Donnerstag, Mai 6 2010

Das externe Windows

Wer schon einmal versucht hat, Windows auf einer externen Festplatte zu installieren, wird wissen dass sich Windows dem gekonnt verweigert. Windows lässt sich einfach nicht auf externen Festplatten, Speichersticks oder -karten installieren (Anm. des Autors: Linux ist das egal...) . Doch probieren geht über studieren, denn die Idee die mir vorschwebte, war es eine Festplatte per E-SATA an den Rechner anzuschliessen und darauf Windows zu installieren. Doch auch das ging schief, denn der E-SATA Port in meinem Rechner nutzt einen anderen Controller als die internen SATA Ports, wie ich herausfand. Also, letzer Versuch: SATA auf E-SATA Slotblech, direkt auf dem Mainboard angeschlossen, Kabel rein und los... und diesmal klappte es perfekt! Für alle, die sich nun fragen, was das ganze soll: Mit dieser Lösung, habe ich die Möglichkeit bei Bedarf per Hardwarebootloader  (Stromversorgungsschalter an der Platte) Windows zu booten, ohne mein Linux System mit Windows Müll zu belasten und wilde Partitionen anzulegen. Also nochmal zusammenfassend: Windows auf externen Medien? - Nein! Ausser sie sind direkt an den Sata Controller angeschlossen.

Donnerstag, Oktober 15 2009

Die eigene Handschrift am PC

Heute bin ich auf eine sehr gute und interessante Webseite aufmerksam geworden: www.fontcapture.com ! Hier hat man die Möglichkeit anhand von Buchstaben-Schriftproben seine eigene individuelle Handschrift in den PC zu bringen. Dies funktioniert ganz einfach, zuerst druckt man sich einen Bogen aus, auf dem man dann sämtliche Buchstaben, Zahlen und Zeichen einträgt. Hat man dies ordentlich erledigt, muss man die Seite einscannen und die gescannte Datei zu fontcapture.com hochladen. Auf dem Server wird dann aus den Schriftproben eine Truetype Schrift erstellt, die man sich in einer Vorschau mittels beliebigem Text anzeigen lassen und natürlich auch direkt downloaden kann. Die .ttf Datei muss bei Windows in den Ordner C:\Windows\Fonts und unter Linux zum Beispiel nach \usr\share\fonts\truetype. Die von mir produzierte Schrift, sieht wie folgt aus: writing

Mittwoch, Februar 18 2009

Open Source und die Menschen

opensource-communismFast jeder nutzt Firefox oder Thunderbird, doch immernoch kursiert anscheinend die Meinung "Was nix kostet kann nix taugen", obwohl schon diese beiden Programme das Gegenteil zeigen. Nimmt man als Beispiel die kostenlose Office Suite OpenOffice, die 1 zu 1 de selben Möglichkeiten bietet wie überteuerte Software von Mircosoft, stellt sich die Frage warum bleiben die Leute ihrer Software treu? Ich kenne Leute die lieber mit einer Word97 Version arbeiten, als eine Nagelneue OO-Writer Version aufzuspielen. Doch was verursacht eine solch starke Bindung? In erster Linie wohl die Angst vor Inkompatibilität und Designveränderung. Doch genau hier sollte man lieber die freie Alternative wählen, denn OO (OpenOffice) zum Beispiel unterstützt die gleichen Dokumentenformate wie sein komerzieller Bruder und liest sogar mehr als Word. Ich möchte nicht sagen, das Open Source Software immer das Nonplusultra ist, aber man kommt auch auf diesem Weg gut ans Ziel. Nehmen wir zum Beispiel die freie Grafiksoftware Gimp, dessen Pendant in der komerziellen Welt Adobe Photoshop darstellt. Ist man ehrlich mit sich selbst werden die wenigsten privaten Nutzer eine Lizenz für Photoshop besitzen, denn die kostet mehrere 100$. Klar ist der Funktionsumfang von Gimp nicht ganz so enorm wie der von Photoshop, aber für die meisten, selbst (semi)professionelle User, sollten die Funktionen reichen. Doch warum kaufen die Leute lieber teure Produkte statt freie Software zu nutzen? Unbekannte Alternativen? Unbehagen? Angst vor Fehlern? Ich weiss es nicht...

Montag, Januar 26 2009

24p Wiedergabe mit dem PC

Da dies anscheinend mehrere Leute interessiert, möchte ich kurz ein paar Worte über die 24p-Wiedergabe von bzw.  mit einem PC verlieren. Erste Vorraussetzung um 24p am TV wiederzugeben muss der Fernseher und die Grafikkarte diese Bildwiederholfrequenz natürlich unterstützen (24p bedeutet Bildwiederholfrequenz von 24Hz bei einer Auflösung von 1920x1080 Pixeln). Bei Mainboards bzw. Garfikkarten mit einem HDMI Ausgang, sollte dies eigentlich möglich sein. Um die Wiedergabe vernünftig hinzubekommen, sollte ersteinmal ausschließlich der Fernseher per HDMI mit dem PC verbunden werden und nicht noch zusätzlich ein Monitor um dieses Fehlerquelle von Anfang an auszuschließen. Starten wir jetzt den Rechner, sollte dort schonmal ein Bild erscheinen, sprich der Bootschirm von Linux oder Windows. Da der Fernseher nun die einzige Anzeige im System ist, sollte das Bild auch nach dem Booten noch sichtbar bleiben. Wichtig ist auf jeden Fall, dass ein Grafiktreiber der neueren Generation installiert ist, denn im Treibermenü aufloesung (Catalyst Control Center oder Nvidia Treibermenü)  müssen wir die Bildschirmauflösung erstmal auf das Maximum hochdrehen und zwar 1920x1080. Ist diese Auflösung nicht verfügbar, ist entweder der Fernseher oder die Grafikkarte nicht in der Lage diese darzustellen. Da 24p ja einer Bildwiederholfrequenz von 24Hz entspricht, muss diese natürlich auch noch eingestellt werden. Standartmäßig wird der angeschlossene Bildschirm/Fernseher automatisch mit der maximalen Bildwiederholfrequenz betrieben, meist 60Hz um flüssigere Bewegungen ordentlich darstellen zu können und eventuelles Flackern zu unterbinden. Da wir in unserem Fall allerdings genau diese 24Hz haben möchten, stellen wir dies manuell ein. Mein Fernseher zeigte nach Übernahme der Einstellung sofort 1080/24p im Display, also genau das Richtige. Zusätzlich musste ich unter Ubuntu noch die Audioausgabe über HDMI aktivieren um auch Sound über das HDMI Kabel zum Fernseher zu senden. Diese Einstellung findet man bei Ubuntu im Soundmixer. Man wählt als Gerät den HDMI Ausgang und aktiviert den Schalter IEC958 (mein Gerät heisst "HDA ATI HDMI"). Eventuell muss man im jeweilgen Player noch das Ausgabegerät ändern, bei mir im VLC unter Optionen --> Audio --> Ausgabegerät auf ALSA ATI HDMI. So funktioniert die Wiedergabe von 24p Material inklusive Ton auf dem Fernseher. Nach dem Schauen sollte man nicht vergessen, den HDMI Ausgang wieder zu deaktivieren, denn sonst hat man über den normalen analogen Ausgang keinen Ton mehr ;).

Montag, Januar 5 2009

Emailempfänger und Email Header

Hin und wieder möchte man eine Email an mehrere Personen schreiben, doch möchte man auch gleichzeitig alle Empfänger preisgeben? Da viele Leute unter Begriffen wie z.B. CC oder BCC oder ähnlichem nicht viel anfangen können, möchte ich kurz erklären was sie bedeuten und was sie tun.  Das normale "An" bzw. "To" Feld gibt den Empfänger einer Email an oder auch mehrere, hierbei sind alle Adressen für jeden Adressaten sichtbar! mailtype Da man manchmal aus bestimmten Gründen , meist geschäftlicher Natur, explizit eine Kopie oder so genannte Carbon Copy (CC) an einen Vorgesetzten etc. senden möchte, nutzt man hier CC. Der Empfänger im CC Feld wird dadurch als Kopieempfänger beim "echten" Empfänger angezeigt. Manchmal möchte man jedoch eine Kopie einer Email an einen Empfänger senden, ohne das der eigentliche Empfänger dies sieht, nutzt man BCC (Blind Carbon Copy). Alle BCC Empfängeradressen bleiben dann unsichtbar. Allerdings muss immer mindestens ein "To" Empfänger angegeben werden um eine Blind Copy zu versenden. Da man vielleicht Weihnachts- oder Neujahrsgrüße an den Chef und den Sportkumpel in einer Email gleichzeitig versendet, kann es durchaus Sinn machen an dieser Stelle die Blind Carbon Copy zu wählen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit das "Antwort an" bzw. "Reply-To" Feld auszufüllen um eine oder mehrere Antwortadressen festzulegen. Hat man einen CC Empfänger eingestellt, möchte dieser vielleicht auch die Antwort des Empfängers erhalten, dies kann man sicher stellen, indem man den CC Empfänger als Antwort-Empfänger mit einträgt. Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht in die Dunkelheit des Emailempfangs bringen?

Montag, Dezember 29 2008

Kommt ein Vogel geflogen...

Und dieser Vogel kam mir wirklich spontan zugeflogen: Das Open Source Projekt Songbird. Songbird ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine Musik-Player und Verwaltungssoftware für alle Plattformen wo auch die Leute aus dem Hause Mozilla ihre Finger mit im Spiel haben. Der erste Start der Software beginnt mit einem Einstellungsdialog, bei dem man Sprache, Musikordner etc. festlegt. Doch spätestens dann könnte man meinen man hätte iTunes vor sich, denn das Oberflächendesign ähnelt dem enorm. Wer möchte kann sich natürlich noch andere Skins herunterladen. Songbird verfügt über die Firefox XUL Engine und hat quasi Firefox in sich integriert. Auch die Konfigurationsmenüs kennt man schon vom Firefox, was das Einstellen beschleunigt. Add-Ons installiert man nach gewohnter Firefox-Manier durch klicken auf Installieren auf der entsprechenden Website. Mittlerweile gibt es schon eine ganze Menge an wirklich brauchbaren Plugins bzw. Add-Ons und da Songbird eine Crossplatform Software ist, kann man sich auf viele viele mehr oder weniger sinnvolle Erweiterungen freuen.  Last.fm & Co sind natürlich standartmäßig mit von der Partie, dynamische Playlisten, Coverart, Lyrics und vieles mehr ist auch integriert (zum Teil erst nach Installation der entsprechenden Plugins). Die Suche nach Liedern geht auch in großen Datenbanken recht zügig von statten. Man kann ausserdem fast jede Kleinigkeit einstellen, worunter die Einfachheit allerdings nicht leidet. Das Programm lässt sich intuitiv bedienen und macht einen, wie gewohnt guten Eindruck und ist nach meinen ersten Eindrücken äusserst empfehlenswert und für mich die gesuchte Alternative zu Amarok 2.   - http://getsongbird.com songbird

Mittwoch, Dezember 17 2008

KDE für Windows

Unglaublich aber wahr! Statt Windows Nutzer dahin zu bringen, auf "die gute Seite der Betriebssysteme" zu wechseln, werden Programme nun nach und nach für Windows portiert. Fing alles mit der WUBI Installer an, geht es nun mit KDE for Windows weiter. Das Installerpackage installiert ausgewählte KDE Programme aus dem Internet auf dem Windows PC, wie es schon aus diversen Paketmanagern bekannt ist. Enthalten sind hier wirklich hochkarätige Programme wie z.B. Digikam, Amarok 2, KOffice und viele mehr, welche man vorher selektieren kann. Auch die KDE Education bzw. Lernsoftware lässt sich installieren. Auf jeden Fall äusserst empfehlenswert! Besonders für Leute, die sich von Windows nicht trennen können und trotzdem in den Genuß hochqualitativer Software kommen möchten. Da alle Pakete aus dem Internet installiert werden müssen, sollte auf jeden Fall eine Internetverbindung zur Verfügung stehen.

Sonntag, Dezember 14 2008

Der Wolf ist frei!

Endlich ist es soweit! Die langerwartete Version 2.0 des legendären Musikallrounders Amarok ist fertig! Der neue Amarok wartet nicht nur mit einer neuen und überarbeiteten Oberfläche auf, sondern bietet auch einige neue Features und Verbessungen. Hierzu gehört zum Beispiel die nahtlose Integration von Magnatune, last.fm, Shoutcast und Co. Ausserdem arbeitet Amarok 2 nun komplett mit dem neuen KDE4 Framework zusammen und nutzt die Technologien Phonon, Plasma oder Solid. Leider konnte ich die neue Version noch nicht selbst testen, aber das werde ich mit Sicherheit nachholen! Mit Veröffentlichung der Version 2.0 "In the beginning" ist die (meines Erachtens) beste Musikverwaltung nun auch für Mac OS und Windows erhältlich, es lohnt sich also auch für die Freunde von Gates und Jobbs mal einen Blick zu riskieren und das speicherfressende Winamp oder iTunes endgültig vom Rechner zu verbannen ;) Zur Website von Amarok gehts [HIER] Ubuntu Nutzer müssen die folgende Fremdquelle zu ihren Repositories hinzufügen:
deb http://ppa.launchpad.net/kubuntu-members-kde4/ubuntu intrepid main
Und dann amarok-kde4 installieren UPDATE: Nachdem ich Amarok 2.0 nun selbst testen konnte, muss ich sagen dass sich tatsächlich sehr viel getan hat. Besonders die stark überarbeitete GUI sticht sofort ins Auge. Als Umsteiger von Amarok 1.4 hatte ich allerdings ein paar Probleme bestimmte Dinge wiederzufinden. Neunutzer sollten damit aber keine Probleme haben, denn es ist im Prinzip wirklich alles einfacher geworden, was den Amarokveteran anfangs verwirrt. Positiv zu erwähnen ist auch, dass es eine Importfunktion für iTunes Datenbanken, sowie alte 1.4 Datenbanken gibt! Sehr vorbildlich! Die "Playliste" ist ansehnlich, aber etwas gewöhnungsbedürftig. Man erkennt leider nicht auf anhieb was was ist und was gespielt wird. Dies ist allerdings nicht ganz so problematisch, denn in der Mitte wird alles relevante angezeigt. a_splash

Dienstag, November 25 2008

Nexuiz - Cross Platform Gaming

Spass muss nicht teuer sein, oder in diesem Fall sogar gar nichts kosten. Die Rede ist von dem erstklassigen FPS-Game Nexuiz. Nexuiz ist ein Open Source Ego Shooter mit hochwertigen grafischen Effekten und guter Grafik, sogar HDR (High Dynamic Range) wird unterstützt. Das Gameplay ist äusserst anspruchsvoll, wenn auch anfangs schwierig, da man wirklich recht genau zielen muss um jemanden zu treffen. Schnell weiss man aus dem Repertoi an Waffen das Beste auszuwählen um schnellstmöglich zum Ziel zu gelangen ;). Grafisch baut Nexuiz auf der Darkplaces Engine auf, welche wiederum auf OpenGL basiert. Als minimum Hardware geben die Entwickler einen PIII mit 1Ghz an, eine GeForce2 und 512MB Ram, was das Spiel auch für ältere Rechner und/oder Laptops noch interessant macht. Zudem besteht natürlich die Möglichkeit online auf einem der vielen Server zu spielen. Aber nicht nur online, auch allein im Einzelspielermodus macht das Spiel durch abwechslungsreiche Level bzw. Modi enorm Spass. Teamdeathmatch, Domination, Rocketarena oder InstaGib und LowGravity stellen hier nur einige Modi dar. Von Stelle zu Stelle wird man manchmal an diverse kommerzielle Spiele gleichen Genres erinnert, aber das soll den Spielspass nicht trüben. Einzig die Waffensounds klingen teilweise etwas bescheiden, was einen nach einiger Zeit aber nicht mehr stört, weil man sowieso mit anderen Dingen beschäftigt ist. Wer also Lust zum Spielen / Testen hat, kann das Spiel direkt [HIER HERUNTERLADEN] oder sich [HIER] auf der offiziellen Website umsehen. [gallery]

Samstag, November 15 2008

iTunes und Virtualbox in Ubuntu

Um iTunes nutzen zu können, muss zuerst einmal Virtualbox installiert werden. Allerdings ist hier darauf zu achten, es nicht aus den Ubuntu Repositories zu installieren, denn die darin enthaltene Version (Virtualbox OSE) bietet keinen USB Support. Den brauchen wir natürlich um einen iPod mit iTunes synchronisieren zu können. Daher müssen wir uns von der Virtualbox Herstellerhomepage die PUEL Edition herunterladen, die unter GPL2 veröffentlicht wurde. Diese gibts auch schon als vorkompiliertes Paket für Intrepid Ibex und ältere Versionen. Einmal installiert, muss nun noch WindowsXP aufgesetzt werden und darin dann iTunes installiert werden. Doch trotz allem wird vermutlich kein USB Gerät in der Virtualbox angezeigt werden. Das liegt daran, dass Ubuntu den Zugriff auf USB Geräte nich erlaubt bzw. Virtualbox nicht auf die gemounteten Geräte unter Ubuntu zugreifen kann. Lösung: Zuerst muss die gid der vboxusers Gruppe herausgefunden werden. Durch Eingabe von
cat /etc/group|grep vboxusers
was in meinem Fall diese Ausgabe liefert vboxusers:x:128:root,nox . Die 128 entspricht hierbei der GruppenID gid. Diese gilt es sich zu merken! Nachdem wir nun die gid gefunden haben, ergänzen wir das Script mountkernfs.sh . Dazu öffenen wir die Datei mit
sudo gedit /etc/init.d/mountkernfs.sh
Hier suchen wird nach dieser Stelle:
    #
    # Mount proc filesystem on /proc
    #
    domount proc "" /proc proc -onodev,noexec,nosuid
Und ergänzen dahinter folgende Zeile:
#intrepid vboxfix
    domount usbfs "" /proc/bus/usb usbdevfs -onoexec,nosuid,nodev,devgid=128,devmode=664
Hierbei ist darauf zu achten, dass devgid gleich unserer oben ausgelesenen GruppenID ist! In meinem Falle 128. Nun noch die Datei speichern und einen Reboot durchführen. Dies ist wichtig, da ansonsten nichts passieren wird! Nach dem Neustart sollte Virtualbox jetzt alle angeschlossenen USB Geräte finden, inklusive iPod. Um zu prüfen, ob USB korrekt gemountet wurde, kann das mit:
mount | grep usb
Überprüft werden, was procbususb on /proc/bus/usb type usbfs (rw) als Ausgabe haben sollte und zwar nur das, falls noch mit fstab herumprobiert wurde o.ä.. Diese Anleitung bezieht sich auf ein Ubuntu Intrepid Ibex System (Kernel 2.6.27-8-generic) mit Virtualbox PUEL 2.0 und iTunes 8.1 und iPod Touch (jailbroken Firmware 2.1).

Mittwoch, Oktober 29 2008

Crossover 24 Std. kostenlos

Windows Spiele unter Linux spielen? Hier stehen viele (auch kostenpflichtige) Alternativen zur Auswahl. Zuerst natürlich Wine, das schon gute Dienste leistet. Allerdings in mancher Hinsicht etwas hinkt, was Performace etc. angeht. Als nächstes Cedega, basierend auf einer eigenen Engine mit Spieledatabase und vielen Einstellmöglichkeiten, bietet Cedega gute Unterstützung für das Gaming unter Linux. Auch aktuellere Spiele sollten unter Cedega laufen. Einziger Haken ist hier, der Kostenpunkt. Denn Cedega ist ein kommerzielles Produkt. Dafür ist die Chance Spiele vernünftig spielen zu können um einiges höher als bei Wine. Wer also ein paar Euro übrig hat, sollte sich Cedega mal ansehen. Gleiches galt längere Zeit für Crossover, eine weitere Alternative. Auch diese Produkt is kostenpflichtig. Gestern allerdings konnte man sich kostenlos einen Registrierungsschlüssel für Crossover an seine Mailadresse schicken lassen. Wer mehr lesen möchte Zum Golem Artikel

Freitag, September 19 2008

PGP und Thunderbird Teil 2

In diesem Teil wollen wir uns um OpenPGP und Thunderbird und die Erstellung eines Keys und dessen Benutzung kümmern. Unter Linux ist das Installieren von OpenPGP eine einfache Angelegenheit, aber auch und Windows sollte das keine Problem verursachen. Soweit ich mich erinnere muss einfach nur ein Installer ausgeführt werden. Unter Linux einfach mit Synaptic oder einem anderen Paketmanager die Pakete "enigmail" und "gnupg" installieren. Fertig! Nach einem (Neu)start sollte in der Menüleiste von Thunderbird ein neuer Menüpunkt erschienen sein "Open PGP". Zuerst müssen wir ein neues Schlüsselpaar generieren, dass wir später zum signieren und verschlüsseln von Emails nutzen können. Das Schlüsselpaar ist an eine Identität, unsere Emailadresse, gebunden. Mit einem Klick auf OpenPGP --> Key Management, öffnen wir den Key Manager. Hier sind nun alle (öffentlichen) Schlüssel für die Benutzer zu sehen, denen man verschlüsselte Mails schicken kann. Ausserdem die KeyID, der Schlüsseltyp, Schlüsselgültigkeit (Key Validity) und das Besitzervertrauen und das Ablaufdatum. Im Bild kann man sehen, das ich für meinen Schlüssel die Gültigkeit und das Besitzervertauen auf ultimate stehen habe, da ich den Schlüssel selbst erzeugt habe und ich mir meiner Identität (hoffentlich :) ) sicher bin. Weitere Möglichkeiten wären hier "untrusted" "marginal" "trusted" und eben Ultimate. Nun wollen wir aber endlich einen Schlüssel erzeugen. Dazu einfach auf Generate --> New Key Pair klicken und ihr landet im Key Generation Wizard.Oben solltet ihr jetzt eure Emailadresse bzw Account sehen, für den ihr den Schlüssel erzeugen wollt. Auch der Haken bei "Use generated Key for selected identity" sollte gesetzt sein. Es ist sehr empfehlenswert den Schlüssel mit einer Passphrase zu schützen um missbrauch des Schlüssels zu verhindern. Desweiteren sollte die Gültigkeit des Schlüssels nich auf "Does not expire" gesetzt werden, um eine maximale Sicherheit zu gewährleisten. Genau wie ein Passwort sollte auch das Keypair nach einigen Jahren mal erneuert werden, daher ist ein Wert von 5 Jahren ganz ok. Ist alles eingestellt, kanns losgehen mit der Erzeugung. Wie ihr der Anmerkung unten entnehmen könnt, erhöht das Browsen bzw. oder benutzen CPU intensiver Anwendungen während der Generierung zu einer erhöhten Zufälligkeit bei der Erzeugung. Jetzt noch ein beherzter Klick auf Generate Key und euer Schlüsselpaar wird erzeugt. Dies dauert ein wenig. Am Ende der Erzeugung solltet ihr unbedingt ein Revocation Certificat erstellen, damit falls euer Key mal geklaut werden sollte oder ihr das Passwort vergesst oder ähnliches, ihr euren Schlüssel für ungültig erklären könnt. Ist alles geschafft, solltet ihr euer Schlüsselpaar jetzt im Keymanager ansehen können. Wenn ihr wollt könnt ihr den Schlüssel (den öffentlichen natürlich) auf einen sg. Keyserver uploaden, den jeder durchsuchen kann, und so schneller und einfacher an euren öffentlichen Schlüssel gelangt. Wenn ihr das nicht wollt, könnt ihr eueren Schlüssel natürlich auch einfach an Emails anhängen oder so einfach euren Mailempfänger schicken. Wenn ihr jetzt eine Email schreibt, habt ihr die Option die Mail zu signieren, zu verschlüsseln oder eben beides. Einfach auf das OpenPGP Symbol klicken oder oben in der Menüleiste. Meinen öffentlichen Schlüssel könnt ihr hier herunterladen. Ich freue mich über eure verschlüsselten und signierten Emails!

Dienstag, September 16 2008

Linux für Umsteiger

In diesem kleinen Tutorial möchte ich kurz erklären, wie man auf Linux umsteigt bzw. wie man es testen kann. Wie ich erfahren habe stellt das Installieren für manche schon eine Hürde dar. Darum hier eine Anleitung. Zuerst läd man sich unter http://www.ubuntu.com/getubuntu/download eine aktuelle Version herunter. Ist der Download fertig, sollte man eine .iso Datei haben. Die ISO Datei ist ein CD Abbild, das mit einem Brennprogramm (z.B. Nero) auf CD gebrannt werden muss. Wie genau im jeweiligen Programm ein ISO Abbild gebrannt wird, sollte in der jeweiligen Hilfe stehen. Ist die CD fertig, kann die im Laufwerk bleiben, denn wir möchten direkt von dieser CD booten. Dazu einfach den Rechner neustarten und es sollte das Ubuntu Bootmenü erscheinen. Tut es das nicht, muss vielleicht im BIOS die Bootreihenfolge geändert werden. Oder, falls 2 CD-Laufwerke installiert sind, einfach das andere versuchen. Nun kann man noch schnell die Sprache auf Deutsch einstellen und dann kanns losgehen: "Ubuntu ausprobieren" Keine Sorge! Es wird nichts installiert und auch keine Daten von der Festplatte gelesen oder geschrieben, alles läuft komplett von CD daher auch relativ langsam. Ist das System fertig gestartet, kann man hier schonmal erste Test machen, Programme starten, im Internet surfen uvm.! Möchte man Ubuntu nun installieren, klickt man einfach auf das Symbol auf dem Desktop. Dieses startet den Installer. Möchte man sein Windows behalten, kann man die Einstellugen des Installers beibehalten. Möchte man Windows komplett von seiner Platte entfernen, wählt man einfach den entsprechenden Punkt aus. Nach erfolgreicher Installation und einigen Minuten später, sollte Ubuntu fertig installiert und bereit sein für seinen ersten Start von der Festplatte.

Montag, September 15 2008

RAW versus JPEG

Fotografieren im RAW Format? Was ist das und was soll das? Wer eine hochwertige Kamera besitzt, sollte in der Lage sein Fotos im Raw Format zu schiessen. Hierbei werden die Bilddaten nicht komprimiert wie z.B. bei JPEG, dem Standartfotoformat. Das bringt zum Beispiel den Vorteil, dass bestimmte Bildeigenschaften wie Weissabgleich, Kontrast, Sättigung etc nicht einfach verloren gehen, sondern mitgespeichert werden. Dadurch ist es möglich selbst vermeintlich schlechte und langweilige Bilder enorm "aufzupimpen". Ein Beispiel dafür soll dieses Bild sein: Auf der linken Seite sieht man das unbearbeitete RAW Bild, welches Recht langweilig aussieht und im Prinzip ein JPG Bild sein könnte. Rechts sieht man das nachbearbeitete Raw Bild, bei dem Kontrast Sättigung etc. angepasst bzw. verändert wurden. Das Ergebnis ist enorm. Aus dem grau in grau des Himmels lassen sich dank Raw Format viele Details retten. Ein Bild im JPG Format hingegen lässt sich nicht so einfach nachbearbeiten ohne den Verlust von Bildinformationen hinzunehmen. Ausserdem lässt sich ein RAW Bild mehrfach speichern, ohne ursprüngliche Daten zu verlieren. Das heisst insbesondere, das durch mehrfache Änderung und Speicherung eines RAW Bilds im Vergleich zu einem JPG Bild nicht abnimmt. Einen entscheidenden Nachteil hat die Fotografie im RAW Format allerdings doch: Die RAW Bilder benötigen sehr viel Speicherplatz und belegen je nach Motiv zwei bis 3 Mal mehr Speicher als ein JPEG Bild. Ausserdem benötigt man zum Beispiel bei Serienbildaufnahmen schnellen Speicher um die Datenmengen verarbeiten zu können. Wer sich jedoch eine Kamera leisten kann, die in der Lage ist, RAW Bilder zu schiessen, sollte auch am Speicher nicht sparen müssen. Abschliessend kann man sagen, dass sich das Fotografieren im RAW Format bei bestimmten Aufnahmen lohnt, bei Schnappschüssen oder vielen Fotos wohl eher nicht, da der Nachbearbeitungsaufwand dann enorm hoch ist. Ach ja, anders als bei den Kameraden von Microsoft kann Ubuntu prima mit dem Raw Format umgehen. Es gibt auch diverse Programme zum bearbeiten und konvertieren von RAW nach JPG. Zum Beispiel: Digikam oder Rawstudio. Einfach mal im Paketmanager eures Vertrauens "raw" suchen.

Montag, September 8 2008

Linux pro und contra

Warum sollte ich Linux benutzen? Diese Frage stellte ich mir auch des öfteren. Für PCs interessierte ich mich schon immer und eigentlich war ich auch immer relativ experimentierfreudig. Doch für mich war Linux ein Schreckgespenst! Ein Betriebssystem für Geeks, die stundenlang Befehlsfolgen in eine schwarze unansehnliche Konsole hacken, eine Art DOS. Ich konnte mir nie vorstellen, dass es eine grafische Benutzeroberfläche gibt, die mit dem "Komfort" von Windows mithalten konnte oder das es überhaupt "bunt" in einem Linuxsystem gibt. Bis ich eines Tages eine Knoppix CD einlegte. Ich weiss nicht, warum oder wieso, aber als das System komplett von CD startete ohne meine Festplatte überhaupt "anzufassen" war ich äusserst überrascht. Als ich mich dann auf einem bunten von Windows gar nicht mal verschiedenen Desktop wiederfand und keine verteufelten Kosolen aufpoppten und man sogar ohne irgendwelche Konfiguration is Internet gelangte, und das auch noch mit altbekannten Programmen wie Firefox, war das Eis für mich gebrochen. Um so mehr ich mich mit Linux, der Philosophie und Open Source beschäftigte, merkte ich erst wie viele Programme ich unter Windows genutzt hatte, die unter eine offenen Lizenz veröffentlicht wurden und am Anfang eigentlich reine Linuxprogramme waren. Nach und nach gefiel mir das System immer besser, auch wenn es manchmal die eine oder andere Hürde zu nehmen galt. Doch wie ich feststellte, ist das Internet eine schier unerschöpfliche Quelle für Lösungen. Es gibt kein Problem, dass nicht jemand anders schon gehabt hat! Man findet immer ein Lösung! Also war es irgendwann soweit und ich installierte Ubuntu neben meiner Windows XP Installation. Mit der Zeit merkte ich, dass ich mein Windows kaum noch nutzte und eigentlich auch nicht mehr benötigte. Also runter damit! Seit dem läuft Ubuntu auf meinem Rechner und ich habe es bisher nicht bereut. Es gibt so viele Kleinigkeiten, die unter Linux einfach spitze sind und die man bei Windows vergeblich sucht. Besonders Support bei Problemen. Um nur ein kleines Beispiel zu nennen: die native Unterstützung für RAW Fotos. Schon mal versucht unter Windows "mal eben" ein Bild zu verkleinern? Wenns geht bitte direkt im Explorer? Es gibt massig Beispiele, aber ich empfehle jedem selbst die Vorteile herauszufinden. Wie der Titel schon sagt, gibts natürlich nicht nur Positives. Was mich stört, ist zum Beispiel gewisse Strukturen zu erkennen bzw. eine klare Linie. Das mag daran liegen das jeder mitarbeiten kann? Die Community ist sehr groß und sehr unübersichtlich und man verliert leicht den Durchblick, vor allem dann wenn man nicht sehr Computer versiert ist. Von diesen Dingen mal abgesehen fehlt mir: Ein guter Videoeditor! Es gibt zwar einige, doch vernünftig finde ich keinen davon! Oft fällt das Argument "mit Linux kann man nich zocken..." - Blödsinn! Es mag nicht DAS Spiele OS sein, aber im Prinzip kann man (manchmal mit kleinen Abstrichen) fast alles Spielen. Ich spiele gelegentlich mal und kann bisher nicht meckern. Jedes Spiel das ich spielen wollte lief! In meinen Augen ist Linux das perfekte Betriebsystem zum surfen im Web und fürs Büro und mit Sicherheit eine Alternative zum Microsofts neustem Streich. Schon allein wenn man bedenkt, das ALLES kostenlos ist! Ach ja, schonmal unter Windows Musik gehört, Video kodiert und gleichzeitig im Web gesurft? Selbst bei voller CPU Last ruckelt unter Linux der Sound nicht und auch das Surfen läuft mit dem gleichen Speed wie bei unbelasteter CPU! Genug der Worte, versucht es selbst:

Sonntag, September 7 2008

Sichere Mails mit Open PGP und Thunderbird (1)

Was ist Open PGP, wie und funktioniert es ?

Sichere Mails? Was kann an Emails unsicher sein? Nun, die Antwort ist recht einfach: JA! Holt man seine Emails ungesichert vom Server des Providers ab, ist es für einen Angreifer ein leichtes Emails mitzulesen und abzufangen. Und dafür bedarf es nicht einmal großer Kunst. Darum sollten stets sichere Verbindungen, bzw. gesicherte Authentifizierung benutzt werden, wie zum Beispiel POPS IMAPS oder TLS oder SSL falls keine sicheren Dienste angeboten werden. Wer seine Kommunikation so sichert, ist schonmal auf einem guten Weg. Doch was soll ich dann mit Open PGP und was ist das überhaupt? Open PGP löst ein ganz anderes Problem bzw. Probleme: Woher weiss ich als Empfänger einer Nachricht, dass diese Nachricht nicht verfälscht wurde? Angenommen es soll ein Vertrag per Email verschickt werden, woher weiss ich, dass nicht ein böser Angreifer den Vertrag auf dem Weg zu mir verändert hat? Hier kommt PGP ins Spiel. PGP erzeugt aus der Nachricht eine unverfälschliche Checksumme und legt Tags um den geschriebenen Text. Wird die Nachricht nun auf dem Weg zum Empfänger geändert, stimmt die Signatur bzw. die Checksumme der Mail nicht mehr und ich kann von einer Fälschung ausgehen. Da zur Produktion der Checksumme immer ein privates Kennwort eingegeben werden muss, ist es einem Angreifer so gut wie unmöglich eine Nachricht zu fälschen und neu zu signieren. Eine Signatur schützt allerdings nicht vor unbefugtem Lesen. Sie stellt lediglich sicher, dass die Email vom richtigem Absender stammt.

Um sensible Daten vor unbefugten Mitlesern zu schützen bietet PGP die Email Encryption, also die Verschlüsselung der Email. Hierbei verschlüsselt der Sender die Email mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers. (Später mehr zu öffentlichen und privaten Schlüsseln) Hierdurch ist nur derjenige in der Lage die Email zu entschlüsseln, der den passenden privaten Schlüssel zu dem jeweils öffentlichen besitzt. So bleibt der Inhalt der Mail vertraulich und nur der korrekte Empfänger kann sie öffnen. Wie klugen Lesern sicherlich aufgefallen ist, gibt es hier wieder das altbekannte Problem: Ist der Absender der Email korrekt? Denn der öffentliche Schlüssel ist, wie der Name schon sagt öffentlich und kann von jedermann eingesehen werden. Um dieses Problem zu lösen bedient man sich beider Methoden. Eine Mail, bei der die Identität des Senders und die Unverfäschtheit der Nachricht garantiert werden soll, schreibt man so: Zuerst wird die fertige Nachricht verschlüsselt, die verschlüsselte Nachricht wird mit dann vom Sender signiert. So kann der Empfänger sicher sein, dass die Nachricht unverfälscht vom richtigen Sender empfangen wurde.

Öffentliche und private Schlüssel

Bei der asymmetrischen Verschlüsselung spricht man von Public und Private Key oder öffentlichem und privatem Schlüssel. Dieses Schlüsselpaar wird einmal erzeugt und kann dann immer wieder genutzt werden. Allerdings sind die beiden ein Schlüsselpaar und hängen deswegen voneinander ab. Der öffentliche Schlüssel zb. kann an Emails angehangen werden auf speziellen Keyservern abgelegt werden oder ähnliches. Der öffentliche Schlüssel wird von Sendern benutzt um Mails an den Empfänger zu verschlüsseln, die der Empfänger nur mit seinem privaten Schlüssel entschlüsseln kann. Die Sicherheit dieses Systems liegt, wie in vielen anderen Cryptosystemen in der Mathematik, genauer gesagt im Faktorisierungsproblem. Um es einfach auszudrücken, das Problem möglichst viele bzw. die richtigen Faktoren zu einer Zahl zu finden. So lässt sich die Zahl 15 ausdrücken als 3*5 , 5*3, 2*7,5 , 7,5*2 , 3,75 * 4 usw. Wenn man nur die Zahl 15 sieht, kann man nicht eindeutig auf die beiden Faktoren schließen, aus denen sie gebildet wurde. Bei 15 mag das ganze Noch recht einfach sein, aber bei einer 128bit großen Zahl oder sogar noch größer wird es mit dem Rechnen bzw Raten nicht so leicht.

Bald gehts weiter mit Teil 2 PGP mit Thunderbird nutzen