht, namens Abu Dabbab. Dorthin lassen sich auf jeden Fall Ausflüge buchen und die sind schon allein wegen das schönen feinen Sandstrands sehr empfehlenswert. Auch folgendes Foto des Dugon (Seekuh) der mir genau vor die Linse schwamm, möchte ich nicht vorenthalten.  Es ist wirklich ein tolles und erfreuliches Gefühl, solche großen Tiere mal live vor sich zu haben und genau beobachten zu können. Ausserdem ist es wirklich schön zu sehen, dass der Mensch anscheinend noch nicht jeden Lebensraum zerstört hat. Natürlich scharrt sich sofort eine Menschenmasse um ein solches Tier, aber falls es ihm zu bunt wird, taucht er einfach ab, was er dann nach einiger Zeit auch tat. Wichtig zu erwähnen ist vielleicht auch nocheinmal, dass diese Fotos alle beim Schnorcheln an der Oberfläche entstanden sind und nicht etwa beim Tauchen in irgendwelchen tiefen Felsspalten. Am gleichen Strand wo das Dugon lebt, wohnen auch noch andere nicht weniger große Freunde, und zwar Riesenschildkröten mit einem Panzerdurchmesser von mehr als 2m. Glücklicherweise konnte ich auch von denen ein paar wunderschöne Bilder schiessen. Was wäre da wohl mit einer guten Unterwasser-Digicam herausgekommen? Naja wohl noch mehr schöne Bilder. Aber nicht nur die großen Tiere beeindrucken auch die kleinen und kleinsten Bewohner des roten Meeres können sehr interessant sein, sofern man sie entdeckt. Viele der tollsten Tieren wie z.B der Blaupunktrochen verstecken sich einfach im Sand und sind nur durch genaues hinsehen zu entdecken. Wer also schorchelt oder taucht sollte die Augen genau aufmachen, denn die tollsten Tiere sind oft ungesehen vor der eigenen Nase. Bei allem bleibt allerdings die wichtigste Regel beim Schnorcheln und Tauchen: Nichts anfassen! Denn genau das passiert sehr häufig und man zerstört dabei leider unter Umständen sehr viel. Eine Koralle zum Beispiel braucht hunderte Jahre um zu wachsen und wächst, wenn sie einmal zerstört wurde nicht oder nur sehr sehr langsam wieder nach. Ausserdem wird die schönste und bunteste Koralle nach dem abreissen einfach weiss und unansehnlich. Es lohnt sich also nicht und kostet beim Erwischtwerden auch sehr viel Geld!Ich kann nur jeden ermuntern sich ein Flugticket zu besorgen und diese Unterwasserwelt mal auf eigene Faust zu erkunden. Es macht enorm viel Spass und man benötigt eigentlich nur eine Schnorchelbrille und einen Schnorchel. Viel Spass beim Entdecken....

Dienstag, September 23 2008

Programmvorstellung Digikam

Digikam ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Fotoprogramm für KDE. Das Programm beherrscht alle gängigen Bildstandarts inklusive RAW. Ausserdem arbeitet es mit einer Vielzahl von Kameras perfekt zusammen. Digikam ist recht übersichtlich gestaltet und bietet links die Möglichkeit diverse Alben bzw. Ordner anzulegen, die dann wiederum mit Bildern gefüllt werden können. Der Inhalt der Alben wird in der Mitte als Thumbnail mit Datum, Uhrzeit und Bildname angezeigt. Rechts besteht die Möglichkeit eine Infoleiste einzublenden, welche EXIF Infos, Histogramme, Tags oder eine persönliche Bewertung des Bildes anzeigt. Desweiteren kann man hier auch GPS Koordinaten zu seinem Bild hinzufügen. Versieht man seine Bilder mit Stichworten, kann man sie später leicht filtern und wiederfinden. Generell bietet das Programm sehr gute Möglichkeiten, sämtliche Metatags in den Bildern zu ändern. Neben dieser normalen Ansicht ist es jederzeit Möglich in den normalen Bildmodus zu wechseln, bei dem das angeklickte Thumbnail groß angezeigt wird, ein weiterer Klick und man landet wieder im Thumbnailview. Für Leute die anderen gerne ihre Fotos zeigen, bietet Digikam den Diashow Modus, bei dem der gesamte Bildschirm für die Fotoanzeige verwendet wird und die gewünschten Bilder angezeigt werden. Aber Digikam wäre keine gute Fotoverwaltung, wenn es nicht auch gewisse Bildbearbeitungsfunktionen mit sich bringen würde. Einfach Dinge, wie z.B. Bild drehen, spiegeln oder anhand von EXIF Daten drehen und oder spiegeln erreicht man leicht per Tastaturshortcut oder schnell über das Menü. Doch damit nicht genug, Digikam hat eine integrierte Fotobearbeitungssoftware, die wirklich keine Wünsche offen lässt und das Bearbeiten in externen Programmen überflüssig macht. Tonwert und Farbkorrekturen, Weissabgleich, Rote Augen enfernen, Linsenverzerrung, Rauschunterdrückung, Restauration, Schärfen, Weichzeichnen, Zuschneiden, Größe ändern usw usw. Alles was man für die Fotobearbeitung braucht und eigentlich schon fast zuviel des Guten. Die Filter und Korrekturen sind recht schnell und es wird immer eine Vorher/Nachher Live Grafik des entsprechenden Bilds angezeigt. Man kann selbst wählen, ob durch eine Horizontale Linie, vertikale, der gleiche Bildausschnitt direkt nebeneinander und andere. Doch das ist längst nicht alles. Digikam bietet vielfältige Exportmöglichkeiten für Fotos und Alben. So ist es zum Beispiel möglich automatisiert HTML oder Flashgallerien zu erzeugen, Bilder mit entfernten Gallerien und Picasa oder Flickr abzugleichen oder mit den Bildern direkt eine Foto-CD zu produzieren. Ausserdem können Bilder direkt als Google Earth lesbares KML gespeichert werden. Der Funktionsumfang ist einfach rieseig. Gibt man Digikam die kipi Plugins an die Hand, wird es zu deinem Verbündetem und ein mächtiger Verbündeter wird es. Es bietet zum Beispiel die Suche nach Doppelten Bildern anhand von Hashes und Farbprüfung, das automatische Erstellen eines Fotokalenders oder das Erzeugen einer MPG-Diashow aus den Bildern für eine (S)VCD oder DVD. Auch der Export auf den Ipod beherrscht das Programm bzw. KIPI. Digikam besitzt einen RAW-Konverter, der auch im Stapelverarbeitungsmodus laufen kann. Grundsätzlich funktionieren Dinge wir Größe ändern, Farbfilter, Umkoprimierung und vieles mehr auch als Stapelverarbeitung, was die Arbeit sehr erleichtern kann. Wer noch mehr über Digikam wissen möchte, sollte sich auf der Webseite umsehen oder das Manual lesen.

Mittwoch, September 17 2008

Escape to the stars

Hier ein kleines Foto, was ich mit dem lieben Inki geschossen habe bzw. andersherum. Die Belichtungszeit lag bei gut 1 min, daher auch leicht verwackelt und relativ verrauscht. Nichts desto trotz kann man sehr gut erkennen wie viele Sterne eigentlich am Himmel sind, die man so gar nicht sieht. Und eigentlich ist das Bild für ein "normales" Objektiv recht gut, denn man konnte wirklich die Hand vor Augen nicht sehen. Vielleicht hinterlässt er ja noch ein paar genauere Infos in den Kommentaren?

Montag, September 15 2008

RAW versus JPEG

Fotografieren im RAW Format? Was ist das und was soll das? Wer eine hochwertige Kamera besitzt, sollte in der Lage sein Fotos im Raw Format zu schiessen. Hierbei werden die Bilddaten nicht komprimiert wie z.B. bei JPEG, dem Standartfotoformat. Das bringt zum Beispiel den Vorteil, dass bestimmte Bildeigenschaften wie Weissabgleich, Kontrast, Sättigung etc nicht einfach verloren gehen, sondern mitgespeichert werden. Dadurch ist es möglich selbst vermeintlich schlechte und langweilige Bilder enorm "aufzupimpen". Ein Beispiel dafür soll dieses Bild sein: Auf der linken Seite sieht man das unbearbeitete RAW Bild, welches Recht langweilig aussieht und im Prinzip ein JPG Bild sein könnte. Rechts sieht man das nachbearbeitete Raw Bild, bei dem Kontrast Sättigung etc. angepasst bzw. verändert wurden. Das Ergebnis ist enorm. Aus dem grau in grau des Himmels lassen sich dank Raw Format viele Details retten. Ein Bild im JPG Format hingegen lässt sich nicht so einfach nachbearbeiten ohne den Verlust von Bildinformationen hinzunehmen. Ausserdem lässt sich ein RAW Bild mehrfach speichern, ohne ursprüngliche Daten zu verlieren. Das heisst insbesondere, das durch mehrfache Änderung und Speicherung eines RAW Bilds im Vergleich zu einem JPG Bild nicht abnimmt. Einen entscheidenden Nachteil hat die Fotografie im RAW Format allerdings doch: Die RAW Bilder benötigen sehr viel Speicherplatz und belegen je nach Motiv zwei bis 3 Mal mehr Speicher als ein JPEG Bild. Ausserdem benötigt man zum Beispiel bei Serienbildaufnahmen schnellen Speicher um die Datenmengen verarbeiten zu können. Wer sich jedoch eine Kamera leisten kann, die in der Lage ist, RAW Bilder zu schiessen, sollte auch am Speicher nicht sparen müssen. Abschliessend kann man sagen, dass sich das Fotografieren im RAW Format bei bestimmten Aufnahmen lohnt, bei Schnappschüssen oder vielen Fotos wohl eher nicht, da der Nachbearbeitungsaufwand dann enorm hoch ist. Ach ja, anders als bei den Kameraden von Microsoft kann Ubuntu prima mit dem Raw Format umgehen. Es gibt auch diverse Programme zum bearbeiten und konvertieren von RAW nach JPG. Zum Beispiel: Digikam oder Rawstudio. Einfach mal im Paketmanager eures Vertrauens "raw" suchen.