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Montag, April 20 2009

Review Yamaha RX-V363

Wie versprochen möchte ich noch ein paar ausführlichere Worte zu meinem (mittlerweile nicht mehr ganz) neuen AV-Receiver loswerden. Hauptgrund für die Anschaffung eines neuen AV-Receivers war für mich das Ärgerniss mit meinem alten Technics Receiver keine DTS Tonspuren dekodieren zu können. Weil sich doch mittlerweile eine ganze Menge an Filmen angesammelt hatte, die nur noch eine DTS Tonspur mitbrachten entschied ich mich auf Anraten eines Freundes für den Yamaha, weil er mit dem Vorgängermodell gute Erfahrungen gemacht hatte und auch sonst damit ganz zufrieden war, also bestellt! Allgemein Es sollte auch nicht lange dauern, da war er da. Schnell ausgepackt, aufgebaut und den alten Receiver ausgetauscht. Da ja alle Kabel schon da waren und nur noch angeschlossen werden mussten ging das recht schnell. Zuerst benutzte ich das mitgelieferte Messmikrofon um die Pegel der Boxen einzumessen, dies dauerte gute 5Minuten. Danach waren die Boxen meiner Meinung nach ganz vernünftig konfiguriert und auch die vom Receiver ermittelten Entfernungen der Satelliten stimmten ziemlich genau. Praktischerweise wies mich der Receiver auch direkt auf eine falsch gepolte Box hin, sehr gut! Der Klang war (sofern man das überhaupt objektiv bewerten kann) sehr sauber und klar, allerdings fehlt dem Yamaha im Gegensatz zu meinem alten Technics Receiver etwas Power, was sich durch weites Aufdrehen der Lautstärke bemerkbar machte. Kein Beinbruch, denn so laut werde ich die Anlage im Normalbetrieb sowieso nicht aufdrehen (können). Als Boxen nutze ich das HECO Cerion 5.1 System. Anschlüsse Praktischerweise hat Yamaha HDMI Anschlüsse in den Receiver integriert, die sind allerdings nicht mehr als eine werbewirksame Zierde, denn traurigerweise kann der Receiver keine Tonsignale über HDMI entgegennehmen! Für mich ein echtes Manko, wofür dann die Anschlüsse? Diese bleiben also in meiner Konfiguration ungenutzt und ich muss auf die gute alte optische TOS-Link Verbindung zurückgreifen. Besonders praktisch finde ich noch die Front Eingänge für Video und Audio über Chinch, ausserdem gibts noch einen kleinen Klinkeneingang für MP3 Player und Co. Allerdings kann nur eins von beiden genutzt werden! Ansonsten kann man zu den Anschlüssen auch nicht viel sagen, Standartanschlüsse sind zur Genüge vorhanden und irgendwie sollte jedes Gerät einen passenden Anschluss finden. Da ich nur digitale Quellen nutze kommen für mich hier nur die optischen und koaxialen Eingänge in Frage. Bedienung, Programme etc. Die Bedienung ist recht intuitiv und eigentlich leicht verständlich. Besonders gelungen finde ich die Möglichkeit Eingänge nach eigenen Wünschen zu bennen, denn nicht jeder hat den DVD-Player auch am von Yamaha dafür vorgesehenen Eingang. In meinem Fall steckt darin nämlich die Popcorn Hour Box, für die ich den Eingang nach "PCH" umbenannt habe, auch das schnöde TV musste einem wohlklingenden "Kathrein" weichen. Ansonsten ist die Bedienung recht durchdacht und einfach zu verstehen und die wichtigesten Knöpfe sind an der Vorderseite leicht und schnell zu erreichen. Auch die hochgelobten "Scene" Knöpfe, dessen Vorteil sich mir noch nicht wirklich erschlossen hat. Auch die zahlreichen DSP Programme finden abgesehen vom "Cinema Nightmode" bei mir so gut wie keine Verwendung. Auch das erstmal toll klingende Programm Music Enhancer, welches aus Spektrum-beschnittenen MP3 wieder gute Musik machen soll, verschlechtert und verzerrt den Klang normaler 192Kbit MP3s dermaßen, dass sie ungenießbar werden. DSP also pfui, technische Spielereien die ich nicht benötige. Auch bei Filmen bevorzuge ich den "Straight Mode" der die Signale am DSP vorbeischleust und ungefiltert an den jeweiligen Decoder ausgibt. Recht gut gefällt mir noch der 5-Channel Stereo Mode, der ein Stereo Signal schön auf alle 5 Lautsprecher verteilt und damit den Musikgenuss wirklich verbessert. Fazit Insgesamt ist der Yamaha RX-V363 ein wirklich solides Gerät, das wirklich sauberen guten Klang für recht kleines Geld bietet. Allerdings sollte man sich vorher genau überlegen was man wie anschließen möchte damit man keine böse Überraschung erlebt, wie ich mit den HDMI Anschlüssen. Für mich ist dieses Gerät eine klare Kaufempfehlung für jeden der sauberen Klang, gute Ausstattung und solide Technik sucht. Bilder (Yamaha) Klick aufs Bild für Fullsize!

Donnerstag, Januar 22 2009

Popcorn Hour

Es ist da! Nach 2 Wochen langem Warten ist mein Popcorn Hour Mediacenter endlich angekommen. Und soviel vorweg, das Warten hat sich mehr als gelohnt. Das Gerät kommt in einer hochwertigen Verpackung und bringt alles benötigte Zubehör mit. Hierzu gehört USB- und HDMI-Kabel, Power Adapter und Fernbedienung inklusive Batterien. PCH ist schnell an den Fernseher angeschlossen und benötigt so gut wie keine Konfiguration, da eigentlich alles gut eingestellt ist. Vielleicht passt man hier und da noch eine Option an der persönlichen Geschmack bzw. Hardware an. Die Oberfläche des PCH ist einfach aufgebaut und man findet schnell das gewünschte Medium bzw. die Datei die man abspielen möchte. Negativ anzumerken ist allerdings, dass man sich bei jedem Medium immer für einen Medientyp entscheiden muss (Video, Audio, Foto, Playlist) und es keine direkte Dateiansicht gibt. Dies könnte in Zukunft verbessert werden. Generell ist das Navigieren durch die Menüs relativ schnell und einfach verständlich, auch wenn manche Menüpunkte zum Teil etwas versteckt sind. Der PCH war bei meinen Tests in der Lage jegliche Mediendatei abzuspielen, die ich im vorgesetzt hatte. AVI, MP4, MKV, MOV, WMV usw. wurden ohne Murren und absolut flüssig abgespielt, auch die HD Varianten. Auf Festplatte kopierte DVD-Strukturen erkennt des PCH automatisch und spielt diese gleich inklusive Menüs ab. Auch Youtube und andere Onlineportale stellen keine Hürde für den PCH dar, allerdings mehr oder minder für den Benutzer, denn das Eintippen von Suchbegriffen per Fernbedienung ist sehr mühsam. Glücklicherweise kann man hier einfach eine USB Tastatur anschließen und so das Problem umgehen. Die Onlinedienst Möglichkeiten sind sehr vielfältig und auch noch zusätzlich selbst erweiterbar. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit Last.fm oder andere Onlineradios zu hören. Selbst Google Earth kann auf dem PCH benutzt werden! Die Onlinedienste sind allerdings nicht sehr performant, aber sie funktionieren. Für Dinge wie Google Earth sollte man jedoch besser einen richtigen PC benutzen. Auch im Vergleich zur Playstation 3 kann das PCH MC einigen Boden gut machen, schon allein wegen des Stromverbrauchs! Im laufenden Betrieb benötigt der PCH sage und schreibe 15Watt, selbst bei der Wiedergabe von FullHD Material und hohen Bitraten von mehr als 20Mbps. Hiervon kann man bei der PS3 nur träumen, denn die Verbraucht locker das 10fache, wenn nicht sogar mehr. Aus meiner Sicht ist das Gerät absolut empfehlenswert! Ich konnte bisher keine negativen Punkte finden, die dagegen sprechen. Sogar Upnp Server Software wird mitgeliefert (3 Verschiedene) um den Zugriff auf die Medien im Netzwerk zu vereinfachen. Top Gerät! Link: http://www.syabas.de/

Mittwoch, November 5 2008

LCD Fernseher Kaufberatung

Die alte Röhre ist kaputt? Ein flacher soll her? Ok, nur welcher? Bei der Vielzahl der Geräte nicht einfach, aber die Auswahl lässt sich doch recht schnell reduzieren. Hier ein paar Tipps worauf man beim Kauf achten sollte. Falls Fragen offen bleiben, dürfen die natürlich gerne noch gestellt werden. Einfach einen kurzen Kommentar hinterlassen ;) Größe Zuerst sollte man sich der Größe des neuen Geräts bewusst sein, denn hier gilt nicht groß = gut, die Größe des Geräts (Bildschirmdiagonale) bestimmt maßgeblich die Entfernung aus der man fernsehen möchte. Sitzt man nicht mindestens 2,8m vom Gerät entfernt, sollte die Diagonale nicht mehr als 37" betragen. Ab 3m Entfernung machen größere Geräte ab 40" sinn. Denn ist das Bild zu groß, bzw. sitzt man zu nah kann man das komplette Bild nicht erfassen und selbstverständlich leidet dann auch die Bildqualität. Panelauflösung Je nach dem was man sich anschauen möchte, kommen mehr oder weniger Geräte in Frage. Wer nur normales Fernsehn, sprich PAL (DVB-T, DVB-C, DVB-S) oder DVD schaut, dem wird ein ein Gerät mit dem HD Ready Logo reichen. Diese sind meist merklich billiger als ihre "großen Brüder" die sg. Full HD Geräte. Aber auch nicht jedes Gerät, dass ein HD Ready Logo ziert ist auch ein Garant für Qualität. Denn HD Ready bedeutet nur, dass das Gerät in der Lage ist, hochauflösende Signale darzustellen. Das ist können die meisten schon alleine durch ihren HDMI Anschluss. Die Darstellung unterscheidet sich aber auch von Gerät zu Gerät, denn manche sind nicht einmal in der Lage nativ das kleine HD Signal, also 720p darzustellen. Diese nichtempfehlenswerten Geräte haben meist eine physikalische Auflösung von 1024 x 768 Pixeln, was nichtmal dem neuen Sendestandart im 16:9 Format entspricht, sondern 4:3, Schwarze Balken sind also vorprogrammiert. Diese Geräte können zwar HD Signale entgegennehmen, sie aber nicht technisch voll darstellen. Diese Geräte sind meist für einen kleinen Preis zu haben und stammen aus eher älteren Tagen. Das "kleine HD Signal" also 720p kommt mit einer Auflösung von 1280x720 Bildpunkten daher, darum sollte der Fernseher auch mindestens diese Auflösung bieten, wenn man sich mit der kleinen 720er HD Auflösung zufrieden gibt. Gängige Panels bieten hier eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel und sind damit wirklich HD Ready. Plasmabildschirme sind derzeit nicht in der Lage höhere Auflösungen als HD Ready anzuzeigen, häufig nicht einmal so hohe. Hier ist also Vorsicht geboten! Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich ein so genanntes FullHD Panel zulegen, denn dieses punktet besonders bei HD Inhalten. Gleichzeitig "verschlechtert" natürlich das normale PAL Fernsehbild, das Pixel hierbei ja mehrfach verdoppelt werden um das Bild bildschirmfüllend anzuzeigen. Aus diesem Grund ist auch die Sitzentfernung wichtig! Wer BluRay Filme oder hochauflösendes Fernsehn geniessen möchte, kommt um ein Full HD Panel (1920x1080) nicht herum. Anschlüsse Neben der Panelauflösung spielen die Anschlussmöglichkeiten auch ein große Rolle. Hierbei sollte man sich überlegen, welche Geräte man gerne anschliessen möchte und welche man sich vielleicht in Zukunft noch zulegt. Die meisten Geräte bringen einen integrierten Tuner für Kabel und DVB-T mit, wobei man sich das Anschliessen eines externen Geräts unter Umständen sparen kann. Bei den meisten Geräten ist dieser interne digitale Receiver allerdings extrem schlecht, hier sollte man vorher im Laden nachsehen. Wer hochauflösendes Fernsehn schauen möchte, braucht mindestens einen HDMI Anschluss (High Definition Media Interface). Hier ist zu beachten, dass viele wohl neben ihrem normalen (HD)-Receiver vielleicht noch einen BluRay Player oder eine Spielekonsole anschliessen möchten. Also sollte der Fernseher besser mehrere HDMI-Anschlüsse haben, sofern man länger Spass am Gerät haben möchte, denn die analogen Verbindungen a la Scart sterben wohl früher oder später aus. Die beste analoge Verbindung ist übrigens der Yp Cr Pb oder auch Komponentenausgang genannt. Falls die Möglichkeit besteht, sollten analoge Geräte über diese Schnittstelle angeschlossen werden, da hier der Verlust durch die Umrechnung von digital zu analog Signal nur minimal ist. Theoretisch ist hierüber sogar die Übertragung eines HD Signals möglich. Wer einen PC oder Notebook an den Fernseher anschließen möchte, sollte statt des normalen analogen PC Eingangs, falls vorhanden vielleicht der DVI Ausgang mittels eines DVI -> HDMI Kabels benutzt werden, weil dieser auch Auflösungen > 1300 Pixeln erlaubt. Bravia, Pixel Plus und Co. Diese Engines bzw. Technologien tragen wesentlich zur Bildqualität bei. Sie sind häufig der Grund für höhere Preise bei Markengeräten. Allerdings bringen sie auch enorme Bildverbesserungen mit sich, denn sie sind meist eine auf Microchips gebannte Sammlung von komplexen und hochwertigen Bildbearbeitungsalgorithmen. Sie sind zum Beispiel für die Skalierung von Scart Signalen auf die volle Panelgröße verantwortlich und tun dies unterschiedlich gut bzw. nutzen unterschiedliche mathematisch-technische Verfahren. Wer einen Fernseher kaufen möchte, sollte sich vorher über diese Techniken genauer informieren und sie sich am besten auch anschauen. Sie trennen häufig auch die Spreu vom Weizen, denn Bild ist nicht gleich Bild, auch wenn es von der gleichen Quelle in den Fernseher gelangt. Generelles Generell sollte man sich nicht ausschließlich auf fremde Meinungen verlassen, sondern am Besten selbst im Laden testen. Das ist natürlich nicht immer möglich. Trotzdem sollte man bei Bewertungen im Internet immer beachten, dass Leute vielleicht unterschiedliches technisches Verständnis mitbringen und daher vielleich auch unterschiedliche Ansichten von einem guten Fernsehbild haben. Viele "Mängel" an Fernsehern sind wohl eher Konfigurationsprobleme oder mangelndes Verständnis. Prinzipiell sollte man sich Markengeräte wie Samsung, Sony, Panasonic oder Phillips oder auch Sharp zulegen, denn hier kann man sich guter Qualität meist sicher sein.

Dienstag, September 30 2008

PCM (Pulse Code Modulation)

Wer ein analoges Signal, zum Beispiel Töne, digitalisieren möchte muss sich etwas einfallen lassen. Denn eine Sinuskurve zum Beispiel lässt sich schwer in 0 oder 1 ausdrücken. Um nicht zu sagen es ist ohne Tricks nicht möglich. Hier kommt das Pulse Code Modulation Verfahren zum Zug. Zuerst überlegt man sich die Abtastrate. Damit wird festgelegt, wie häufig das analoge Signal abgetastet wird. Auf dem Bild sehen wir eine Kurve, die unser analoges Signal darstellen soll. An jedem vertikalen Strich tasten wir unser Signal ab. Fällt die Kurve, ist unser Output eine 0, steigt die Kurve eine 1. Als digitalen Code erhalten wir aus dem Beispiel dann 0 0 0 1 1. Würden wir jedes halbe Kästchen das signal abtasten, also doppelt so oft, hätten wir natürlich eine genauere Kurve und damit auch das Signal doppelt so genau digital abgebildet. Allerdings benötigen wir auch den doppelten "Speicherplatz". Für CDs gilt allgemein eine Abtastrate von 44khz, das bedeutet 44.000 Mal pro Sekunde wird das Signal abgetastet. Dieses Verfahren kommt zum Beispiel wie oben genannt, bei der CD oder auch bei der Aufnahme von WAV Files, MP3 oder anderen Formaten auf, bei denen analoge Daten zu Digitalen umgewandelt werden sollen. Wenn wir uns nochmal das obere Beispiel anschauen, sehen wir, dass wir aus den Binärdaten die wir aus der Kurve erhalten haben, die Kurve mehr oder weniger genau rekonstruieren können. Durch einfaches Zeichnen von auf bzw ab bei 1 oder 0. Natürlich muss hier die Abtastrate bekannt sein, denn ansonsten wird das Signal schlicht unbrauchbar. Diese PCM ist ein häufig angewandtes Verfahren in vielen elektrischen Bereichen wie z.B. in CD Playern, die ein digitales Signal in ein analoges Signal für den Lautsprecher umwandeln müssen. DA oder AD Wandler werden diese Bausteine genannt und finden heute in fast allen Elektrogeräten Verwendung.

Montag, September 15 2008

RAW versus JPEG

Fotografieren im RAW Format? Was ist das und was soll das? Wer eine hochwertige Kamera besitzt, sollte in der Lage sein Fotos im Raw Format zu schiessen. Hierbei werden die Bilddaten nicht komprimiert wie z.B. bei JPEG, dem Standartfotoformat. Das bringt zum Beispiel den Vorteil, dass bestimmte Bildeigenschaften wie Weissabgleich, Kontrast, Sättigung etc nicht einfach verloren gehen, sondern mitgespeichert werden. Dadurch ist es möglich selbst vermeintlich schlechte und langweilige Bilder enorm "aufzupimpen". Ein Beispiel dafür soll dieses Bild sein: Auf der linken Seite sieht man das unbearbeitete RAW Bild, welches Recht langweilig aussieht und im Prinzip ein JPG Bild sein könnte. Rechts sieht man das nachbearbeitete Raw Bild, bei dem Kontrast Sättigung etc. angepasst bzw. verändert wurden. Das Ergebnis ist enorm. Aus dem grau in grau des Himmels lassen sich dank Raw Format viele Details retten. Ein Bild im JPG Format hingegen lässt sich nicht so einfach nachbearbeiten ohne den Verlust von Bildinformationen hinzunehmen. Ausserdem lässt sich ein RAW Bild mehrfach speichern, ohne ursprüngliche Daten zu verlieren. Das heisst insbesondere, das durch mehrfache Änderung und Speicherung eines RAW Bilds im Vergleich zu einem JPG Bild nicht abnimmt. Einen entscheidenden Nachteil hat die Fotografie im RAW Format allerdings doch: Die RAW Bilder benötigen sehr viel Speicherplatz und belegen je nach Motiv zwei bis 3 Mal mehr Speicher als ein JPEG Bild. Ausserdem benötigt man zum Beispiel bei Serienbildaufnahmen schnellen Speicher um die Datenmengen verarbeiten zu können. Wer sich jedoch eine Kamera leisten kann, die in der Lage ist, RAW Bilder zu schiessen, sollte auch am Speicher nicht sparen müssen. Abschliessend kann man sagen, dass sich das Fotografieren im RAW Format bei bestimmten Aufnahmen lohnt, bei Schnappschüssen oder vielen Fotos wohl eher nicht, da der Nachbearbeitungsaufwand dann enorm hoch ist. Ach ja, anders als bei den Kameraden von Microsoft kann Ubuntu prima mit dem Raw Format umgehen. Es gibt auch diverse Programme zum bearbeiten und konvertieren von RAW nach JPG. Zum Beispiel: Digikam oder Rawstudio. Einfach mal im Paketmanager eures Vertrauens "raw" suchen.