Donnerstag, Januar 22 2009

Popcorn Hour

Es ist da! Nach 2 Wochen langem Warten ist mein Popcorn Hour Mediacenter endlich angekommen. Und soviel vorweg, das Warten hat sich mehr als gelohnt. Das Gerät kommt in einer hochwertigen Verpackung und bringt alles benötigte Zubehör mit. Hierzu gehört USB- und HDMI-Kabel, Power Adapter und Fernbedienung inklusive Batterien. PCH ist schnell an den Fernseher angeschlossen und benötigt so gut wie keine Konfiguration, da eigentlich alles gut eingestellt ist. Vielleicht passt man hier und da noch eine Option an der persönlichen Geschmack bzw. Hardware an. Die Oberfläche des PCH ist einfach aufgebaut und man findet schnell das gewünschte Medium bzw. die Datei die man abspielen möchte. Negativ anzumerken ist allerdings, dass man sich bei jedem Medium immer für einen Medientyp entscheiden muss (Video, Audio, Foto, Playlist) und es keine direkte Dateiansicht gibt. Dies könnte in Zukunft verbessert werden. Generell ist das Navigieren durch die Menüs relativ schnell und einfach verständlich, auch wenn manche Menüpunkte zum Teil etwas versteckt sind. Der PCH war bei meinen Tests in der Lage jegliche Mediendatei abzuspielen, die ich im vorgesetzt hatte. AVI, MP4, MKV, MOV, WMV usw. wurden ohne Murren und absolut flüssig abgespielt, auch die HD Varianten. Auf Festplatte kopierte DVD-Strukturen erkennt des PCH automatisch und spielt diese gleich inklusive Menüs ab. Auch Youtube und andere Onlineportale stellen keine Hürde für den PCH dar, allerdings mehr oder minder für den Benutzer, denn das Eintippen von Suchbegriffen per Fernbedienung ist sehr mühsam. Glücklicherweise kann man hier einfach eine USB Tastatur anschließen und so das Problem umgehen. Die Onlinedienst Möglichkeiten sind sehr vielfältig und auch noch zusätzlich selbst erweiterbar. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit Last.fm oder andere Onlineradios zu hören. Selbst Google Earth kann auf dem PCH benutzt werden! Die Onlinedienste sind allerdings nicht sehr performant, aber sie funktionieren. Für Dinge wie Google Earth sollte man jedoch besser einen richtigen PC benutzen. Auch im Vergleich zur Playstation 3 kann das PCH MC einigen Boden gut machen, schon allein wegen des Stromverbrauchs! Im laufenden Betrieb benötigt der PCH sage und schreibe 15Watt, selbst bei der Wiedergabe von FullHD Material und hohen Bitraten von mehr als 20Mbps. Hiervon kann man bei der PS3 nur träumen, denn die Verbraucht locker das 10fache, wenn nicht sogar mehr. Aus meiner Sicht ist das Gerät absolut empfehlenswert! Ich konnte bisher keine negativen Punkte finden, die dagegen sprechen. Sogar Upnp Server Software wird mitgeliefert (3 Verschiedene) um den Zugriff auf die Medien im Netzwerk zu vereinfachen. Top Gerät! Link: http://www.syabas.de/

Dienstag, Januar 6 2009

Taschen-PC für überall

[caption id="" align="alignleft" width="180" caption="fit-pc"]fit-pc[/caption] Taschen PC gefällig? Ich spreche nicht von einem Netbook Nettop oder ähnlichem, ich spreche vom Fit-PC ! Dies ist ein mini PC in Zigarettenschachtelgröße, was aber noch nicht das bewundernswerteste an dem Gerät ist. Wirklich faszinierend ist die für diese Größe wirklich leistungsstarke Hardware. Ein 500Mhz AMD Geode Prozessor bildet das Herz des Rechners, 512MB DDR Ram und eine 60GB Harddisk sind fest integriert. Ausserdem verfügt der Rechner über eine FullHD fähige Geode LX Grafikkarte. WLAN, Ethernet, Sound und USB sind ebenfalls eingebaut. Auf dem Rechner läuft ein Windows XP oder Ubuntu Linux System! Da er nur gut 4-8 Watt! verbraucht ist er der optimale Dauer-On-PC und auch absolut brauchbar für kleinere Serveraufgaben Da er über ein Netzteil mit 12V versorgt wird, besteht auch die Möglichkeit den Rechner direkt an das Bordnetz eines Autos anzuschließen und hier als Musikanlage, Navigationsgerät, Videoplayer oder was auch immer verwendet zu werden. Die Möglichkeiten sind wirklich sehr vielseitig und bei einem Preis von 200$ kann man eigentlich auch nicht meckern.

Dienstag, Oktober 14 2008

LCD Backlight der Stromfresser!

Eine erstaunliche Entdeckung machte ich, als ich meinen Fernseher an einen Stromzähler anschloss. Mir war bewusst, dass ein Großteil der Energie die ein Fernseher oder LCD Monitor benötigt, für das Backlight, also die Hintergrundbeleuchtung, verbraten wird. Wie viel das aber ist oder sein kann war mir nicht bewusst. Allein das Dimmen der Panelhelligkeit um 1 Stufe (8 sind verfügbar) brachte eine Einsparung von mehr als 10 Watt! Wenn man abends die Helligkeit auf ein Minimum reduziert, kann man also satte 80 Watt nur durch die Reduzierung der Hintergrundbeleuchtung erreichen. Nun bin ich nicht der Mensch der alles in Kauf nimmt nur um seinen Stromverbrauch zu reduzieren, aber auch solche Kleinigkeiten helfen hier und da einige Cent zu sparen. Insgesamt verbraucht der TV im laufenden Betrieb knapp 120Watt. Für ein TV Gerät dieser Größe sicherlich nicht schlecht. Der minimale Verbrauch liegt bei knapp 70 Watt, bei minimaler Helligkeit, was aber am Tag recht unangebracht ist.

Donnerstag, September 25 2008

Die Last mit der Last

Jeder hat bestimmt schon mal einen USB Stick benutzt, sehr komfortabel und schnell. Eingesteckt, Daten kopiert, fertig. Wenn die Speicherkapazität des Sticks nicht mehr reicht, muss eine Festplatte her und zwar eine Externe! Und das ganze bitte ohne zusätzlich Strom anzuschließen! Nette Vorstellung, doch da treten unter Umständen die Probleme nämlich auf. Schliesst man eine externe Festplatte ohne zusätzlichen Strom an den USB Anschluss an, kann es nämlich passieren dass gar nichts passiert. Wie in meinem Fall. Da ich nicht ständig hinter den Rechner kriechen muss um USB Geräte anzuschließen benutze ich ein USB Hub. Festplatte angeschlossen und nichts passiert, nur das leise klackern der Platte war zu hören. Ich vermutete einen Defekt und tauschte die Platte aus, doch auch bei meinem Ersatz hörte ich nur leises klackern. Das Problem leuchtete mir ein: Der USB Standart spezifiziert einen maximalen Strom von 500mAh an einem Port. Teilt man diese nochmal auf 4 Ports auf, ohne zusätzliche Stromversorgung, reicht der Festplatte das zum Betrieb nicht und so springt gar nicht erst an. Lösung des Problems: Ein zusätzliches Netzteil bzw. Stromversorgung am USB Hub und die Platte läuft wie geschmiert! Da viele Geräte wie zb. DVB-T Receiver mehr Strom brauchen als spezifiziert laufen sie nur mit externer USB Stromversorgung.

Mittwoch, September 24 2008

LED Halogenlampen?

Ich suche immer wieder Möglichkeiten meinen Stromverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren. Als eine bei mir sehr lohnende Quelle sehe ich meine vielen Halogenbeleuchtungen. Halogenlampen verbrauchen zwar nicht so viel Strom, jedoch gibts hier das Problem, wie bei jeder anderen Glühbirne auch: Der größte Teil der Energie wird in Wärme verwandelt. Doch was ist hier eine Alternative? Die hochgepriesene LED Technik? Mit Sicherheit! Irgendwann mal aber noch nicht jetzt, denn wer sich LED Spots mal angesehen hat, stellt schnell fest, das die in Sache Helligkeit und vor allem Abstrahlwinkel eher mittelmäßig bis schlecht sind. Einzig Osram produziert Lampen die überhaupt in Frage kämen, mit dem tollen Namen Luxeon. Die benötigen allerdings eine eigene Kühlung, weil sie so heiss werden. Sind aber leuchtkrafttechnisch schon mal ein Ersatz. Naja, zu teuer zu heiss usw. Das bringt mich wieder zum Anfang. Doch halt! Eine Alternative gibts noch. Die Energiespar Halogenlampen. Die sehen ungefähr so aus, wie ihre großen Brüder, nur etwas zusammengepferchter in dem kleinen Halogenlampengehäuse. Im Geschäft machen die einen ganz guten Eindruck. Allerdings muss man die "Startzeiten" der Lampe mal in komplett kaltem Zustand sehen. Wie jede Energiesparlampe die ich bisher gesehen habe... NAJA... Das könnte ich allerdings verschmerzen, denn ich bin ja nicht blind und lesen möchte ich auch nicht wenn ich einen Raum betrete. Mal sehen ob sich das lohnt. Ich werde es in naher Zukunft mal testen.

Freitag, September 5 2008

Strom sparen mit Linux und powertop

Wer mit Linux Strom sparen möchte, wird sehr schnell auf den Begriff "powertop" stoßen. Powertop is ein Programm von Intel, das gleichnamigen Prozessoren helfen soll möglichst viel Strom zu sparen und besonders stromhungrige Prozesse ausfindig zu machen. Ausserdem gibt powertop Tipps und Optionen, die den Stromverbrauch des Systems weiter eindämmen. Befolgt man alle Tipps springt in meinem Fall gut 10 Watt weniger Verbrauch dabei raus. Startet man powertop als root kann man sogar, wie unten im Bild zu sehen die vorgeschlagenen Tipps sofort ausführen lassen. [caption id="attachment_119" align="alignleft" width="300" caption="powertop"]powertop[/caption] Wie man in meinem Bild erkennt liegt die häufigste Ursache für das aufwecken der CPU aus dem Schlafzustand C3 hauptsächlich an Eingabegeräten und dem neuplanen von Interrupts. Das rescheduling der Interrupts soll mit einem tickless Kernel behoben werden, der nicht, wie der Name schon sagt mit Ticks arbeitet, sondern anfallende Aufgaben sofort nach Fifo Prinzip abarbeitet und so der CPU längere Verschnaufpausen gönnt. Im Prinzip ist es natürlich möglich die Vorschläge von powertop permanent im System zu ändern, allerdings macht das wie ich finde keinen Sinn, denn ich möchte ja nicht ständig möglichst viel Strom sparen und wenn der Laptop mit Netzteil betrieben wird, schon mal gar nicht. Ich für meinen Teil starte bevor ich mit meiner Arbeit im Akkubetrieb beginne, kurz Powertop, führe alle Stromspartipps aus und kann dann prima arbeiten und habe nach einem Neustart alle Änderungen wieder rückgängig gemacht. Wer noch mehr Strom sparen möchte, sollte allerdings auch die üblichen Tipps befolgen, wie Displayhelligkeit reduzieren, WLAN & Bluetooth bei nichtgebrauch ausschalten, 3D Grafikchips heruntertaken (siehe Artikel ATI Stromsparen hier im Blog) und nicht genutzte Schnittstellen wie z.B. Infrarot oder TV Out deaktivieren. Natürlich sollte auch die CPU in der niedrigsten Taktung laufen, ich nutze dafür unter gnome das "emifreq-applet" welches man bequem im Panel ablegen kann. Wer diese Tipps beherzigt, kann einiges mehr aus seinem Notebook und vor allem seinem Akku herausholen. Übrigens gibts powertop und auch das emifreq-applet in den Ubuntu Quellen.

Donnerstag, September 4 2008

ATI Grafik Powermodus setzen

Mit einem kleinen Befehl ist es möglich bei installiertem ATI Treiber den Grafikchip schlafen zu legen, bzw. herunterzutakten. Ich habe mir das ganze in ein kleines Script eingebaut.
#/bin/sh #ATI Powerdown Script echo "Setze Grafikchip in Stromsparmodus..." aticonfig --setpowerstate=1 echo "Powermodus gesetzt auf:" aticonfig --lsp|grep "*"

Mag kein tolles Script sein und auch nicht schön programmiert, spart aber einiges an Strom und ist funktionell. Ach ja um die Grafik wieder zurückzusetzen in den normalen Modus gibts den befehl: aticonfig --setpowerstate=3 Das ganze kann natürlich auch in ein Script eingebaut werden. Für mich allerdings nicht nötig ;).

Montag, September 1 2008

Asus A8JP ein Linuxnotebook!

Es ist zwar nun schon einige Zeit her, aber trotzdem möchte ich von meinen Erfahrungen mit Linux, bzw. Ubuntu und meinem Asus A8JP berichten und so vielleicht auch andere für das offene Betriebssystem begeistern? Als ich das Notebook vor gut einem Jahr kaufte, war Windows XP Professional vorinstalliert, dass ich auch einige Zeit nutzte, weil ich befürchtete, dass Stromsparen, Spielen und Linux unterschiedliche paar Schuhe sind. Aber weit gefehlt! Dazu später mehr. Die Ausstattung des A8JP ist sehr gut: CPU: Intel Core 2 Duo T7200 mit 2x 2Ghz Ram: 1GB HDD: 120 GB Grafik: ATI Radeon Mobility X1700 mit 265MB eigenem Speicher TFT: 14" Hochglanz Wlan, Bluetooth, Webcam Da ich ein Notebook gesucht hatte, das zum Spielen und zum Office Betrieb taugen sollte, stiess ich auf das A8JP. In einigen Tests wurde ein lauter Lüfter erwähnt, der Dauerhaft laufen sollte und ausserdem eine mieserable Kühlung. Dem muss ich widersprechen! Meine CPU hat im ruhenden Desktop knappe 40°C, was für eine Doppelkern CPU nun wirklich nicht viel ist. Unter Volllast kommt die CPU auch nicht über die 70-75°C. Um auf den Lüfter zu sprechen zu kommen, der stört nicht, mich zumindest. Aber ich bin Lüftertechnisch auch nicht empfindlich. Der A8 bietet so ziemlich alles was man braucht und war auch deshalb ein Grund mir das Gerät zuzulegen, sprich: Firewire, IrDa, DVI, Optical Audio Out, Bluetooth und so weiter und sofort. Irgendwann war es nun soweit, dass ich die Ubuntu CD, damals Feisty, in den Laptop schob um mir den Stand der Dinge anzusehen, welche Probleme mit unerkannter Hardware und nicht funktionierenden WLAN Karten auf mich zu kommen würden. Doch die Probleme blieben aus. So sehr ich auch versuchte nach Dingen zu suchen, die nicht klappten, fand ich nichts. Selbst Standby, sprich Suspend to Ram und Suspend to Disk funktionierten einwandfrei und selbst die Webcam war funktionstüchtig. Dies bestätige mein Vorhaben das Gerät mit einem Vernünftigem System auszusattten. Gesagt, getan. Seit diesem Tag residiert nun Ubuntu auf meinem Notebook und ich bin damit sehr zufrieden! Das einzige Manko ist das Tunen von Einstellungen um den Energieverbrauch so zu reduzieren, wie es sich für ein Notebook gehört, denn das funktioniert leider nicht so gut, bzw. (noch) nicht so effektiv wie unter Windows. Allerdings kann ich die 3-4 Watt Mehrverbrauch locker verschmerzen. Mit allen Tunings und Einstellungen verbraucht das Notebook mit Ubuntu bei ruhendem Desktop (und aktiviertem 3D Desktop!) laut GnomePowerManager zwischen 15 und 18 Watt. Relativ ok. Mit Kernel Hacking und Co kann man sicherlich noch das ein oder andere Watt irgendwo herauskitzel, doch diesen Aufwand ist es mir persönlich nicht wert. Ein weiteres Manko, unabhängig vom Betriebssystem ist sicherlich der Akku. Bei Kauf des Notebooks erreichte ich eine Akkulaufzeit von knapp 3Stunden mit sämtlichen aktivierten Stromsparmechanismen und unter Windows. Mittlerweile reicht eine Akkuladung nur noch für knapp 2 Std. Recht schlecht. Allerdings muss man hier auch bedenken, dass ein Core 2 Duo und eine 3D Grafikkarte nicht in ein Notebook gehören mit dem man lange Akkulaufzeiten erreichen will. Da mir das aber vorher schon bewusst war kann ich gut damit leben. Die 2 Kerne der CPU liefern sehr gute Arbeit, besonders im Bereich Videokodierung oder bei der Bildbearbeitung. Abschließend kann man sagen, dass das A8JP ein von Ubuntu perfekt unterstütztes Gerät ist und ich kann jedem die Installation nur empfehlen! Allerdings gibts auch nicht erfreuliche Dinge, die allerdings in einem anderen Artikel.