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Dienstag, Juni 15 2010

LED Beleuchtung

Ich konnte es nicht lassen. Irgendwie musste der Zeitpunkt irgendwann kommen, an dem mich meine Technikbegeisterung zu LED Beleuchtung bringen würde. Nachdem ich schon einen Selbstversuch gestartet hatte, mit 100 weißen LEDs eine eigene Lampe zu bauen und damit kläglich gescheitert war, versank das Thema LED-Beleuchtung und LED Lampen erstmal wieder in der Versenkung. Die verwendeten LEDs hatten nur einen geringen Abstrahlwinkel von wenigen Grad und waren zu allem Überfluss noch kalt-weiss und die Lichtleistung war trotz der 100 LEDs nicht sonderlich hoch. Es reicht gerade um beim Fernsehen angenehme Nebenbeleuchtung zu haben, aber keinesfalls für einen kompletten Raum. Nachdem ich immer mal wieder auf LED Angebote geachtet hatte und viel schlechtes darüber gelesen hatte, wollte ich es selbst testen und bestellte zwei LED Leuchtmittel GU10 als Ersatz für meine 50W Halogenstrahler im Wohnzimmer. Die LED Leuchtmittel sollte nicht all zu teuer sein, aber trotzdem ordentliche Werte im Bezug auf Lichtfarbe, Abstrahlwinkel und Helligkeit bzw. Lichtstrom besitzen. Auf meinen Wunsch passte ein LED Spot der Firma eSmart (LINK) mit den Werten: Leistung 3x2 Watt, Lichtfarbe 2900K und Helligkeit 360 Lumen. Als die Leuchtmittel nur einen Tag nach meiner Bestellung ankamen, war ich von deren Leistung tatsächlich überrascht! Zwar konnte die Leistung nicht mit einer 50W Halogenlampe mithalten, aber locker mit einer 35W. Das Licht ist ausreichend hell und warm, zwar nicht so warm wie bei einer klassischen Glühbirne, aber dennoch nicht unangenehm. Etwas Vorsicht ist allerdings bei GU 5,3 (MR 16) Leuchtmitteln geboten wie ich am eigenen Leib erfuhr. Nutzt man einen Trafo, welcher für Halogenlampen gedacht ist, so hat dieser meist eine Mindestlast um stabil zu laufen. Unterschreitet man diese Mindestlast durch den Einsatz von LED Spots, äussert sich dies durch ein flackerndes Licht. Hier sollte man stattdessen einen speziellen LED Trafo benutzen. Dieser kostet meist nicht viel und verlängert Laufzeit der LEDs durch konstanten Strom. Fazit: Gute LED Spots sind zwar noch relativ teuer, können aber mittlerweile Glüh- oder Halogenlampen auf jeden Fall ersetzen.

Montag, November 16 2009

Test - Axbo Schlafphasenwecker

axboZuerst: Ja, es funktioniert! Nachdem ich den Wecker einige Zeit testen konnte, will ich nun ein kurzes Fazit schreiben. Der Wecker ist ziemlich teuer und schreckt vielleicht den einen oder anderen vom Kauf ab, dazu sei gesagt, der hohe Preis von knapp 200€ ist sicherlich nicht gerechtfertigt! Der Wecker macht einen stabilen Eindruck und ist gut verarbeitet, trotzdem gibt es einige Nachteile: das Display ist nicht beleuchtet und leuchtet nur auf Knopfdruck. Was die Hersteller des Axbo als Feature anpreisen, ist wohl eher eine unglückliche Tatsache, als gewollt. Aus diesem Grund weicht auch mein alter Wecker mit 7-Segment Anzeige nicht von meinem Nachttisch. Eine leicht glimmende Beleuchtung wäre hier wünschenswert. Weiterer Nachteil des Axbo, keine Snooze-Funktion. Was von den Axbo Herstellern ausdrücklich absichtlich nicht eingebaut wurde, fehlt mir definitiv! Klingelt der Wecker gut 30min zu früh, bin ich nicht der Mensch, der trotz der Weckzeit und Ausgeschlafenheit sofort aus dem Bett springt. Bei 15min vor Weckzeit ist das sofortige Aufsstehen akzeptabel. Vielleicht wird dieses Feature noch nachgerüstet? Ein weiterer und letzter Nachteil, der Sensor! Auf dem Sensor befindet sich eine Taste, welche den Sensor (de)aktiviert und den Alarm abschaltet. Leider ist diese Taste sehr schwer zu finden (wenn der Sensor im Armband steckt) und benötigt sehr viel Kraft um gedrückt zu werden, was besonders morgens beim wach werden sehr ärgerlich sein kann. Ansonsten macht der Wecker aber einen guten Eindruck und die angepriesene Funktion des einfachen Aufwachens wie von alleine funktioniert. Auch wenn der Wecker nicht immer meine Wachphase bzw. gar keine ermitteln konnte, wurde ich sonst stets einige Minuten vor meiner eingestellten Weckzeit sanft geweckt und fühlte mich wach. Das Aufstehen geht zwar nicht von alleine und auch die Müdigkeit am Morgen ist durch den Wecker nicht verschwunden, aber man hat doch den Eindruck, nicht aus dem Tiefschlaf gerissen worden zu sein. Designtechnisch macht der Wecker auf dem Nachttisch auf jeden Fall einen sehr guten Eindruck, auch wenn die verbaute Technik eher simpel zu sein scheint, was der hohe Preis keinesfalls suggeriert. sleepSo benötigt der Wecker bzw. das USB Kabel einen speziellen Treiber um an den PC angeschlossen zu werden. Dieser stellt dem Wecker über USB einen COM Port zur Verfügung, über den dann in Verbindung mit der kostenlosen Software Axbo Research, Wecksounds, Firmware Updates übertragen werden können. Gleichzeitig kann mit Axbo Reasearch der eigene Schlaf beobachtet werden. Über die Zeit, angefangen vom Aktivieren des Sensors bis zum Weckzeitpunkt, werden die Bewegungen pro Minute durch ein Balkendiagramm dargestellt. Man kann so relativ deutlich die einzelnen Schlafphase sehen und auch erkennen wie ruhig oder unruhig man schläft. Fazit: Auch wenn der hohe Preis sicherlich nicht gerechtfertigt ist, hält der Wecker im Großen und Ganzen was er verspricht und bietet neben der Möglichkeit zukünftige Updates einzuspielen auch die Analyse des eigenen Schlafs. Für mich, als ein Mensch der ungern aufsteht, ist der Wecker eine angenehme und willkommene Hilfe.

Dienstag, Juni 9 2009

Safari 4 für Windows

Nachdem ich mir nun auch zu Testzwecken mal wieder ein Windows OS installiert habe, genauergesagt Windows 7 RC (ich berichte später), dachte ich es wäre eine gute Idee auch mal den neuen Safari Browser zu testen. Apples neuer Browser meistern den Acid3 Test mit 100 von 100 Punkten bravourös und soll auch sonst ziemlich flott sein. Schnell heruntergeladen und installiert konnte es ans Testen gehen... Wow! Sauberes Design schneller Seitenaufbau und auch sonst macht Safari 4 einen wirklich guten Eindruck! Ich kann nur jedem empfehlen den Browser mal zu testen, denn eine gelungene Alternative zum Firefox scheint er auf jeden Fall zu sein. Leider hatte ich bisher nicht viel Zeit ihn ausgiebig zu testen, jedoch scheint er wirklich schnell und stabil zu sein, auch bei flashlastigen Websites! Thumbs up!

Mittwoch, Mai 27 2009

SMS mit dem iPodTouch

Ich habe die iPodApp NibbleSMS getestet und bin wirklich sehr zufrieden damit. NibbleSMS bietet die Möglichkeit mit dem iPodTouch SMS zu versenden und bildet dabei die GUI des iPhone SMS Programms nach (natürlich ohne eingehende Nachrichten). Nachdem man online Credits gekauft hat, bekommt man einen Code auf sein Handy geschickt, welcher dann in der Nibble App eingegeben werden muss. Danach stehen die bezahlte Anzahl an SMS/Credits zur Verfügung und es kann lustig getextet werden. Der Versand geht wirklich flott und hat keine Nachteile zum normalen Versand mit dem Handy, denn der Empfänger sieht als Absender die echte Nummer des Absenders (Die wird durch den Empfang des Freischaltcodes nämlich bestätigt) und nicht irgendeine willkürliche. Eine SMS kostet 8ct.was in meinem Fall fast 2,5x günstiger ist als vom Handy aber auch sonst ein wirklich annehmbarer Preis ist. Einziger Nachteil ist nur, dass man zum Versenden immer eine Internet/WLAN Verbindung benötigt. Bezahlt wird im Vorraus, zum Beispiel per Paypal, was bei mir nur wenige Sekunden gedauert hat. NibbleSMS gibt es auch zu ähnlichen Konditionen (6ct statt 8ct) für das iPhone, allerdings dort unter dem Namen biteSMS trägt. Installieren kann man beides per Cydia Installer oder alternativ auch direkt von den jeweiligen Webseiten downloaden. http://nibblesms.com/ http://www.bitesms.com

Freitag, März 13 2009

OCZ Vertex SSD - Review

dsc00116Ich sage nur Wahnsinn! Nachdem die Vertex gestern endlich (nach fast 3 Monaten Wartezeit)angekommen ist, bin ich wirklich zufrieden und muss sagen: das Warten hat sich gelohnt, doch dazu später mehr. Die OCZ Vertex hat die Größe einer normalen 2,5" Notebookfestplatte und wiegt etwas weniger als ihre Scheibenkollegen. Vorformatiert war die Platte mit einem NTFS System und erstaunlicherweise besitzt sie eine Kapazität von 32GB statt nur 30GB, anscheinend wurde noch etwas nachgelegt. Wie schon im vorherigen Artikel erwähnt schafft die Vertex nun über 200MB/s Lesespeed und bis zu 160MB/s Schreibspeed. Die Platte wurde sofort von meinem BIOS erkannt und es gab nichts zu meckern, Ubuntu-Installation gestartet und los gings. ReiserFS war meine Wahl fürs Dateisystem, was sich aber als nich besonders schnell herausstellte. Auf der Platte selbst habe ich bei dieser Installation auch keinen Swap Speicher angelegt, vielleicht ein Fehler? Irgendwie habe ich es auf jeden Fall geschafft, weiss der Geier wie, den Bootloader zu zerschiessen und die Partitionstaballe zu zerstören (Grub Error 16, dann 17 und dann 5). Dumm gelaufen! Vermutlich hing das mit meinen Parallelinstallationen zusammen, man will ja schliesslich fertig werden ;) ! Naja, was blieb mir anderes übrig als das System erneut aufzuspielen. Diesmal legte ich allerdings die Swap Partition an und formatierte die Root Partition mit ext3. Einige werden bestimmt an dieser Stelle aufschreien, ein Journalling FS auf eine SSD zu schreiben, ich habe es trotzdem getan! Die Installation ging recht zügig von statten, jedoch nicht viel schneller als bei einer normalen Festplatte auch, Flaschenhals ist hier das CD-Laufwerk. Der erste Systemstart verlief schon um ein vielfaches schneller als von meiner langsamen normalen HDD. Nach einigen Tweaks die ich später noch vorstelle wurde es noch ein wenig schneller. dsc00117Insgesamt lässt sich mit der SSD sehr gut arbeiten, Programme starten sofort bzw nach sehr kurzer Zeit, abgesehen von Programmen die Unmengen an Configs im /home Verzeichnis lagern, denn das liegt auf der normalen Platte. Es stellt sich ein komplett anderes Arbeitsgefühl ein, weil Zugriffe wirklich schnell von statten gehen. Ein kurzer Speedtest mit hdparm -t /dev/sda brachte beachtliche 151MB/s Buffered Read zu Tage, zwar noch nicht 200MB/s aber das sind wohl sowieso eher Theoriewerte.(EDIT: Die Platte war defekt! Die neue schafft 230MB/S lesen!) Bevor ich zu den Tweaks und Optimierungen für die Platte weitermache, muss ich noch sagen, sehr empfehlenswerte und vor allem schnelle Platte! Und das Schönste daran ist, sie ist absolut leise, auch bei starken Zugriffen! Zuerst will ich die Lebensdauer der Platte verlängern, was eigentlich nicht unbedingt nötig ist, denn das heutige Wear-Leveling der Platten ist mittlerweile so gut geworden, dass man sie nur sehr schwierig "klein kriegt" (bei 50GB Schreiben pro Tag hält die Platte 25Jahre!). Da der Ubuntukernel standartmäßig Zeitstempel  an die Dateien heftet, sprich zuletzt gelesen / geändert, verursacht das natürlich unnötige Schreibzugriffe. Um das zu unterbinden habe ich in die fstab bei meiner SSD die Option relatime in noatime geändert. Meine Zeile sieht nun so aus: UUID=6d526b86-48a1-4817-98df-7b4f6d20e9f5 /               ext3    noatime,errors=remount-ro 0       1 Natürlich ist kaum ein System auf den Einsatz von SSD Festplatten optimiert, auch nicht Ubuntu. Darum sollte noch der I/O Scheduler für die SSD geändert werden. Der ist standartmäßig auf cfq (completly fair queing) eingestellt, was allerdings beim Einsatz von SSDs keinen Sinn macht, da hier im Prinzip die Schreib- und Lesvorgänge nicht extra koordiniert werden müssen, sonder sofort geschreiben werden können. Den aktuellen Scheduler für seine Platte, kann man sich mit cat /sys/block/sda/queue/scheduler ausgeben lassen. Der Wert in den eckigen Klammern stellt den aktuellen Scheduler dar. Um ihn zu ändern geben wir als Root folgendes ein: echo noop > /sys/block/sda/queue/scheduler Um diese Änderung permanent zu machen, sollten sie in die rc.local eingetragen werden. Das kann mit folgendem Befehl geschehen: sudo gedit /etc/rc.local Hier vor dem exit0 den Schedulerbefehl von oben eintragen. Natürlich gibts noch andere Tweaks und Optimierungen, aber diese halte ich für die wichtigsten. Wer noch etwas mehr wissen möchte kann hier oder hier mal vorbeischauen. Abschliessend will ich noch kurz sagen, dass diese SSD wirklich sehr empfehlenswert ist und wirklich ihr Geld wert!

Dienstag, Februar 24 2009

Senseo "Guten Morgen"

[caption id="" align="alignleft" width="194" caption="(c) www.senseo.de"][/caption] Pad eingelegt, Maschine aufgeheizt und los gehts! Das Einze was stört? Die Menge Kaffee, die nach dem ohrenbetäubenden Brummen im Becher schwimmt, denn eine Tasse ist für den Kaffeegenießer wirklich nicht mehr als ein Fingerhut. Auch wenn man bedenkt, dass die meisten Leute ihren Kaffee aus Bechern, statt aus Tassen trinken. Ich für meinen Teil nutze ein normales Pad immer für eine doppelte Tasse, das mindert die Stärke etwas,  macht mir aber nicht viel aus, denn man kann ja noch ne 2. Tasse trinken. Jetzt ist Seseo wohl auch dahinter gekommen, dass viele Leute Kaffee aus Bechern trinken und hat deshalb die Senseo "Guten Morgen Frühstückspads" entwickelt. Im Prinzip 2 Pads in einem, für welches man den großen Padhalter benötigt. Eine ganz gute Idee wie ich finde, der Kaffee wird stärker und man muss nicht ständig nachfüllen. Auch geschmacklich ist der Kaffee ganz gut. Alle, die gerne etwas mehr in ihrer Tasse haben, sind die Guten Morgen Pads ein guter Tipp! Wer mal beim Hersteller vorbeischauen möchte klickt HIER.

Donnerstag, Januar 22 2009

Popcorn Hour

Es ist da! Nach 2 Wochen langem Warten ist mein Popcorn Hour Mediacenter endlich angekommen. Und soviel vorweg, das Warten hat sich mehr als gelohnt. Das Gerät kommt in einer hochwertigen Verpackung und bringt alles benötigte Zubehör mit. Hierzu gehört USB- und HDMI-Kabel, Power Adapter und Fernbedienung inklusive Batterien. PCH ist schnell an den Fernseher angeschlossen und benötigt so gut wie keine Konfiguration, da eigentlich alles gut eingestellt ist. Vielleicht passt man hier und da noch eine Option an der persönlichen Geschmack bzw. Hardware an. Die Oberfläche des PCH ist einfach aufgebaut und man findet schnell das gewünschte Medium bzw. die Datei die man abspielen möchte. Negativ anzumerken ist allerdings, dass man sich bei jedem Medium immer für einen Medientyp entscheiden muss (Video, Audio, Foto, Playlist) und es keine direkte Dateiansicht gibt. Dies könnte in Zukunft verbessert werden. Generell ist das Navigieren durch die Menüs relativ schnell und einfach verständlich, auch wenn manche Menüpunkte zum Teil etwas versteckt sind. Der PCH war bei meinen Tests in der Lage jegliche Mediendatei abzuspielen, die ich im vorgesetzt hatte. AVI, MP4, MKV, MOV, WMV usw. wurden ohne Murren und absolut flüssig abgespielt, auch die HD Varianten. Auf Festplatte kopierte DVD-Strukturen erkennt des PCH automatisch und spielt diese gleich inklusive Menüs ab. Auch Youtube und andere Onlineportale stellen keine Hürde für den PCH dar, allerdings mehr oder minder für den Benutzer, denn das Eintippen von Suchbegriffen per Fernbedienung ist sehr mühsam. Glücklicherweise kann man hier einfach eine USB Tastatur anschließen und so das Problem umgehen. Die Onlinedienst Möglichkeiten sind sehr vielfältig und auch noch zusätzlich selbst erweiterbar. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit Last.fm oder andere Onlineradios zu hören. Selbst Google Earth kann auf dem PCH benutzt werden! Die Onlinedienste sind allerdings nicht sehr performant, aber sie funktionieren. Für Dinge wie Google Earth sollte man jedoch besser einen richtigen PC benutzen. Auch im Vergleich zur Playstation 3 kann das PCH MC einigen Boden gut machen, schon allein wegen des Stromverbrauchs! Im laufenden Betrieb benötigt der PCH sage und schreibe 15Watt, selbst bei der Wiedergabe von FullHD Material und hohen Bitraten von mehr als 20Mbps. Hiervon kann man bei der PS3 nur träumen, denn die Verbraucht locker das 10fache, wenn nicht sogar mehr. Aus meiner Sicht ist das Gerät absolut empfehlenswert! Ich konnte bisher keine negativen Punkte finden, die dagegen sprechen. Sogar Upnp Server Software wird mitgeliefert (3 Verschiedene) um den Zugriff auf die Medien im Netzwerk zu vereinfachen. Top Gerät! Link: http://www.syabas.de/

Donnerstag, Januar 15 2009

Mindfactory Part II

Nachdem ich es schonmal bei Mindfactory.de versucht hatten und meiner Ansicht nach wirklich "verarscht" worden war, habe ich es dieses Mal erneut versucht einen verfügbaren Artikel zu bestellen. Es sollte die SSD OCZ Vertex SATA II sein, die nur wenige Läden überhaupt schon führen. Glücklicherweise stieß ich bei Mindfactory auf die Platte und sie war verfügbar, prima! Aufgrund dieser Verfügbarkeit bestellte ich die Platte, welche aber wie ich nach der Bestellung erfuhr erst "ca. am 15.01 " bei Mindfactory eintreffen sollte. Nun gut, mit 1-3 Tagen Liefer- bzw. Wartezeit gibt Mindfactory den Status lieferbar an, damit konnte ich leben. Mittlerweile ist der 15. so gut wie vorbei, und der Liefertermin hat sich mal wieder um einige Tage nach hinten verschoben, und zwar auf den 19.01. Zu Gute halten muss man Mindfactory allerdings, dass der "lieferbare" Teil meiner Bestellung so gut wie sofort versand wurde, wirklich blitzschnell. Die Verfügbarkeits-Politik der Firma ist für mich allerdings ein Kriterium dort nichts mehr zu bestellen, denn nun bin ich schon zum 2. Mal auf die Verfügbarkeit hereingefallen. Für mich heisst verfügbar, die Ware ist da und kann innerhalb kurzer Zeit versand werden und nicht die Ware ist nicht da, aber wir tun mal so, denn die Lieferung kommt ja vielleicht noch diese Woche. Zwei Versuche, zwei Mal Enttäuschung, das wars!

Dienstag, Dezember 23 2008

Bart-olo-meus

19. Dez. 13:15 das Experiment startet! Und weil es nicht so scheint, als würde nichts mehr passieren breche ich das Experiment an dieser Stelle ab (23. Dez 14 Uhr)! Und jetzt die Frage: Welches Experiment? Ganz einfach! Ich habe mir meinen Bart abrasiert um zu testen wie lange es dauert, bis es jemandem auffällt. Und bis es dem ersten auffiel, dauerte es sage und schreibe schon mal knappe 24 Std. , ziemlich lange wie ich finde. Erstaunlicher ist aber, das es den Leuten mit denen ich viel Kontakt habe bisher gar nicht aufgefallen ist und wahrscheinlich auch nicht mehr auffallen wird, wie z.B. Familie, Freunde etc.  Doch beim Barte des Propheten( :) ), warum ist das so? Das scheint die Theorie zu bekräftigen, dass man Menschen nur an wenigen Merkmalen erkennt, wie zum Beispiel der Augen-Nase Partie und das Gehirn sich gar nicht mehr bemüht genau zu gucken. Erschreckend, wenn man bedenkt das man seine Mitmenschen gar nicht richtig wahrnimmt? Warum allerdings bemerkt man z.B. neue Frisuren sofort? Manche Menschen scheinen intensiver zu schauen und andere weniger oder sie haben eine komplett andere Wahrnehmumg. Besonders im Gesicht dachte ich sollten Veränderungen doch eigentlich sofort auffallen? Faszinierend!  Das erscheint mir ein interessantes Phänomen zu sein, testet es mal selbst (wenn ihr könnt ;) ).

Samstag, Dezember 20 2008

Amarok 2 ein Fazit

am2Nachdem ich den neuen Amarok nun einige Tage testen konnte, bin ich noch immer nicht wirklich überzeugt. Am meisten fehlt mir das Erstellen von Playlist aufgrund von Last.fm Tags, diese sind nun gar nicht mehr enthalten obwohl Last.fm nun komplett in der Software integriert ist? Schwach! Dynamische Playlisten lassen sich auch nicht mehr so komfortabel erstellen, wie bei Amarok 1.4, denn z.B. beim Kriterium Jahr lässt sich nur "ist" wählen, statt "größer" oder "kleiner". Die beiden letztgenannten lassen sich mehr oder minder durch den % Regeler simulieren, trotzdem inakzeptabel. Die  "Empfohlene Stücke" dynamische Playlist gibts leider auch nicht mehr, auch Funktionen wie "nie gespielte Stücke", "Lieblingsstücke" etc. aus der alten Version, lassen sich nicht auffinden.  Auch der gewählte Modus "Random" usw. wird leider nicht im Hauptfenster angezeigt, man bekommt die Information lediglich über das Kontextmenü. Traurig! Für mich scheint Amarok 2.0 sogar ein Rückschritt in der Funktionalität zu sein! Hier wurde anscheinend versucht Benutzerfreundlichkeit auf Kosten von Funktionalität zu erreichen. Zudem stürzt die aktuelle Version auch gerne mal ab, oder hängt sich einfach für gewisse Zeit auf und beschenkt die CPU mit unerklärlichen Berechnungen, die sie mit 100% auslasten. Für mich ist dies keine Release-, sondern allenfalls eine Betaversion! Eine Funktion konnte mich allerdings trotz der ganzen negativen Eindrücke überzeugen und zwar das automatische Laden von Covern und die Anzeige selbiger in der Playlist, sehr gut! Zu so gut wie jedem Album wird problemlos das passende Cover gefunden, sofern keins vorhanden. Ob manche der Probleme auch bei Gnome zu suchen sind ist die große Frage, ich allerdings werde vermutlich habe wieder auf die geliebte alte 1.4 Version down(ge)grade(t)n. Vielleicht darf man auch noch nicht so hart mit den Entwicklern in Gericht gehen, denn jeder Baum war mal ein kleiner Halm und vielleicht siehts ja mit Amarok 2 genauso aus? Laut den Entwicklern werden nach und nach neue Features hinzugefügt, wir warten mal ab ;) Ich bleibe erstmal bei 1.4 !

Dienstag, November 11 2008

Testbericht Logitech Harmony 525

Heute kam sie an meine Logitech Harmony 525. Schnell war alles ausgepackt und vorbereitet, leider wollte die Harmony Remote Software nicht mit Wine zusammenarbeiten. Die Installation klappte einwandfrei, allerdings gabs beim Programmstart Darstellungsprobleme was die Nutzung mit Wine unmöglich macht. Hier musste die virtuelle Maschine, sprich Windows XP herhalten. Wie ich später herausfand, lässt sich die Fernbedienung auch per Browser konfigurieren. Negativ bei der Software fällt sofort der Registrationszwang auf, naja anscheinend ein notwendiges Übel. Hat man einmal einen Account angelegt, gehts los mit der eigentlichen Konfiguration. Zuerst fügt man alle seine Geräte hinzu, danach kann man per Assistent deren Verhältnis zueinander konfigureren. Zum Beispiel bietet der Assistent den Punkt "TV sehen" an. Alle nötigen Geräte werden dann so konfiguriert, das man nur noch den einen Knopf auf der Fernbedienung drücken muss. Bei der Geräteauswahl sucht man zuerst den Gerätetyp, dann die Marke aus, das Modell bzw. die Modellnummer gibt man per Hand ein. Die Software wirkt sehr solide, allerdings benötigt man etwas Einarbeitungszeit, bis man alles verstanden hat. Ist alles richtig konfiguriert, kann man die Einstellungen per USB auf die Fernbedienung spielen. Dies dauert für meinen Geschmack mit einer knappen Minute recht lang, doch das Warten lohnt sich und schliesslich konfiguriert man ja seine Fernbedienung nicht jeden Tag neu. Ist alles überspielt, kann die Fernbedienung benutzt werden und hier kann sie definitiv ihre Stärke ausspielen. Auf Knopfdruck schalten sich die in Frage kommenden Geräte ein und stellen sofort Kanal oder Audioquelle richtig ein. Wunderbar! Bisher gab es noch keine Funktion, die nicht über die Harmony erreichbar wäre. Ein solides Gerät für einen recht guten Preis. Auf jeden Fall empfehlenswert!

Samstag, Oktober 11 2008

CAPTCHA

Viele Websites benutzen sogenannte CAPTCHAS (Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart) um ihre Dienste vor Missbrauch durch Computer bzw. Computerprogramme zu schützen. Captchas sollten in der Regel für einen Menschen schnell lösbar, für einen Computer hingegen nicht lösbar sein. Verschiedene Ansätze lösen diese Anforderungen mehr oder weniger gut. Es reicht nicht aus, ein paar Buchstaben durchgestrichen darzustellen, denn mittlerweile gibt es so ausgefeilte Algorithmen, die die meisten Text Captchas recht schnell lösen. Viele Betreiber von Websites schwenken deswegen auf die Erkennung von Mustern um. Zum Beispiel soll auf einem Foto ein bestimmtes Tier erkannt werden. Dies ist für einen Computer eine ziemlich unlösbare Aufgabe und daher auch sehr effizient. Die klügste und beste Methode diese Captchas zu knacken ist den User sie lösen zu lassen. Auf einigen Websites werden kleine "Spiele" angeboten, die dem User unbemerkt Captchas unterjubeln, die er dann löst. Dies ist um einiges Kostengünstiger und schneller als Computer mit dieser Aufgabe zu betreuen, denn die Erkennungsrate liegt hier deutlich höher als bei einem Computer. Wer mehr über das Knacken von Captchas erfahren möchte sollte unbedingt hier vorbeischauen. Auf dieser Seite gibts viele Beispiele für gute und schlechte Captchas und auch den Captcha Dekoder Pwntcha zum Download, für die Leute, die es selbst mal versuchen wollen mit dem Knacken. Auch sehr interessant ist der Wikipedia Artikel zu Captchas. Also, frohes tippen...

Freitag, Oktober 10 2008

Kathrein UFS 910 Testbericht

Nachdem nun auch mein neuer Sat-Receiver angekommen ist, möchte ich auch zu diesem Gerät einen kurzen Testbericht schreiben. Bestellt habe ich den Receiver bei Alternate, Versand erfolgte auch recht zügig, so dass ich den Receiver nach kurzer Zeit in den Händen halten konnte. Erfreulicherweise liefert Kathrein zu ihrem Receiver nicht nur ein einfaches Stromkabel, sondern auch ein Scart und ein HDMI Kabel. Schnell war die Kathi ausgepackt und angeschlossen, denn meine alte Dbox2 hatte so ziemlich, mal abgesehen von HDMI und USB fast die gleichen Anschlüsse, sodass ich nur die Kabel umstecken musste. Nach dem Anschalten wurde ich sofort von einem Einrichtungsassistenten im 1080i Format begrüsst. Schnell waren die ersten Einstellungen gemacht, ein Suchlauf durchgeführt und schon nach kurzer Zeit begrüsste mich die ARD. Das Bild war nicht viel besser als über Scart, aber ok. Was nicht gut ist, kann nicht durch Zauberhand besser werden. Einen wahren Augenschmauss erlebte ich aber beim Umschalten auf den AstraHD+ Demokanal. Hier ist das Bild wirklich perfekt. Anders als bei BluRay bzw. Spielfilmen wird hier bewusst großflächig alles scharf dargestellt und nicht nur Personen oder Gesichter. Auch die Wiederholung eines Bundesliga Spiels auf Anixe HD war wirklich super. Für solche Aufnahmen sind die Fernseher gemacht, hier sieht man das volle Potential. Das Menü der Kathi ist ziemlich schlicht und einfach gehalten. Wenn man die ausführlichen Menüs der Neutrino DBox2 gewohnt ist wirkt das Menü der Kathi wirklich sehr schlicht. Da aber alles in Ordnung ist, bedarf es auch keiner großen Einstellungen. Einziges Manko ist die wirklich sehr lahme Wiederholfrequenz der Fernbedienung, was beim zappen schon mal ganz schön nerven kann und die etwas umständlichen Favoriten und Senderlisten. Auch das offizielle DVR-Tool von Kathrein ändert nicht viel daran und kann sich nicht mit Programmen wie Bouquet Wizard messen. Sehr gut ist allerdings die Erkennung von Speicher an den USB Buchsen. Sticks werden schnell erkannt und können sofort als Aufnahmemedium, bzw. für die Timeshiftfunktion genutzt werden. Auch das Flashen eines neuen Images bzw. das Updaten könnte nicht einfacher sein: Stick in den Front USB,  Menü Taste an der Frontseite gedrückt halten und die Box einschalten, fertig. Auch der Bootvorgang der Box, bis das erste Bild erscheint geht ziemlich flott und die Bootzeit ist kaum merkbar. Insgesamt komme ich, wie schon viele andere vor mir, das die Kathrein UFS 910 ein uneingeschränkt empfehlenswerter HDTV Satreceiver ist.

Freitag, Oktober 3 2008

Kleiner IQ Test

Wer am heutigen Tag zu viel Zeit hat, dem sei der folgende IQ Test ans Herz gelegt. Der Test dauert ne gute Stunde und macht eigentlich sogar Spass. Leider lag mein Ergebnis mit 105 nur im Durchschnitt aber das ist auch OK. ;) Ich bezeifele zwar ob solche Tests viel mit Intelligenz zu tun haben, aber man kanns ja mal machen. http://iqtest.sueddeutsche.de/

Sonntag, September 28 2008

Der Geektest

Dauert ein bisschen, aber auf jeden Fall spassig: Bist du ein Geek?

Donnerstag, September 18 2008

Testbericht Sony KDL 40 D3500

Ja, er ist da! Endlich! Und auch ich möchte meinen Testbericht beginnen, wie fast jeder Testbericht beginnt: Ich habe lange hin und her überlegt, Foren durchforstet, Rezensionen gelesen und bin in diverse Elektrodiscounter gerannt um DEN Fernseher zu finden. Schwierig, schwierig. Irgendwann bin ich beim Sony KDL 40 D 3500 gelandet, weil er mich preislich und auch durch die vielen positiven Rezensionen wirklich angesprochen hat. Gesagt, getan, gesucht, bestellt, gewartet, geliefert. Gut verpackt, wie es sich für ein solches Gerät gehört. Packungsinhalt: TV, Stromkabel, Fernbedienung, Batterien, Kabelschlaufe, Antennenkabel, Manuals in diversen Sprachen Soweit so gut. Fernseher aufgestellt und angeschlossen. Zuerst wird man zum auswählen einer Sprache ermuntert, die ist schnell gewählt. Als nächstes muss die Empfangsart ausgewählt werden: Kabel (DVB-C) oder Antenne (DVB-T). Dann führt der Fernseher einen Sendersuchlauf durch und durchsuchte nachdem der digitale Suchlauf zuende war sogar noch das analoge Frequenzband. Da es hier nur digital gibt, fand er natürlich nichts. Das erste richtige Bild mit dem mich der Fernseher begrüsste war das DVB-T Bild von ARD. Sofort poppte im oberen Drittel des Bildschirms das EPG auf und informierte mich über die laufende Sendung. Nach kurzer Zeit war es weg und das TV Bild war komplett da. Naja... nicht so toll... etwas übersättigt und recht schlecht aufgelöst. Das kann ja noch was werden. Ein bisschen gezappt und geguckt... OK. Das Bild war nicht so dolle, aber in Ordnung wenn man nicht gerade direkt davor steht. Als nächstes war der Sat Receiver dran. Eine digitale Sagem DBox 2, leider nur mit Scart Ausgang. Hier erwartete ich wenig Wunder, wurde aber auf wundersame Weise überrascht, denn das Bild war wirklich gut! Natürlich nicht zu vergleichen mit einem digital eingespielten, aber trotzdem. Für Scart Verhältnisse ein wirklich gutes Bild. Die Bravia Engine leistet gute Dienste. Von dieser Qualität wirklich überrascht zappte ich durch die Kanäle. Ob Laufbänder bei N24, n-tv und Co oder normaler Film, gutes Bild! Keine unleserlichen Farbklumpen. Auch Fussball war gut. Nun sollte zur Krönung des ganzen mein DVD Player mal zeigen was er kann, denn der hat einen YUV Komponentenausgang und beherrscht Progressive Scan! Auch hier konnte mich der Fernseher überzeugen! Die testweise eingelegte Herr der Ringe DVD war gestochen scharf und die Farben absolut brilliant! Besonders der Schwarzwert des Fernsehers ist enorm. Ich habe bei so gut wie keinem TFT Fernseher einen so guten Schwarzwert gesehen! TOP! Wenn ich nicht wüsste, dass es noch besser geht, ich würde es nicht glauben. Als letztes habe ich noch schnell meinen Laptop an den analogen PC Eingang angeschlossen. Leider kann der laut VESA Standart nicht mehr als 1360x768 Pixel annehmen. Mal sehn was der TV über HDMI bzw. DVI hergibt, wenn ich ein passendes Kabel habe. Aber auch das analoge Bild war wirklich nicht zu verachten! Auch der TrueHD Photo Modus macht einen tollen Eindruck bei Diashows und verbessert die Bilddarstellung enorm. Der integrierte "Theatre Mode" macht besonders beim Filmgucken enorm Spass, dieser Verbessert Bewegungen und passt dem Farbraum etwas an und reduziert die Helligkeit um DAS Kinofeeling nach Hause zu bringen. Allerdings ist der wirklich nur im dunkeln zu Empfehlen, weil das Bild wirklich enorm abgedunkelt wird. Dieser Modus ist laut Anleitung von Sony Entertainment und der Filmindustrie entwickelt um dem Zuschauer die korrekte Wiedergabe von Farben und Helligkeit zu ermöglichen. Das Display ist genrell ziemlich gut und sehr Blickwinkel stabil. Sowohl von den Seiten als auch von oben und unten, man erkennt keine Farbveränderungen. Durch die relativ matte Oberfläche spiegelt es nicht und bietet eine gute Sicht. Da ich vorher einen 70er Röhrengerät hatte ist die Umstellung auf ein solches Bildformat enorm. Besonders wenn 16:9 Sendungen wie z.B. Fussball bildschirmfüllend auf der vollen Bildschirmdiagonale wiedergegeben werden. Von den angeblich total unansehnlichen werkseitigen Farben konnte ich nichts feststellen. Lediglich der Bildmodus "brilliant" zaubert ekelhaft bunte Farben auf den Schirm. Stellt man diese Einstellung auf "standart" kann man prima fernsehn. Ich habe nur ein wenig den Kontrast und die Hintergrundbeleuchtung angepasst, ansonsten kann man alles komplett so übernehmen. Die Menüs sind generell sehr übersichtlich gehalten. Man erreicht schnell die gewünschte Einstellung ohne langes tippen auf der Fernbedienung. Auch die Anordnung der Tasten auf der Fernbedienung sind gut und schnell erreichbar. Besonders positiv anzumerken ist, dass man für jede Video- bzw. Audioquelle einzeln Bild und Toneinstellungen speichern kann. Der Fernseher beherrscht PAP mit dem integrierten DVB Tuner und einer beliebigen anderen Quelle. Da ich den DVB-T Empfang wieder eingestellt habe, kommt diese Funktion für mich nicht in Frage. Der Sound das TVs war nach ersten kurzen Tests ganz in Ordnung. Da ich generell immer über meine Anlage höre ist es mir relativ egal was soundmäßig aus dem Fernseher herauskommt. Bei einem kurzen Spiel mit der Wii, dessen Sound direkt aud dem Fernseher kam hörte es sich allerdings ganz gut an. Wer jetzt auf Heimkinosound steht, wird vermutlich sowieso nicht über den Fernseher hören. Für Otto Normalverbraucher ist der Ton denke ich völlig in Ordnung. Da ich leider kaum Vergleichsmöglichkeiten mit anderen TVs habe kann ich nicht viel mehr sagen, mir gefällt das Bild und der gesamte Fernseher und es macht wirklich Spass Filme und sogar normales PAL Fernsehen damit zu gucken. Wenn ich mir digitale Quellen besorgt habe wie zB. eine PS3 oder einen HDTV Sat Receiver werde ich diesen Test auf jeden Fall noch ergänzen. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, wie gehabt einfach Kommentar abschicken. P.S.: KDL 40 D 3500 AEP ist der gleicher Fernseher! Nur ein Import, der nicht für den deutschen Markt bestimmt war. Technisch sind beide Versionen absolut gleich. UPDATE 22.09.08: Digitale Signale. Wie Versprochen berichte ich auch noch über den Fernseher und die Qualität der digitalen Eingänge. Als Zuspieler wurde mir glücklicherweise eine Playstation 3 geliehen. Schon das Menübild der PS3 in 1080i wirkt scharf und farblich top. Das Signal wurde soforterkannt und auch die Auflösung. Beim Gucken einer DVD mit der PS3 wird bei nichtskalierung automatisch 576p wiedergegeben, also Vollbilder. Das hochskalierte  Bild der DVD sieht immernoch sehr gut aus und wirkt sehr gut. Man erkennt zwar Skalierungs bzw MPEG Artefakte und kleine Störungen und Unschärfen, doch das hängt wohl mit der "niedrigen" Auflösung der DVDs zusammen. Besser geht eben nicht. Den absoluten AHA Effekt erhielt ich beim Abspielen von BlueRay Filmen. 300 und Das Vermächtnis der Tempelritter dienten mir als Test. Nach dem Einlegen schaltet der Fernseher sofort in den 1080/24p Modus um. Das Bild ist gestochen scharf und die Farben sind brilliant. Bei manchen Kameraschwenks ließ sich jedoch ein Ruckeln des Bildes feststellen. Für mich nicht weiter tragisch, allerdings würde Echte Freaks das bestimmt stören. Wie ich etwas später herausfand tritt dieses Phänomen im "Theatre Mode" nicht auf, welches anscheinend den "True 24p" Mode des Fernsehers aktiviert, denn im Theater Modus sind die Bewegungen wirklich butterweich. Ein Ruckeln ist auch nach mehrmaligem Betrachten der gleichen Szenen nicht mehr oder nur noch ganz minimal festzustellen. Der Fernseher verarbeitet trotz fehlender 100hz und Motionflow Engine 24p korrekt und ohne Probleme. Ein wirklicher Augenschmauss. Analog und Digital also absolut empfehlenswert.

Montag, September 1 2008

Asus A8JP ein Linuxnotebook!

Es ist zwar nun schon einige Zeit her, aber trotzdem möchte ich von meinen Erfahrungen mit Linux, bzw. Ubuntu und meinem Asus A8JP berichten und so vielleicht auch andere für das offene Betriebssystem begeistern? Als ich das Notebook vor gut einem Jahr kaufte, war Windows XP Professional vorinstalliert, dass ich auch einige Zeit nutzte, weil ich befürchtete, dass Stromsparen, Spielen und Linux unterschiedliche paar Schuhe sind. Aber weit gefehlt! Dazu später mehr. Die Ausstattung des A8JP ist sehr gut: CPU: Intel Core 2 Duo T7200 mit 2x 2Ghz Ram: 1GB HDD: 120 GB Grafik: ATI Radeon Mobility X1700 mit 265MB eigenem Speicher TFT: 14" Hochglanz Wlan, Bluetooth, Webcam Da ich ein Notebook gesucht hatte, das zum Spielen und zum Office Betrieb taugen sollte, stiess ich auf das A8JP. In einigen Tests wurde ein lauter Lüfter erwähnt, der Dauerhaft laufen sollte und ausserdem eine mieserable Kühlung. Dem muss ich widersprechen! Meine CPU hat im ruhenden Desktop knappe 40°C, was für eine Doppelkern CPU nun wirklich nicht viel ist. Unter Volllast kommt die CPU auch nicht über die 70-75°C. Um auf den Lüfter zu sprechen zu kommen, der stört nicht, mich zumindest. Aber ich bin Lüftertechnisch auch nicht empfindlich. Der A8 bietet so ziemlich alles was man braucht und war auch deshalb ein Grund mir das Gerät zuzulegen, sprich: Firewire, IrDa, DVI, Optical Audio Out, Bluetooth und so weiter und sofort. Irgendwann war es nun soweit, dass ich die Ubuntu CD, damals Feisty, in den Laptop schob um mir den Stand der Dinge anzusehen, welche Probleme mit unerkannter Hardware und nicht funktionierenden WLAN Karten auf mich zu kommen würden. Doch die Probleme blieben aus. So sehr ich auch versuchte nach Dingen zu suchen, die nicht klappten, fand ich nichts. Selbst Standby, sprich Suspend to Ram und Suspend to Disk funktionierten einwandfrei und selbst die Webcam war funktionstüchtig. Dies bestätige mein Vorhaben das Gerät mit einem Vernünftigem System auszusattten. Gesagt, getan. Seit diesem Tag residiert nun Ubuntu auf meinem Notebook und ich bin damit sehr zufrieden! Das einzige Manko ist das Tunen von Einstellungen um den Energieverbrauch so zu reduzieren, wie es sich für ein Notebook gehört, denn das funktioniert leider nicht so gut, bzw. (noch) nicht so effektiv wie unter Windows. Allerdings kann ich die 3-4 Watt Mehrverbrauch locker verschmerzen. Mit allen Tunings und Einstellungen verbraucht das Notebook mit Ubuntu bei ruhendem Desktop (und aktiviertem 3D Desktop!) laut GnomePowerManager zwischen 15 und 18 Watt. Relativ ok. Mit Kernel Hacking und Co kann man sicherlich noch das ein oder andere Watt irgendwo herauskitzel, doch diesen Aufwand ist es mir persönlich nicht wert. Ein weiteres Manko, unabhängig vom Betriebssystem ist sicherlich der Akku. Bei Kauf des Notebooks erreichte ich eine Akkulaufzeit von knapp 3Stunden mit sämtlichen aktivierten Stromsparmechanismen und unter Windows. Mittlerweile reicht eine Akkuladung nur noch für knapp 2 Std. Recht schlecht. Allerdings muss man hier auch bedenken, dass ein Core 2 Duo und eine 3D Grafikkarte nicht in ein Notebook gehören mit dem man lange Akkulaufzeiten erreichen will. Da mir das aber vorher schon bewusst war kann ich gut damit leben. Die 2 Kerne der CPU liefern sehr gute Arbeit, besonders im Bereich Videokodierung oder bei der Bildbearbeitung. Abschließend kann man sagen, dass das A8JP ein von Ubuntu perfekt unterstütztes Gerät ist und ich kann jedem die Installation nur empfehlen! Allerdings gibts auch nicht erfreuliche Dinge, die allerdings in einem anderen Artikel.