linux - net - tech and fun

Zum Inhalt | Zum Menü | Zur Suche

Donnerstag, Mai 6 2010

Das externe Windows

Wer schon einmal versucht hat, Windows auf einer externen Festplatte zu installieren, wird wissen dass sich Windows dem gekonnt verweigert. Windows lässt sich einfach nicht auf externen Festplatten, Speichersticks oder -karten installieren (Anm. des Autors: Linux ist das egal...) . Doch probieren geht über studieren, denn die Idee die mir vorschwebte, war es eine Festplatte per E-SATA an den Rechner anzuschliessen und darauf Windows zu installieren. Doch auch das ging schief, denn der E-SATA Port in meinem Rechner nutzt einen anderen Controller als die internen SATA Ports, wie ich herausfand. Also, letzer Versuch: SATA auf E-SATA Slotblech, direkt auf dem Mainboard angeschlossen, Kabel rein und los... und diesmal klappte es perfekt! Für alle, die sich nun fragen, was das ganze soll: Mit dieser Lösung, habe ich die Möglichkeit bei Bedarf per Hardwarebootloader  (Stromversorgungsschalter an der Platte) Windows zu booten, ohne mein Linux System mit Windows Müll zu belasten und wilde Partitionen anzulegen. Also nochmal zusammenfassend: Windows auf externen Medien? - Nein! Ausser sie sind direkt an den Sata Controller angeschlossen.

Freitag, September 25 2009

lose/lose

Es gibt sicherlich viele kuriose Spiele, doch dieses schießt wirklich den Vogel (Alien) ab, denn dieses Spiel hat tatsächlich "real life consequences". Lose/lose ist ein Space Shooter, der an den alten Spieleklassiker Space Invaders erinnert, doch hier täuscht man sich gewaltig! Mit jedem abgeschossenem Alienvehikel wird willkürlich eine Datei von der heimischen Festplatte gelöscht, freundlicherweise zeigt lose/lose immerhin die Dateiendung an. Wird man als Spieler von einem Alienschiff gerammt, ist das Spiel vorbei und lose/lose löscht sich selbst. Wer das Spiel ausprobieren möchte, sollte das wohl am besten in einer virtuellen Maschine testen, um nicht die böse Überraschung  zu erleben. Wer sehen möchte wie das Spiel aussieht und funktioniert sollte sich folgendes Video anschauen: Wer nun immernoch Lust zum Spielen hat, findet lose/lose hier: http://www.stfj.net/art/2009/loselose/ ACHTUNG, DAS SPIEL LÖSCHT WIRKLICH DATEN!

Sonntag, Februar 22 2009

... and then there was silence...

[caption id="" align="alignleft" width="232" caption="(c) www.nox-electronics.de"](c) www.nox-electronics.de[/caption] Nachdem ich mir HDD Silencer / Entkoppler bestellt hatte, bin ich nun wirklich begeistert von den kleinen Gummibolzen, die meine Festplatte vom Gehäuse trennen. Der Einbau war relativ einfach, nur ein paar Schrauben festziehen und die Platte konnte in einem freien 5"25 Zoll Schacht Platz nehmen. Aber das Ergebnis ist tatsächlich spitze, die Festplatte ist im laufenden Betrieb so gut wie gar nicht zu hören. Bei heftigen Zugriffen kann man die Platte leise arbeiten hören, was aber in keinster Weise stört. Daher kann ich jedem nur die Silencer empfehlen! Allerdings sollten es dann vielleicht höherwertige sein, denn der Zusammenbau bzw. die Verarbeitung meiner, lässt etwas zu wünschen übrig. Aber immerhin tun sie das was sie sollen ;)

Donnerstag, Februar 19 2009

OCZ Vertex - Wir warten...

attoLeider ist die OCZ Vertex SSD noch immer nicht lieferbar, aber langsam aber sicher zeichnet sich als Liefertermin Ende Februar ab! Mit fast 2 Monaten Verspätung kommt dann die heissersehnte Höllenmaschine aus dem Hause OCZ. Da nun auch im OCZ Forum offiziell Test über die Vertex vorliegen, kann davon ausgegangen werden, dass die Produktion nun in vollem Gange ist und die Festplatten langsam in den Verkauf gehen.  Die Ergebnisse der diversen Test sind auf jeden Fall schon mal unglaublich schnell und OCZ verspricht mit seinen Transferraten von 200MB/s lesen und 160MB/s schreiben nicht zuviel. Zu verdanken ist dies unter anderem einem neuen Speichercontroller, der intern mit RAID arbeitet und natürlich dem integrierten Cache von 32MB bzw. 64MB bei den größeren Modellen. Die angehängte Grafik zeigt die Leistungsdaten der Vertex 120GB bei verschiedenen Datenmengen. Entnommen habe ich die Grafik dem OCZ Forum. Nun muss sie nur noch auf den Markt kommen, jedoch versüßen solche Benchmarkwerte die Wartezeit enorm!

Donnerstag, Januar 22 2009

Popcorn Hour

Es ist da! Nach 2 Wochen langem Warten ist mein Popcorn Hour Mediacenter endlich angekommen. Und soviel vorweg, das Warten hat sich mehr als gelohnt. Das Gerät kommt in einer hochwertigen Verpackung und bringt alles benötigte Zubehör mit. Hierzu gehört USB- und HDMI-Kabel, Power Adapter und Fernbedienung inklusive Batterien. PCH ist schnell an den Fernseher angeschlossen und benötigt so gut wie keine Konfiguration, da eigentlich alles gut eingestellt ist. Vielleicht passt man hier und da noch eine Option an der persönlichen Geschmack bzw. Hardware an. Die Oberfläche des PCH ist einfach aufgebaut und man findet schnell das gewünschte Medium bzw. die Datei die man abspielen möchte. Negativ anzumerken ist allerdings, dass man sich bei jedem Medium immer für einen Medientyp entscheiden muss (Video, Audio, Foto, Playlist) und es keine direkte Dateiansicht gibt. Dies könnte in Zukunft verbessert werden. Generell ist das Navigieren durch die Menüs relativ schnell und einfach verständlich, auch wenn manche Menüpunkte zum Teil etwas versteckt sind. Der PCH war bei meinen Tests in der Lage jegliche Mediendatei abzuspielen, die ich im vorgesetzt hatte. AVI, MP4, MKV, MOV, WMV usw. wurden ohne Murren und absolut flüssig abgespielt, auch die HD Varianten. Auf Festplatte kopierte DVD-Strukturen erkennt des PCH automatisch und spielt diese gleich inklusive Menüs ab. Auch Youtube und andere Onlineportale stellen keine Hürde für den PCH dar, allerdings mehr oder minder für den Benutzer, denn das Eintippen von Suchbegriffen per Fernbedienung ist sehr mühsam. Glücklicherweise kann man hier einfach eine USB Tastatur anschließen und so das Problem umgehen. Die Onlinedienst Möglichkeiten sind sehr vielfältig und auch noch zusätzlich selbst erweiterbar. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit Last.fm oder andere Onlineradios zu hören. Selbst Google Earth kann auf dem PCH benutzt werden! Die Onlinedienste sind allerdings nicht sehr performant, aber sie funktionieren. Für Dinge wie Google Earth sollte man jedoch besser einen richtigen PC benutzen. Auch im Vergleich zur Playstation 3 kann das PCH MC einigen Boden gut machen, schon allein wegen des Stromverbrauchs! Im laufenden Betrieb benötigt der PCH sage und schreibe 15Watt, selbst bei der Wiedergabe von FullHD Material und hohen Bitraten von mehr als 20Mbps. Hiervon kann man bei der PS3 nur träumen, denn die Verbraucht locker das 10fache, wenn nicht sogar mehr. Aus meiner Sicht ist das Gerät absolut empfehlenswert! Ich konnte bisher keine negativen Punkte finden, die dagegen sprechen. Sogar Upnp Server Software wird mitgeliefert (3 Verschiedene) um den Zugriff auf die Medien im Netzwerk zu vereinfachen. Top Gerät! Link: http://www.syabas.de/

Freitag, Dezember 12 2008

Fotosession

[gallery]

Donnerstag, Oktober 23 2008

Festplatten sicher löschen

Wer seine Festplatte komplett nullen möchte, sollte nur die zu löschende/nullende Platte an sein System angeschlossen haben. Schnell ists passiert und man die falsche Platte gelöscht. Um die die Platte zu nullen, booten wir irgendein Livesystem, z.B. Knoppix. Da wir nur auf der Konsole arbeiten, reicht der Bootvorgang bis dahin aus. Im Falle von Knoppix gelangt man mit dem Befehl  "knoppix 2" als Startparameter dort hin. Ist alles richtig, sollte sich die Festplatte jetzt unter /dev/hda finden lassen. Um die Festplatte zu nullen schreiben wir einen Diskdump von /dev/null auf /dev/hda und überschreiben damit die Platte mit Null. Wer möchte, kann auch /dev/urandom als Quelle benutzen, dann werden Zufallszahlen statt Nullen geschrieben. Dieser Vorgang dauert allerdings auch um einiges länger, seeeehr viel länger. Normalerweise reicht der Überschreiben mit einfachen Nullen aus. Den Dump von /dev/null schreiben wir mit

dd if=/dev/null of=/dev/hda/ bs=65535

auf hda. Der BS Parameter steht hier noch für die Blocksize von 65535 Blöcken. Sollten trotz anfänglicher Warnung mehrere Festplatten angschlossen sein, ist hier bei der Wahl von hda als Festplatte vorsicht geboten!

Freitag, Oktober 10 2008

Kathrein UFS 910 Testbericht

Nachdem nun auch mein neuer Sat-Receiver angekommen ist, möchte ich auch zu diesem Gerät einen kurzen Testbericht schreiben. Bestellt habe ich den Receiver bei Alternate, Versand erfolgte auch recht zügig, so dass ich den Receiver nach kurzer Zeit in den Händen halten konnte. Erfreulicherweise liefert Kathrein zu ihrem Receiver nicht nur ein einfaches Stromkabel, sondern auch ein Scart und ein HDMI Kabel. Schnell war die Kathi ausgepackt und angeschlossen, denn meine alte Dbox2 hatte so ziemlich, mal abgesehen von HDMI und USB fast die gleichen Anschlüsse, sodass ich nur die Kabel umstecken musste. Nach dem Anschalten wurde ich sofort von einem Einrichtungsassistenten im 1080i Format begrüsst. Schnell waren die ersten Einstellungen gemacht, ein Suchlauf durchgeführt und schon nach kurzer Zeit begrüsste mich die ARD. Das Bild war nicht viel besser als über Scart, aber ok. Was nicht gut ist, kann nicht durch Zauberhand besser werden. Einen wahren Augenschmauss erlebte ich aber beim Umschalten auf den AstraHD+ Demokanal. Hier ist das Bild wirklich perfekt. Anders als bei BluRay bzw. Spielfilmen wird hier bewusst großflächig alles scharf dargestellt und nicht nur Personen oder Gesichter. Auch die Wiederholung eines Bundesliga Spiels auf Anixe HD war wirklich super. Für solche Aufnahmen sind die Fernseher gemacht, hier sieht man das volle Potential. Das Menü der Kathi ist ziemlich schlicht und einfach gehalten. Wenn man die ausführlichen Menüs der Neutrino DBox2 gewohnt ist wirkt das Menü der Kathi wirklich sehr schlicht. Da aber alles in Ordnung ist, bedarf es auch keiner großen Einstellungen. Einziges Manko ist die wirklich sehr lahme Wiederholfrequenz der Fernbedienung, was beim zappen schon mal ganz schön nerven kann und die etwas umständlichen Favoriten und Senderlisten. Auch das offizielle DVR-Tool von Kathrein ändert nicht viel daran und kann sich nicht mit Programmen wie Bouquet Wizard messen. Sehr gut ist allerdings die Erkennung von Speicher an den USB Buchsen. Sticks werden schnell erkannt und können sofort als Aufnahmemedium, bzw. für die Timeshiftfunktion genutzt werden. Auch das Flashen eines neuen Images bzw. das Updaten könnte nicht einfacher sein: Stick in den Front USB,  Menü Taste an der Frontseite gedrückt halten und die Box einschalten, fertig. Auch der Bootvorgang der Box, bis das erste Bild erscheint geht ziemlich flott und die Bootzeit ist kaum merkbar. Insgesamt komme ich, wie schon viele andere vor mir, das die Kathrein UFS 910 ein uneingeschränkt empfehlenswerter HDTV Satreceiver ist.

Donnerstag, September 25 2008

Die Last mit der Last

Jeder hat bestimmt schon mal einen USB Stick benutzt, sehr komfortabel und schnell. Eingesteckt, Daten kopiert, fertig. Wenn die Speicherkapazität des Sticks nicht mehr reicht, muss eine Festplatte her und zwar eine Externe! Und das ganze bitte ohne zusätzlich Strom anzuschließen! Nette Vorstellung, doch da treten unter Umständen die Probleme nämlich auf. Schliesst man eine externe Festplatte ohne zusätzlichen Strom an den USB Anschluss an, kann es nämlich passieren dass gar nichts passiert. Wie in meinem Fall. Da ich nicht ständig hinter den Rechner kriechen muss um USB Geräte anzuschließen benutze ich ein USB Hub. Festplatte angeschlossen und nichts passiert, nur das leise klackern der Platte war zu hören. Ich vermutete einen Defekt und tauschte die Platte aus, doch auch bei meinem Ersatz hörte ich nur leises klackern. Das Problem leuchtete mir ein: Der USB Standart spezifiziert einen maximalen Strom von 500mAh an einem Port. Teilt man diese nochmal auf 4 Ports auf, ohne zusätzliche Stromversorgung, reicht der Festplatte das zum Betrieb nicht und so springt gar nicht erst an. Lösung des Problems: Ein zusätzliches Netzteil bzw. Stromversorgung am USB Hub und die Platte läuft wie geschmiert! Da viele Geräte wie zb. DVB-T Receiver mehr Strom brauchen als spezifiziert laufen sie nur mit externer USB Stromversorgung.