Donnerstag, März 5 2009

Wahlcomputer verfassungswidrig?

Naja naja naja... was uns das Bundesverfassungsgericht hier wieder aufzutischen versucht, ist wohl eher wieder die Angst vorm Versagen? Es wäre doch nicht auszumalen, wenn diese undurchsichtigen technischen Geräte manipuliert würden! Allerdings ist meiner Meinung nach, das Zählverfahren per Hand mindestens genauso unsicher und manipulierbar wie der Computer. Computer sind für die meisten Menschen völlig undurchsichtige Maschinen, die glücklicherweise meistens das tun, was der Bediener möchte. Das ist meiner Meinung nach auch der Grund warum das BVerfG dessen Einsatz ablehnt, getreu dem Motto "Wat de Bur net kennt, frett he net" (Oder so in der Art ;) ). Ich kenne mich mit der Zählung der Stimmen nicht aus, aber ich bin mir sicher auch hierbei werden mehr oder weniger komplexe Maschinen  (z.B. Taschenrechner) verwendet. Werden die vom Gericht abgesegnet? Ich denke nicht. Es gibt mittlerweile so effiziente und sichere Verfahren um Daten zu sichern, dass Sicherheit hier nur ein nebenläufiger Faktor sein kann. Die einzige mögliche Gefahr würde ich in der Vernetzung der Geräte über öffentliche Netze sehen, denn so wäre eine Manipulation möglich, wenn auch sehr unwahrscheinlich sofern die richtige Technik im Einsatz ist. Sein halbes Leben kann man mittlerweile vom Computer aus steuern, ob Amt, Bank oder was auch immer, alles geht per PC. Hier haben nur wenige Leute bedenken, warum dann also bei einer nur für einen einzigen Zweck geschaffenen Wahlmaschine? Hier gehts zum Urteil

Samstag, November 15 2008

iTunes und Virtualbox in Ubuntu

Um iTunes nutzen zu können, muss zuerst einmal Virtualbox installiert werden. Allerdings ist hier darauf zu achten, es nicht aus den Ubuntu Repositories zu installieren, denn die darin enthaltene Version (Virtualbox OSE) bietet keinen USB Support. Den brauchen wir natürlich um einen iPod mit iTunes synchronisieren zu können. Daher müssen wir uns von der Virtualbox Herstellerhomepage die PUEL Edition herunterladen, die unter GPL2 veröffentlicht wurde. Diese gibts auch schon als vorkompiliertes Paket für Intrepid Ibex und ältere Versionen. Einmal installiert, muss nun noch WindowsXP aufgesetzt werden und darin dann iTunes installiert werden. Doch trotz allem wird vermutlich kein USB Gerät in der Virtualbox angezeigt werden. Das liegt daran, dass Ubuntu den Zugriff auf USB Geräte nich erlaubt bzw. Virtualbox nicht auf die gemounteten Geräte unter Ubuntu zugreifen kann. Lösung: Zuerst muss die gid der vboxusers Gruppe herausgefunden werden. Durch Eingabe von
cat /etc/group|grep vboxusers
was in meinem Fall diese Ausgabe liefert vboxusers:x:128:root,nox . Die 128 entspricht hierbei der GruppenID gid. Diese gilt es sich zu merken! Nachdem wir nun die gid gefunden haben, ergänzen wir das Script mountkernfs.sh . Dazu öffenen wir die Datei mit
sudo gedit /etc/init.d/mountkernfs.sh
Hier suchen wird nach dieser Stelle:
    #
    # Mount proc filesystem on /proc
    #
    domount proc "" /proc proc -onodev,noexec,nosuid
Und ergänzen dahinter folgende Zeile:
#intrepid vboxfix
    domount usbfs "" /proc/bus/usb usbdevfs -onoexec,nosuid,nodev,devgid=128,devmode=664
Hierbei ist darauf zu achten, dass devgid gleich unserer oben ausgelesenen GruppenID ist! In meinem Falle 128. Nun noch die Datei speichern und einen Reboot durchführen. Dies ist wichtig, da ansonsten nichts passieren wird! Nach dem Neustart sollte Virtualbox jetzt alle angeschlossenen USB Geräte finden, inklusive iPod. Um zu prüfen, ob USB korrekt gemountet wurde, kann das mit:
mount | grep usb
Überprüft werden, was procbususb on /proc/bus/usb type usbfs (rw) als Ausgabe haben sollte und zwar nur das, falls noch mit fstab herumprobiert wurde o.ä.. Diese Anleitung bezieht sich auf ein Ubuntu Intrepid Ibex System (Kernel 2.6.27-8-generic) mit Virtualbox PUEL 2.0 und iTunes 8.1 und iPod Touch (jailbroken Firmware 2.1).