Donnerstag, Dezember 11 2008

Screenshots und Fotos mit dem iPhone/iPod Touch

Wie mir heute von Sebastian zugetragen wurde, ist es nun äusserst einfach und schnell möglich einen Screenshot von seinem Springboard zu machen. Hierzu hält man den Home bzw. Back Button gedrückt, und drückt einmal kurz auf den Sleep Button an der Oberseite. Dadurch "flasht" der Bildschirm einmal kurz weiss auf und das Bild wird in der Kategorie "Gesicherte Fotos" gespeichert. Hier befinden sich auch die Fotos, die man per Safari gesichert hat (oder auch nicht). Bilder aus Safari speichert man übrigens indem man länger den Finger auf einem Bild hält. Daraufhin erscheint ein "Bild sichern" Dialog und man kann das Bild speichern und dann natürlich auch als Hintergrundbild etc. benutzen. Diese Features sind allerdings erst ab Firmware 2.0 verfügbar und auch äusserst praktisch um eventuelle Fehlermeldungen etc. zu dokumentieren. Viel Spass beim Bilder machen ;)

Mittwoch, Oktober 15 2008

Programmvorstellung Phatch

Aus aktuellem Anlass möchte ich kurz das Foto Stapelverarbeitungsprogramm Phatch vorstellen. Das Programm fällt durch eine modern gestaltete Oberfläche auf. Es gibt nicht viele Optionen, was die Bedienung sehr einfach macht. Ein Klick auf das + Symbol öffnet eine Liste mit verfügbaren Aktionen, die auf die Fotos angewendet werden können. Dazu gehören Ecken abrunden, Schatten, Skalieren, Speichern, Text, Versetzen und Wasserzeichen. Nun sucht man sich die gewünschten Aktionen aus der Liste heraus, wie z.B. Skalieren, Ecken abrunden und Speichern. Phatch führt alle Aktionen der Reihe nach aus, dh. Speichern muss immer die letzte Aktion sein. Wer das Speichern vergisst wird aber vom Prgramm freundlich darauf hingewiesen. Das Programm arbeitet recht zügig und ist auch sehr für Einsteiger im Bereich Foto und Grafik geeignet, denn viele Optionen gibt es nicht und auch die Aktionen selbst sind eher grundlegend. Nichts desto trotz ein sehr gutes Programm wenn man mal eben eine Reihe von Fots verändern will. Testet es einfach selbst. Phatch bietet auch einen Exif Inspector, mit dem man allerdings leider nur Exif Informationen auslesen kann. Für Experten ist auch eine Phyton Konsole ins Programm integriert. Auch Benutzern von Windows und MacOS bleibt Phatch nicht vorenthalten. Es steht für alle Betriebssysteme zur Verfügung.

Dienstag, September 23 2008

Programmvorstellung Digikam

Digikam ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Fotoprogramm für KDE. Das Programm beherrscht alle gängigen Bildstandarts inklusive RAW. Ausserdem arbeitet es mit einer Vielzahl von Kameras perfekt zusammen. Digikam ist recht übersichtlich gestaltet und bietet links die Möglichkeit diverse Alben bzw. Ordner anzulegen, die dann wiederum mit Bildern gefüllt werden können. Der Inhalt der Alben wird in der Mitte als Thumbnail mit Datum, Uhrzeit und Bildname angezeigt. Rechts besteht die Möglichkeit eine Infoleiste einzublenden, welche EXIF Infos, Histogramme, Tags oder eine persönliche Bewertung des Bildes anzeigt. Desweiteren kann man hier auch GPS Koordinaten zu seinem Bild hinzufügen. Versieht man seine Bilder mit Stichworten, kann man sie später leicht filtern und wiederfinden. Generell bietet das Programm sehr gute Möglichkeiten, sämtliche Metatags in den Bildern zu ändern. Neben dieser normalen Ansicht ist es jederzeit Möglich in den normalen Bildmodus zu wechseln, bei dem das angeklickte Thumbnail groß angezeigt wird, ein weiterer Klick und man landet wieder im Thumbnailview. Für Leute die anderen gerne ihre Fotos zeigen, bietet Digikam den Diashow Modus, bei dem der gesamte Bildschirm für die Fotoanzeige verwendet wird und die gewünschten Bilder angezeigt werden. Aber Digikam wäre keine gute Fotoverwaltung, wenn es nicht auch gewisse Bildbearbeitungsfunktionen mit sich bringen würde. Einfach Dinge, wie z.B. Bild drehen, spiegeln oder anhand von EXIF Daten drehen und oder spiegeln erreicht man leicht per Tastaturshortcut oder schnell über das Menü. Doch damit nicht genug, Digikam hat eine integrierte Fotobearbeitungssoftware, die wirklich keine Wünsche offen lässt und das Bearbeiten in externen Programmen überflüssig macht. Tonwert und Farbkorrekturen, Weissabgleich, Rote Augen enfernen, Linsenverzerrung, Rauschunterdrückung, Restauration, Schärfen, Weichzeichnen, Zuschneiden, Größe ändern usw usw. Alles was man für die Fotobearbeitung braucht und eigentlich schon fast zuviel des Guten. Die Filter und Korrekturen sind recht schnell und es wird immer eine Vorher/Nachher Live Grafik des entsprechenden Bilds angezeigt. Man kann selbst wählen, ob durch eine Horizontale Linie, vertikale, der gleiche Bildausschnitt direkt nebeneinander und andere. Doch das ist längst nicht alles. Digikam bietet vielfältige Exportmöglichkeiten für Fotos und Alben. So ist es zum Beispiel möglich automatisiert HTML oder Flashgallerien zu erzeugen, Bilder mit entfernten Gallerien und Picasa oder Flickr abzugleichen oder mit den Bildern direkt eine Foto-CD zu produzieren. Ausserdem können Bilder direkt als Google Earth lesbares KML gespeichert werden. Der Funktionsumfang ist einfach rieseig. Gibt man Digikam die kipi Plugins an die Hand, wird es zu deinem Verbündetem und ein mächtiger Verbündeter wird es. Es bietet zum Beispiel die Suche nach Doppelten Bildern anhand von Hashes und Farbprüfung, das automatische Erstellen eines Fotokalenders oder das Erzeugen einer MPG-Diashow aus den Bildern für eine (S)VCD oder DVD. Auch der Export auf den Ipod beherrscht das Programm bzw. KIPI. Digikam besitzt einen RAW-Konverter, der auch im Stapelverarbeitungsmodus laufen kann. Grundsätzlich funktionieren Dinge wir Größe ändern, Farbfilter, Umkoprimierung und vieles mehr auch als Stapelverarbeitung, was die Arbeit sehr erleichtern kann. Wer noch mehr über Digikam wissen möchte, sollte sich auf der Webseite umsehen oder das Manual lesen.

Montag, September 15 2008

RAW versus JPEG

Fotografieren im RAW Format? Was ist das und was soll das? Wer eine hochwertige Kamera besitzt, sollte in der Lage sein Fotos im Raw Format zu schiessen. Hierbei werden die Bilddaten nicht komprimiert wie z.B. bei JPEG, dem Standartfotoformat. Das bringt zum Beispiel den Vorteil, dass bestimmte Bildeigenschaften wie Weissabgleich, Kontrast, Sättigung etc nicht einfach verloren gehen, sondern mitgespeichert werden. Dadurch ist es möglich selbst vermeintlich schlechte und langweilige Bilder enorm "aufzupimpen". Ein Beispiel dafür soll dieses Bild sein: Auf der linken Seite sieht man das unbearbeitete RAW Bild, welches Recht langweilig aussieht und im Prinzip ein JPG Bild sein könnte. Rechts sieht man das nachbearbeitete Raw Bild, bei dem Kontrast Sättigung etc. angepasst bzw. verändert wurden. Das Ergebnis ist enorm. Aus dem grau in grau des Himmels lassen sich dank Raw Format viele Details retten. Ein Bild im JPG Format hingegen lässt sich nicht so einfach nachbearbeiten ohne den Verlust von Bildinformationen hinzunehmen. Ausserdem lässt sich ein RAW Bild mehrfach speichern, ohne ursprüngliche Daten zu verlieren. Das heisst insbesondere, das durch mehrfache Änderung und Speicherung eines RAW Bilds im Vergleich zu einem JPG Bild nicht abnimmt. Einen entscheidenden Nachteil hat die Fotografie im RAW Format allerdings doch: Die RAW Bilder benötigen sehr viel Speicherplatz und belegen je nach Motiv zwei bis 3 Mal mehr Speicher als ein JPEG Bild. Ausserdem benötigt man zum Beispiel bei Serienbildaufnahmen schnellen Speicher um die Datenmengen verarbeiten zu können. Wer sich jedoch eine Kamera leisten kann, die in der Lage ist, RAW Bilder zu schiessen, sollte auch am Speicher nicht sparen müssen. Abschliessend kann man sagen, dass sich das Fotografieren im RAW Format bei bestimmten Aufnahmen lohnt, bei Schnappschüssen oder vielen Fotos wohl eher nicht, da der Nachbearbeitungsaufwand dann enorm hoch ist. Ach ja, anders als bei den Kameraden von Microsoft kann Ubuntu prima mit dem Raw Format umgehen. Es gibt auch diverse Programme zum bearbeiten und konvertieren von RAW nach JPG. Zum Beispiel: Digikam oder Rawstudio. Einfach mal im Paketmanager eures Vertrauens "raw" suchen.