Freitag, Juli 11 2014

Quadcopter UDI 818a

Nachdem der UDI 818a Quadcopter nun schon einige Zeit besitze, möchte ich kurz meine Erfahrungen dazu teilen. Zunächst mal tut der UDI 818a eigentlich alles was er soll, nämlich fliegen. Bezüglich der Steuerung lässt sich sagen,dass er mir im Modus 1 (Anfängermodus) viel zu träge reagiert und die wenigen ersten Abstürze auf das Konto diesesModus 1 gehen. Nachdem ich dann nur noch den Modus 2 (ohne Limitierung) genutzt habe klappte auch der Flug immer besser. Einziges Manko: der Akku. Dieser ist nämlich innerhalb weniger Minuten leer und auch nach mehrmaligem Aufladen der Akkus(ich habe direkt noch ein 3er Set bestellt) wurde dieses Verhalten auch nicht besser. Meine Vermutung ist hier, dassder mitgelieferte Lader, nicht nach einem Ladeprogramm (wie bei LiPo Akkus eigentlich nötig) arbeitet, sondern einfach eine Abschaltung des Ladestroms bei 4,2 Volt vornimmt. Aufgrund dieser Vermutung und der fehlenden Möglichkeit mehrere Akkusgleichzeitig zu laden, entschied ich mich für den Kauf eines ordentlichen Ladegeräts (Jamara X-Peak 80). Damit scheint die Flugzeit doch noch einmal etwas zu steigen und man hat einfach ein besseres Gefühl beim Laden. Doch auch der Tausch des Laders konnte die Tatsache der kurzen Flugzeit nicht wett machen und so entschloss ich mich für eine Modifikation. Besser gesagt, ich entfernte die Plastikschutzverkleidung. Diese eigentlich nur kleine Änderungmachte sich extrem in der Agilität und auch in der Akkulaufzeit bemerkbar. Der Quadcopter war nun deutlich besser zukontrollieren und auch das berühmte "Parken in der Luft" klappte nun einwandfrei. Auch leichter Wind war so kein Problem mehr. Lediglich ab und zu schien es eine Störung des Gyroskops zu geben und der Copter trudelte einfach langsam zu Boden, setzte kurz auf und flog dann wieder hoch. Insbesonderen nach den 360° Drehungen. Abgesehen von diesen Kleinigkeiten ansonsten alles in allem eigentlich soweit ganz gut. Ich habe einige schöne Flüge gemacht und auch einige nette Aufnahmen mit der integrierten Kamera gefilmt, die nun wirklich keine tolle Qualität hat, für ein paar kleine Videos aus der Höhe aber vollkommen ausreicht. Problematisch wurde die Fliegerei allerdings, als der Copter plötzlich und unverhofft Probleme mit dem Rückwärtsflug bekam.Er ließ sich nur noch schwer und mit viel manuellem Nachtrimmen wieder zurück fliegen und ladete aufgrund dieser Tatsache auchschonmal frontal vor einer Wand. Als nun auch noch die Akkuleistung rapide abnahm, ging ich zuerst von defekten Akkus aus. Wie ich nach einigen Tests herausfinden musste, war scheinbar einer der kleinen Motoren defekt und zog so viel Strom, dass die Akkus nach knapp 1 Minute komplett leer waren. Nachdem ich einen neuen Ausleger inklusive Motor bestellt und montiert hatte, schien wieder alles im Lot zu sein, das war es leider aber nicht - der Copter ließ sich zunächst prima steuern, kippte dann aber während des Flugs unverhofft nach vorne und entfernte sich so schnell, dass mir nur noch das prompte Abschalten der Motoren weiterhalf und der Copter aus gut 30-40 Metern auf den Asphalt stürtzte. Glücklicherweise wurde keine Person verletzt und nichts beschädigt, dennoch ein Schockmoment. Der Copter hat, abgesehen von einem umgeknickten Propeller den Sturz unbeschadetüberstanden, dennoch scheint ja offensichtlich auch ein weiterer Motor defekt zu sein... Mittlerweile überlege ich tatsächlich, ob ich überhaupt noch Geld in den Flieger investieren soll. Wenn man überlegt welcheSumme ich mittlerweile für Akkus, Lader und Ersatzteile berappt habe, würde ich direkt zu einem teureren/besseren Modell raten. Auch wenn die Qualität eigentlich ganz in Ordnung ist. Was jedoch ein wenig ärgert ist, dass z.B. der Vorgang der Gyroskopkalibrierung mit keiner Silbe im beigelegten Manual erläutertwird! Daher kurz zur Info: Nach dem Binden des Copters an die Fernbedienung sofort den rechten Steuerhebel erst nach hinten und dann sofortnach unten rechts ziehen (quasi eine L-Form). Daraufhin blinken die Beleuchtungsleds und das Gyroskop ist kalibriert. Fazit: Das UDI 818a ist ein guter und günstiger Copter für Leute, die sich (wie ich) neu mit diesem Hobby beschäftigen. Man findet sich schnell mit der Steuerung zurecht und bekommt ein gutes Gefühl, wie sich solche Fluggeräte verhalten. Die verbaute Kamera istein nettes Feature, die Qualität der Videos ist allerdings nicht wirklich toll, von den Fotos ganz zu schweigen!Besser scheint mir lieber einmal mehr Geld in die Hand zu nehmen und einen ordentlichen Copter, wie z.B. den DJI Phantom zu kaufen,der sicherlich auch für Anfänger gut zu steuern ist, aber deutlich hochwertiger und mit nützlichen Features wie Return Home und Altitude Lockausgestattet ist. Wer billig kauft, kauft 2x ...

Dienstag, Juli 30 2013

Fazit iRobot Roomba 780

iRobot Roomba 780 Staubsaugroboter - Ein Zwischenfazit Nachdem ich den Roomba nun schon einige Zeit besitze, möchte ich doch nochmal kurz resümieren. Anfangs war ich doch etwas skeptisch als er regelmäßig vor Schränke, Tische und Stühle "donnerte" und auf diese Weise selbstständig durch den Raum navigierte. Keines der Möbel hat bisher dadurch irgendeinen Schaden oder auch nur ein Macke davongetragen und ich gehe davon aus, dass auch keiner mehr auftritt. Zugegeben irgendwie hatte ich etwas mehr Intelligenz erwartet aber trotzdem erstaunten mich diverse Dinge, wie das präzise parallele Abfahren von Kanten und Wänden und die automatische Erkennung von Tischbeinen und runden Objekten. Zunächst aber zur   Reinigungsleistung Mittlerweile möchte ich "Robi" nicht mehr missen, denn bei seinen Fahrten durch die Wohnung sammelt er solch enorme Mengen an Staub auf, dass man glauben könnte es würde nie gereinigt und man sich wirklich fragt, wo lag dieser ganze Staub. Alleine diese Tatsache qualifiziert ihn in meinen Augen schon als vernünftiges Haushaltsgerät. Wenn man dann noch in Betracht zieht, dass er auch an Stellen reinigen kann, die mit dem normalen Staubsauger nur schwer oder gar nicht zu erreichen sind (z.B. unter dem Bett) wird der Mehrwert deutlich. Der Roomba ersetzt sicherlich keinen herkömmlichen Staubsauger, erspart aber in jedem Fall das ständige Staubsaugen und reduziert die Anzahl der normalen Saugvorgänge auf ein Minimum. Eigentlich muss nur in Ecken oder an Übergängen oder überstehenden Kanten, die der Roomba nicht erreichen kann, ab und an nachgesaugt werden. Die Reinigungsleistung ist in Summe wirklich einwandfrei und alle (von ihm erreichbaren) Stellen sind sauber. Lediglich um die Dockingstation und um Lighthouses herum wird (aus technischen Gründen?) nicht gesaugt.   Reinigung des Roboters Ich reinige den Roomba eigentlich wöchtentlich, jeweils mit dem dem leeren des Staubbehälters. Die Reinigung ist schnell und einfach erledigt und auch die mitgelieferten Werkzeuge erweisen sich als n¸tzlich. Ich nehme zusätzlich noch immer eine kleine Nagelschere um die eingedrehten Haare an den Rändern der Bürsten zu entfernen. Die Gummib¸ste lässt sich auch problemlos unter warmem Wasser abspülen, für den Rest eignet sich ein feuchter Lappen. Als sehr nützlich hat sich für mich der Einsatz von Druckluft (Luftsprühdose, Kompressor oder Luftpumpe) herausgestellt, da sich doch überall in Ritzen und Öffnungen noch Staub festsetzt der so schnell und einfach entfernt werden kann.   Navigation, Multiroom-Cleaning und Docking Ein kleines Manko und eigentlich das einzig Negative ist die Navigation oder zumindest Teile davon. Während der Roomba in manchen Situationen scheinbar intelligent handelt (z.B. Reduktion der Geschwindigkeit vor Hindernissen), knallt er nur wenige Augenblicke später mit voller Fahrt von genau dieses Hindernis, welches er vorher erkannte. Dies hat natürlich keine Auswirkung auf die Reinigung, lässt aber schon an der Programmierung zweifeln. Weiterhin scheint der Roomba manchmal starke Orientierungsschwierigkeiten zu haben und versucht fröhlich mehrfach durch ein offensichtliches Hindernis zu fahren. Besonders im Zusammenhang mit Lighthouses gibts offenbar auch einige Probleme, was sich durch mehrfaches Drehen um die eigene Achse äussert, als versuche der Roboter Dock oder Lighthouse zu orten. Dies hat zwar keinerlei Auswirkung auf Reinigung o.ä., macht aber einen komischen Eindruck. Weiterhin erscheint mir manchmal der Wechsel in einen anderen Raum sehr holperig. Obwohl er offensichtlich komplett gereinigt ist, überfährt der Roomba die virtuelle Schranke erst sehr spät. Dieses Phänomen tritt ab und an auch bei der Rückkehr zum Dock nach der Reinigung auf. Die Schranke wird nicht überfahren, obwohl der aktuelle Raum zum einen bereits gereinigt ist und zu anderen nur noch der Rückweg zu meistern wäre... Vielleicht liegt das aber auch an meiner Lighthouse Positionierung? Ansonsten funktioniert die Mehrraumreinigung aber gut und zuverlässig. Zu beachten ist nur, dass eine gewisse Roboterfreundlichkeit der Räume gewährleistet ist, denn ansonsten kann es vorkommen dass der Roboter sich fest fährt oder auch selbst einsperrt und bis zum Akkuende vergeblich versucht zu entkommen. Heizungen, Hänge WCs oder auch Vorhänge sind da sehr gefährlich ;). Wie auch bei allem anderen treten neben dem an sich sehr akuraten Dockingvorgang ab und an kleinere Probleme beim Befahren des Docks auf, wobei der Roboter das Dock auch schonmal selbsttätig verschiebt. Dies könnte in meinem Fall aber auch an der recht unoptimalen Position des Docks in einer Ecke liegen.   Fazit Alles in allem war und ist der Roomba 780 eine absolut empfehlenswerte Anschaffung insbesondere für Menschen mit hohem Sauberkeitsbedürfnis und staubfangenden Hartböden wie Laminat, Fliesen oder ähnliches. Der hohe Preis schreckt zwar zunächst ab, stellt man dem aber die Zeitersparnis und Bequemlichkeit gegenüber relativiert sich dieser.    

Montag, Mai 16 2011

Ich mach mal eben nen Jailbreak...

... oder: die komplizierte Geschichte eines Updates. Viele Otto-Normalnutzer sind mit ihrem iPhone und dessen Betriebssystem iOS vollkommen zufrieden und wissen gar nicht was ein Jailbreak überhaupt ist, geschweige denn wie man das iPhone überhaupt updatet. Manchmal sind diese Leute tatsächlich zu beneiden, denn sie ersparen sich unter Umständen viel Ärger. Wer sein iOS Device mit einer neuen Firmware versorgen will, macht natürlich zuerst einmal ein Backup seines Geräts; und das dauert... und dauert... und dauert... und.... wo ist iTunes?! Abgestürzt! Verdammt! Das Ganze noch einmal... Und endlich klappts! Puh, ein großer Schritt ist geschafft. Nun die zuvor geladene Firmware Datei mit dem Shift-Trick wiederherstellen: Klick, ... überprüfe Firmware Update mit Apple... und klack Fehler 3195 - Toll! Hin und her, Tiny Umbrella, neustart und irgendwie klappts dann. Ist die neue Firmware endlich drauf, kanns losgehen mit dem Jailbreak! Juhu! RedSn0w ist das Mittel zum Zweck, Firmware File laden... huch, abgestürtzt... nochmal das Ganze. Nun klappts endlich! Jetzt noch den DFU Mode hinfummeln, zum Glück ist das jetzt im Programm interaktiv für Idioten erklärt, also kein Problem! AHA! "Waiting for iPhone to reboot..." Da warte ich mit... irgendwie scheint es nicht zu wollen. Hmmmmm... Also iPhone reset, nochmal die ganze Prozedur. Und wer hätte es gedacht, diesmal klappts! Jailbreak gemacht! Kein Problem oder? :)

Freitag, Februar 18 2011

Projekt: Lebensmittelverwaltung

Nach vielen vergangenen Tagen ohne Artikel, möchte ich mich mal wieder mit einer Projektvorstellung meinerseits zurückmelden. Wäre es nicht toll, einen intelligenten Vorratsschrank zu haben? Von einem Computer überwacht und mit automatischer Einkaufszettel-Erstellung, Statistiken und Rezeptvorschlägen? Genau dies habe ich, zumindest zu Teil, schon realisiert. Doch wie weiss man, welche Artikel sich in seinem Vorrats- bzw. Kühlschrank befinden? Klar, RFID! Aber diese Lösung scheidet aus: RFID Chips müssten an jedem Produkt vorhanden sein und ein entsprechender Reader müsste auch auf große Distanzen Chip IDs auslesen können. Systeme die das leisten könnten sind teuer und lassen sich von Otto Normal Verbraucher nicht bezahlen. Also greife ich hier auf eine ältere, aber dennoch bewährte Variante zurück: Den Barcode. Auf jedem Artikel findet sich ein Barcode, der schnell und einfach durch einen Barcode Scanner gelesen werden kann. Im Internet existieren einige Datenbanken, die zu EAN Nummern einen Produktnamen zurückgeben - soweit so gut. Kombiniert man nun diese Datenbanken mit einigen manuellen Eingaben, kann man sich seine eigene kleine Produktdatenbank anlegen. Da sich die Anzahl der unterschiedlichen Produkte in einer privaten Küche ungefähr abschätzen lässt, wird die Datenbank auch nicht unendlich gross. Realisiert wird das ganze System in PHP. Auf einem lokalen Server liegen die Scripte und die Datenbank und können einfach per Webbrowser aus dem LAN aufgerufen werden. Der Barcodescanner simuliert Tastatureingaben und so kann ein Barcode direkt im Browser in ein Formularfeld eingetragen werden. Dazu muss lediglich der Focus beim Laden der Webseite auf das Formular Element gesetzt werden. Das System auf dem der Browser läuft ist ein extrem sparsamer und lüfterloser Siemens Futro Thinclient mit 800Mhz Transmeta CPU, welcher im aktivbetrieb nach eigenen Messungen ca. 12-17W verbraucht. Als Softwarebasis dient ein schlankes Browserlinux Betriebssystem, ein Remaster, welcher auf der PuppyLinux Distribution aufbaut und auf einer internen CF Karte installiert ist. Zur Zeit befindet sich das System, insbesondere die Datenbank noch im Aufbau. Wenn der Großteil meiner Lebensmittel in der Datenbank steht und die PHP Scripte über den Teststatus hinausgehen, werde ich beides auch zu Download bereitstellen.

Freitag, August 13 2010

Meine Promiparty

Wenn ich mir aussuchen könnte, mit welchen Promis ich eine Party feiern dürfte, so würde meine Gästeliste auf jeden Fall die folgenden Personen beinhalten (in unsortierter und unpriorisierter Reihenfolge):
  • Carolin Kebekus
  • Simon Gosejohann
  • Elton
  • Charlotte Engelhard
  • Oli P.
  • Hennes Bender
  • Johanna Klum
  • Oliver Pocher
  • Monica Ivancan
  • Ich glaube, das sind alles Promis mit denen man unendlich viel Spass haben kann. Zumindest erscheint es so. Falls das mal jemand der betreffenden Personen liest: Herzlich Eingeladen! :)

    Montag, August 9 2010

    iPad - Ein Fazit

    [caption id="" align="alignleft" width="179" caption="(c) Apple"][/caption] Viele Leute haben sich schon darüber ausgelassen, positiv und negativ, doch nun möchte ich auch kurz einige Worte zum iPad loswerden und dem Einen oder Anderen vielleicht eine andere Sicht auf das Gerät zeigen. Nachdem ich das iPad nun eine gute Woche besitze und ausgiebig testen konnte, möchte ich mich nicht mehr davon trennen. Mit dem iPad schliesst Apple nämlich nun endlich die Lücke die ich solange nicht zu füllen wusste. Ich war, bzw. bin ein Typ, der trotz leistungsfähiger Notebooks nicht auf einen ordentlichen stationären klassischen PC verzichten möchte. Gründe dafür gibt es viele, darauf möchte ich jetzt allerdings nicht weiter eingehen denn es geht ja ums iPad. Neben dem PC besitze ich natürlich auch ein Notebook, mit riesigem Prozessor, dutzenden Anschlüssen und einer großen Festplatte. Doch für was nutze ich das Notebook hauptsächlich? Wenn ich ehrlich bin, zum Surfen im Web, lesen / schreiben von Mails, vielleicht höre ich damit im Garten mal Musik oder lese ein PDF. Das sind eigentlich die Hauptaufgaben meines/eines Notebooks. Klar, der ein oder andere wird noch Programmieren oder Video schneiden oder dies und das und jenes, jedoch sind die Hauptaufgaben bei gut 75% der User sicher das Internet, Emails, Fotos und PDF. Diese Aufgaben beherrscht das iPad perfekt und meines Erachtens sogar besser als die meisten Laptops! Doch das iPad ist kein Notebook Ersatz und das soll es auch gar nicht sein. Es ist eine Ergänzung zu PC und Notebook, eine neue Geräteklasse die Mobilität und Ausdauer verspricht. Nun aber vorerst genug der Worte  nun meine Aufstellung von Pro und Contra iPad: Pro exzellente und hochwertige Verarbeitung und Robustheit lange Akkulaufzeit keine Wärmeentwicklung --> keine Lüftungsschlitze brilliantes hochaufgelöstes Display einfache und intuitive Bedinung flüssiges und absolut Ruckelfreies Surfen, Scrollen, Navigieren Riesiger Appstore mit tausenden Apps Ansprechendes Userinterface Design bei Standart Apps Absolut fehlerfreie Multitouch Erkennung/Bedienung und intelligente Nutzung in Apps Contra Zum Teil zu wenig tiefergreifende Einstellungen/Programme (Terminal, FTP Client etc.) Kein Dateisystemzugriff (ohne Hack) Display Oberfläche verfettet leicht Aluminium Rückseite verkratzt leicht ohne Hülle/Tasche Externe Anschlüsse nur über Apple Dock Recht hoher Gerätepreis Viele iPad Apps sind nicht kostenlos und recht teuer Wenn man sieht, wie viele Anbieter das Konzept des iPad versuchen nachzuahmen (und zum Teil damit schon im Vorfeld scheitern) muss ja anscheinend doch viel Potenzial in dem Gerätesegment stecken? Meist sind diese Nachbauversuche jedoch nichts als Augenwischerei, mehr Leistungsfähigkeit auf Kosten von Lüftern? Selbst Intel Atom-Prozessoren, wie sie in viele Pad Konkurrenten verbaut sind produzieren so viel Abwärme, das ein komplett geschlossenes Gehäuse kaum möglich ist. Hier hat Apple mit dem selbstdesignten A4 Prozessor deutlich vorgelegt, der so wenig Wärme produziert, dass man auch im Bett surfen und Filme schauen kann. Auch die Touchbedienung, wie sie schon viele Handyhersteller recht erfolglos zu kopieren versucht haben reicht bei den meisten Herstellern nicht einmal an die Qualität des ersten iPhones heran. Es funktioniert zwar, die Frage ist jedoch immer wie sie mit der Software harmoniert. Das iPad ist sicherlich nicht das Nonplusultra, jedoch setzt es mit Sicherheit neue Maßstäbe in Sachen mobile Computing. Trotz fehlendem Flash lässt sich das Gros der Webseiten bequem anschauen und wie man sieht stellen schon viele Webvideodienste ihre Portale auf HTML5 um. Ob das mit der zunehmenden Verbreitung der flashlosen Apple Geräte zusammenhängt? Ich denke schon. Fazit: Das iPad ist ein leichter flacher und schlanker Begleiter mit langer Laufzeit, der mit in 85% der Fälle ein Notebook ersetzen kann. Trotz des hohen Preises, kann ich das iPad bedenkenlos empfehlen. Viele Probleme wie z.B. das direkte Kopieren von Dokumenten, lässt sich recht geschickt durch kleine Umwege oder intelligente Zusatzapps lösen, dennoch ist ein Jailbreak auch für das iPad empfehlenswert.

    Samstag, Mai 22 2010

    Ubuntu Server und die neuen Netzwerkkarten

    Nachdem in meinem Server eine Netzwerkkarte ausgefallen war und ausgetauscht werden musste, bestellte ich direkt zwei neue. Schnell waren die Alten ausgetauscht und die Neuen eingebaut, doch nach dem Start des Servers Ernüchterung: Neben der auf dem Mainboard verbauten Netzkarte wurde nichts weiter gefunden! ifconfig gab keine Auskunft über die Netzkarten und auch der Versuch die Karten per ifup zu aktivieren schlug fehl. Komisch eigentlich, denn lspci bewies eindeutig, dass die Karten eingesteckt waren und laut Logs trat auch kein Fehler auf. Nach einiger Suche stiess ich auf die Lösung: Ubuntu legt in der Datei /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules Informationen über Netzkarten, deren Namen, Hardwareadresse usw. ab. Da dort noch die alten Netzkarten als eth1 respektive eth2 eingetragen waren und die Neuen unter eth3 und eth4 geführt wurden, schien Ubuntu sie nicht weiter zu beachten. Nach dem Entfernen der Einträge der alten Karten und Anpassen der Namen sind die Karten nun wieder da und alles läuft wieder ohne Probleme.

    Montag, Mai 17 2010

    T-Home & das 10 Sekunden Bild Phänomen

    Vor einigen Tagen kam mein Media Receiver 300 von T-Home. In freudiger Erwartung habe ich sofort alles angeschlossen, Gerät gestartet, gewartet² ( Windows CE basiert eben) und siehe da, Bild und Ton! Prima! Ein paar mal hin und her geschaltet, die Kanäle gewechselt, alles läuft. Doch halt! Nach 10 Sekunden plötzlich nur noch Klötzchen, das Bild bleibt stehen und der Ton stottert?! Merkwürdig. Zuerst hatte ich meinen Routing Server unter Verdacht, der vielleicht nicht alles korrekt weiterleitet, also Routing Server übersprungen und die Box ins gleiche Netz wie den Telekom Router gesetzt (Genialerweise kann man die Netzwerkeinstellungen des MR300 nicht selbst konfigurieren). Doch auch so, wieder das gleiche Bild: 10 Sekunden gutes Bild und dann nichts mehr und nach dem Umschalten auf den anderen Kanal auch wieder nur 10 Sekunden. Das Problem musste also tiefer liegen. Nach einigen Recherchen las ich in vielen  Foren man solle die Ports 3 oder 4 an seinem Speedport Router für die Entertainbox nutzen, was bei mir jedoch trotzdem keinen Unterschied machte. Das Problem war anscheinend folgendes: Ich hatte neben dem Media Receiver noch andere Geräte an einem Switch! Als ich die Leitung zum Switch direkt in den MR300 steckte funktionierte auf einmal auch das Fernsehen. Kurios! Vermutlich lag das daran, dass die IGMP Broadcasts nicht bis zum MR300 geleitet wurden, denn wie ich später las werden die ersten 10 Sekunden des TV Bildes nach dem Umschalten per Unicast übertragen, erst dann wird auf Multicast geswitcht. Dies scheint aus Performance Gründen so praktiziert zu werden um dem Kunden schnellere Umschaltzeiten zu ermöglichen. Erstaunlich ist allerdings, dass vor dem "kaputten" Switch noch andere Switches hängen, die die Multicastfunktion anscheinend nicht einschränken. Bei Gelegenheit werde ich das Switch mal austauschen und sehen, ob ein anderes hier funktioniert.

    Donnerstag, Mai 6 2010

    Das externe Windows

    Wer schon einmal versucht hat, Windows auf einer externen Festplatte zu installieren, wird wissen dass sich Windows dem gekonnt verweigert. Windows lässt sich einfach nicht auf externen Festplatten, Speichersticks oder -karten installieren (Anm. des Autors: Linux ist das egal...) . Doch probieren geht über studieren, denn die Idee die mir vorschwebte, war es eine Festplatte per E-SATA an den Rechner anzuschliessen und darauf Windows zu installieren. Doch auch das ging schief, denn der E-SATA Port in meinem Rechner nutzt einen anderen Controller als die internen SATA Ports, wie ich herausfand. Also, letzer Versuch: SATA auf E-SATA Slotblech, direkt auf dem Mainboard angeschlossen, Kabel rein und los... und diesmal klappte es perfekt! Für alle, die sich nun fragen, was das ganze soll: Mit dieser Lösung, habe ich die Möglichkeit bei Bedarf per Hardwarebootloader  (Stromversorgungsschalter an der Platte) Windows zu booten, ohne mein Linux System mit Windows Müll zu belasten und wilde Partitionen anzulegen. Also nochmal zusammenfassend: Windows auf externen Medien? - Nein! Ausser sie sind direkt an den Sata Controller angeschlossen.

    Donnerstag, April 8 2010

    Ein neuer Grill?

    Der Frühling hat begonnen und damit auch die Zeit des im-Garten-sitzens und ganz besonders des Grillens. Dies stellt mich vor ein Problem: Ein neuer Grill muss her! Als Hobbygriller habe ich mich nun schon mit vielen Billiggrills herumgeschlagen, die wackelig und instabil waren und meist nicht länger als eine Saison überlebten. Zudem waren sie winzig klein, sodass ihre Maximalkapazität schon nach 3 Kottelets erreicht war. Eins ist klar, der alte Grill muss weichen, und zwar einem neuen Grillkamin. Das aber,führt zu einem anderen Problem: Der Preis! Denn ein ordentlicher Grillkamin kostet ab 150€ aufwärts, was mich zu der Überlegung gebracht hat, einen Grill selbst zu mauern. Dies hat zum Einen den Vorteil, das der Grill ziemlich genau meinen Vorstellungen entspricht und zum Anderen preislich wohl auch deutlich billiger ist, als der Kauf. Der Nachteil dabei: ich kann (noch) nicht mauern und auch ein Grillrost müsste speziell angefertigt werden. Trotz allem scheint der Selbstbau eine lohnende Alternative zu sein... Ich bin noch unschlüssig. Gute Vorlage: http://www.wermaulwurf.de/bilder/grill_bilder/

    Mittwoch, Januar 13 2010

    Kleingeräte per WiFi aufladen

    Gestern stieß ich auf einen interessanten Artikel: Die Firma RCA hat auf der CES 2010 in Las Vegas ein Gerät namens RCA Airnergy vorgestellt, welches Kleingeräte durch Umwandlung von elektromagnetischen WLAN Wellen in Strom aufladen kann. Allein das Vorhandensein eines Accesspoints in Reichweite des Geräts reicht aus, um eine vollständige Ladung durchzuführen. Um so mehr Accesspoints in Reichweite sind, desto besser ist natürlich auch die Ausbeute. Während einer Demonstration lud das RCA Airnergy einen 30% geladenen Blackberry Akku in nur 90min komplett auf.Demnach wird man in großen Ballungsgebieten in Zukuft vielleicht komplett auf das manuelle Laden seines Handys oder PDAs am Abend verzichten zu können? Quellen: http://neuerdings.com/2010/01/10/rca-airnergy-strom-aus-wlan/ http://www.computerbase.de/news/allgemein/forschung/2010/januar/kleingeraete_airnergy_wlan/

    Montag, Januar 11 2010

    Schluss mit ext4 und 64 BITte nicht mehr...

    Einge Zeit musste ich mich nun schon mit plötzlichen Systemfreezes herumärgern, die wohl scheinbar durch das Dateisystem ext4 hervorgerufen werden. Weder Logs noch etwas anderes konnte ich als andern Übeltäter identifizieren und so musste ext4 auf meiner Root SSD dem betagten, aber stabilen ext3 weichen. Wo ich schonmal dabei war, nutzte ich gleich die Gelegenheit um mich gleich auch von der 64bit Architektur zu trennen und die 32bit Version von Ubuntu Karmic mit PAE (Physical Adress Extension) Kernel zu installieren. Nun kann ich auch endlich Adobe AIR Anwendungen benutzen und auch performanceseitig scheint die 32bit Variante schneller zu sein, als ihr 64bit Pendant. Einziges Manko, welches ich nachträglich noch beheben musste, waren Probleme bei der Lüfterregelung. Aus irgendeinem Grund schien der Lüfter durchweg mit ca 80% Geschwindigkeit zu drehen, was den Rechner natürlich enorm laut machte. Mithilfe von lm_sensors bzw. pwmcontrol habe ich den Lüfter jetzt manuell eingestellt und nun herrscht glücklicherweise wieder Ruhe.

    Donnerstag, Dezember 10 2009

    Die Tannenbaum-Mafia

    Wer kennt das nicht, es geht langsam auf Weihnachten zu und überall schiessen die Tannenbaumverkaufsstände aus dem Boden. Alle haben den gleichen Bauwagen, den Standard-Bauzaun drumherum, ein selbstgespraytes Schild, mit weisser Schrift auf grünem Grund "Tannenbaumverkauf", welches dezent von einem Halogenstrahler beleuchtet wird und natürlich die obligatorischen Lichterkette. Doch warum sehen sich alles diese Verkaufsstände so furchtbar ähnlich? OK, eine besondere Designidee erwartet man nun nicht, aber die Stände sehen überall immer aus, als wären sie getreu einer DIN Norm aufgebaut. Steckt ein großer Verkäufer hinter all diesen Ständen? Ein Tannenbaum Monopol quasi? Gar der Staat selbst. oder doch die Tannenbaum-Mafia? Wo auch immer man seinen Baum kaufen möchte, viel Auswahl bleibt nicht: Baumarkt, Discounter oder bei der ominösen Mafia. In diesem Sinne, frohen Baumkauf ;)

    Donnerstag, November 19 2009

    Multiminister

    Eigentlich will ich Politik komplett aus meinem Blog fernhalten, doch nachdem ich mir unsere neue Bundesregierung mal genau angesehen habe, stellt sich mir eine Frage: Nach welche Kriterien werden eingentlich Ministerposten besetzt? Man sollte doch eigentlich annehmen, dass zum Beispiel ein Wirtschaftsminister genau diesen Posten hat, weil er sich besonders gut damit auskennt. In Deutschland scheint das allerdings nicht der Fall, hier kann der Wirtschaftsminister auch Verteidigung, der Innenminister Finanzen oder auch Justiz, kein Problem! Da stellt sich doch die Frage, würfeln die ihre Ämter aus? Wie es scheint, braucht man ja als Minister weder tiefgreifende Kenntnisse, noch Erfahrung. Vielleicht sollte ich auch Minister werden? So schwer scheints nicht zu sein... :)

    Montag, November 16 2009

    Test - Axbo Schlafphasenwecker

    axboZuerst: Ja, es funktioniert! Nachdem ich den Wecker einige Zeit testen konnte, will ich nun ein kurzes Fazit schreiben. Der Wecker ist ziemlich teuer und schreckt vielleicht den einen oder anderen vom Kauf ab, dazu sei gesagt, der hohe Preis von knapp 200€ ist sicherlich nicht gerechtfertigt! Der Wecker macht einen stabilen Eindruck und ist gut verarbeitet, trotzdem gibt es einige Nachteile: das Display ist nicht beleuchtet und leuchtet nur auf Knopfdruck. Was die Hersteller des Axbo als Feature anpreisen, ist wohl eher eine unglückliche Tatsache, als gewollt. Aus diesem Grund weicht auch mein alter Wecker mit 7-Segment Anzeige nicht von meinem Nachttisch. Eine leicht glimmende Beleuchtung wäre hier wünschenswert. Weiterer Nachteil des Axbo, keine Snooze-Funktion. Was von den Axbo Herstellern ausdrücklich absichtlich nicht eingebaut wurde, fehlt mir definitiv! Klingelt der Wecker gut 30min zu früh, bin ich nicht der Mensch, der trotz der Weckzeit und Ausgeschlafenheit sofort aus dem Bett springt. Bei 15min vor Weckzeit ist das sofortige Aufsstehen akzeptabel. Vielleicht wird dieses Feature noch nachgerüstet? Ein weiterer und letzter Nachteil, der Sensor! Auf dem Sensor befindet sich eine Taste, welche den Sensor (de)aktiviert und den Alarm abschaltet. Leider ist diese Taste sehr schwer zu finden (wenn der Sensor im Armband steckt) und benötigt sehr viel Kraft um gedrückt zu werden, was besonders morgens beim wach werden sehr ärgerlich sein kann. Ansonsten macht der Wecker aber einen guten Eindruck und die angepriesene Funktion des einfachen Aufwachens wie von alleine funktioniert. Auch wenn der Wecker nicht immer meine Wachphase bzw. gar keine ermitteln konnte, wurde ich sonst stets einige Minuten vor meiner eingestellten Weckzeit sanft geweckt und fühlte mich wach. Das Aufstehen geht zwar nicht von alleine und auch die Müdigkeit am Morgen ist durch den Wecker nicht verschwunden, aber man hat doch den Eindruck, nicht aus dem Tiefschlaf gerissen worden zu sein. Designtechnisch macht der Wecker auf dem Nachttisch auf jeden Fall einen sehr guten Eindruck, auch wenn die verbaute Technik eher simpel zu sein scheint, was der hohe Preis keinesfalls suggeriert. sleepSo benötigt der Wecker bzw. das USB Kabel einen speziellen Treiber um an den PC angeschlossen zu werden. Dieser stellt dem Wecker über USB einen COM Port zur Verfügung, über den dann in Verbindung mit der kostenlosen Software Axbo Research, Wecksounds, Firmware Updates übertragen werden können. Gleichzeitig kann mit Axbo Reasearch der eigene Schlaf beobachtet werden. Über die Zeit, angefangen vom Aktivieren des Sensors bis zum Weckzeitpunkt, werden die Bewegungen pro Minute durch ein Balkendiagramm dargestellt. Man kann so relativ deutlich die einzelnen Schlafphase sehen und auch erkennen wie ruhig oder unruhig man schläft. Fazit: Auch wenn der hohe Preis sicherlich nicht gerechtfertigt ist, hält der Wecker im Großen und Ganzen was er verspricht und bietet neben der Möglichkeit zukünftige Updates einzuspielen auch die Analyse des eigenen Schlafs. Für mich, als ein Mensch der ungern aufsteht, ist der Wecker eine angenehme und willkommene Hilfe.

    Donnerstag, November 5 2009

    Nike+ und iPhone

    Nachdem ich nun schon längere Zeit laufe, interessierte ich mich doch, was genau die Nike+ & iPod Funktion in meinem iPhone 3G S zu suchen hatte und wie das Ganze funktioniert. Nach einigem hin und her endschied ich mich dann letzendlich doch, den Nike+ Sensor für 19€ bei Amazon zu bestellen und zu testen. Von der Größe her ähnelt der Sensor einem ovalen Kronkorken und auch die Höhe kommt der des Kronkorken sehr nah. Nun aber zur eigentlichen Funktion: Da ich keine originalen Nike Plus Laufschuhe besitze, habe ich den Sensor einfach mit einem Gummiband umwickelt (Rutschfestigkeit) und unter die straffen Schnürsenkel vorn am Schuh geschoben. Ich glaube auch ohne Gummi wäre der Halt ausreichend gewesen, wie ich während des Laufens feststellte. Die Bedienung ist denkbar simpel, zuerst aktiviert man den Sensor durch einfaches Gehen und nach ein paar Schritten sollte der Sensor mit dem iPhone/iPod gepaart und funktionsfähig sein. Startet man nun die zugehörige App und drück auf Training starten, gehts los. Besonders gut gefällt die Sprachausgabe während des Laufens, welche wirklich motivationsfördernd ist und einen stets auf dem aktuellen Stand hält ("Sie haben nun einen Kilometer zurückgelegt"). Nach der Hälfte der Strecke wird statt der zurückgelegten, die verbleibenden Kilometerzahl durchgesagt - eine taktisch kluge Motivationshilfe. Auf den letzten 400m erhält man alle 100m einen Hinweis auf die verbleibende Strecke, was für einen Endspurt oder ähnliches genutzt werden kann. Möchte man zwischendurch seine gelaufen Kilometer erfahren, drückt man einfach den Home Button und die freundliche Damen- oder Herrenstimme informiert sofort über aktuelle Kilometer, Pace (Zeit pro km) und Gesamtzeit. Auch am Ende erhält man nach dem Lauf nocheinmal Infos zum seinem Lauf und die verbrannten Kalorien. Der Sensor ist übrigens keine einfacher Schrittzähler, sondern berechnet aus Fliehkraft, Geschwindigkeit, Dauer des Schrittes automatisch die Schrittlänge und daraus die zurückgelegte Strecke. Selbst unkalibriert hatte die von Nike+ ermittelte Strecke eine Abweichung zu der von mir per GPS ermittelten Strecke von knapp 20-30 Metern, was doch erstaunlich wenig ist. Der Nike Plus Sensor punktet durch erstaunlich hohe Genauigkeit, sehr simpele Konfiguration und macht das iPhone/iPod zum perfekten Joggingpartner. Wer möchte kann per iTunes seine Laufergebnisse an die Nike Plus Webseite schicken, welche viele nette Gadgets (gegen Freunde laufen, das Männer/Frauen Duell etc.) und grafisch nett aufbereitete Statistiken liefert.

    Donnerstag, Oktober 29 2009

    Huren und Schuster in OpenOffice?

    Beim Schreiben einer Arbeit, stieß ich gerade in den Absatzoptionen auf die Auswahlmöglichkeiten "Schusterjungenregelung" und "Hurenkinderregelung". Bitte??? Ja, richtig gelesen! Anscheinend stehen diese beiden Regelungen für verschiedene Umbruchoptionen. Nun stellt sich die Frage, ist das eine Fehlübersetzung? Und wenn nein, warum diese Namen? Ist das Absicht? Steck ein tieferer Sinn dahinter? Hat jemand eine Idee? huki

    Donnerstag, Oktober 15 2009

    Die eigene Handschrift am PC

    Heute bin ich auf eine sehr gute und interessante Webseite aufmerksam geworden: www.fontcapture.com ! Hier hat man die Möglichkeit anhand von Buchstaben-Schriftproben seine eigene individuelle Handschrift in den PC zu bringen. Dies funktioniert ganz einfach, zuerst druckt man sich einen Bogen aus, auf dem man dann sämtliche Buchstaben, Zahlen und Zeichen einträgt. Hat man dies ordentlich erledigt, muss man die Seite einscannen und die gescannte Datei zu fontcapture.com hochladen. Auf dem Server wird dann aus den Schriftproben eine Truetype Schrift erstellt, die man sich in einer Vorschau mittels beliebigem Text anzeigen lassen und natürlich auch direkt downloaden kann. Die .ttf Datei muss bei Windows in den Ordner C:\Windows\Fonts und unter Linux zum Beispiel nach \usr\share\fonts\truetype. Die von mir produzierte Schrift, sieht wie folgt aus: writing

    Dienstag, Oktober 13 2009

    Trapster - Die Radarfallen Community

    Aus dem Radio kennt man vielleicht die Blitzerwarnungen, welche freundliche Autofahrer unterwegs durchgeben und einen vor hohen Geldstrafen oder sogar Fahrverbot bewahren sollen. Dieser Service ist zwar eine gute Idee, jedoch kann das Radio ja nicht alle 5 Minuten die aktuellen Blitzerdaten herausgeben und so kann es sein, dass man trotzdem in eine Radarfalle fährt. Ärgerlich! Glücklicherweise gibt es hier eine gute Lösung, die sich das Internet zu Nutze macht. Entdeckt ein Communitymitglied einen Blitzer, meldet es ihn direkt von Unterwegs per Handysoftware. Diese Daten werden sofort an der Trapster.com Server weitergeleitet und alle kommenden Fahrzeuge erhalten eine Warnung über den neuen Blitzer. Trapster richtet sich in erster Linie an Nutzer von Smartphones, ist aber auch als Addon für diverse Navigationsgeräte zu haben. Auf dem iPhone bietet es sogar Push Benachrichtigungen, wenn ein neuer Blitzer im persönlichen Überwachungsbereich gemeldet wird, ohne das die Trapster Software auf dem iPhone laufen muss. Zur Qualitätssicherung sollen/müssen neue Radarfallen bzw. Gefahrenstellen durch mehrere Nutzer bestätigt werden, wodurch gleichzeitig die Glaubwürdigkeit des Melders steigt und dadurch in Zukunft seine Meldungen sofort mit einer höheren Glaubwürdigkeit eingestuft werden. Viele hochrangige Medien, darunter Time, CNN, Wallstreet Journal, Fox News und viele mehr, haben bereits über die Software berichtet und sie für gut befunden. Wer also ein iPhone oder ein anderes Smartphone besitzt sollte das Programm unbedingt testen, denn umso mehr Leute mitmachen, desto genauer, schneller und effizienter funktioniert das System. Auch normale Java fähige Handys (also so ziemlich alle) können die Software nutzen! Quellen: [1] http://www.trapster.com [2] FoxNews Video

    Freitag, September 25 2009

    now iPhone too

    Nach einer kurzen Wartezeit von knapp 2 Wochen bin ich nun auch stolzer Besitzer eines neuen iPhone 3GS. Da ich ja länger schon einen iPod Touch besitze waren mir die meinsten Programme und Funktionen schon bekannt allerdings kommt vieles erst richtig gut zur Geltung wenn man GPS und 3G nutzen kann. Hier merkt man erst wie beschnitten die Funktionen des iPod Touch sind und ich möchte direkt jedem von dem Kauf eines iPod Touch abraten, da man sich später vermutlich sowieso für das iPhone entscheiden wird. Nachdem ich jetzt einige Tage spielen durfte, möchte ich ein paar interessante und wie ich finde wirklich gute und nützliche Programme vorstellen. Zuerst möchte ich allen Twitter Usern den kostenlosen Twitterclient Twitterific ans Herz legen, denn dieses kleine aber feine Programm bietet wirklich komfortabele Funktionen wie zum Beispiel einfachen direkten Bildupload zu yfrog. Kompression von Text, Links usw. Twitterific lässt kaum Wünsche offen! Ein absolutes Highlight ist sicher auch die Musikerkennungssoftware Shazam, der man per integriertem Mikrofon knapp 10Sekunden eines Musikstücks übermittelt und welche dann promt den korrekten Titel, Interpret, Album und Cover findet, ausserdem gibts Direktlinks zu Twitter und Co, Youtube und zum iTunes Store. Getestet habe ich wirklich schon einige Exoten, doch das Programm war stets in der Lage die korrekten Infos zu liefern. Ein Muss für Läufer, Skater und Biker ist die GPS gestützte Laufsoftware Runkeeper! Sie ermöglicht sein jeweiliges Trainingsprogramm bequem am PC zu analysieren, dazu sichert sie Wegpunkte, Geschwindigkeit Höhe usw. und bereitet sie grafisch auf. Gleichzeitig kann man während des Laufens seine aktuelle Zeit einsehen, die gelaufenen/gefahrenen Kilometer und noch vieles mehr. Während des Laufs werden die Trainingsdaten direkt an die Runkeeper Website gesendet, wo man sie nach erfolgreicher kostenloser Registrierung einsehen, korrigieren und mit Notizen versehen kann. Sehr empfehlenswert sind sicherlich auch die vielen Location-Aware Apps wie zum Beispiel meinestadt, Qype Radar, Fahrplan oder auch Wiki2Go. Neben den vielen kostenlosen Programmen kann ich, trotz des hohen Preises, noch wärmstens den Navigon Mobile Navigator empfehlen. Die Software liefert wirklich ausgezeichnete Dienste und und steht einem Standalone Navigationsgerät in nichts nach, ausser vielleicht durch fehlendes TMC. Ansonsten sind z.B Sprachausgabe, 3D Navigationsansicht, Radar und Geschwindigkeitswarner, POI Suche, Spurassistent und vieles mehr integriert. Nach meinem ersten kurzen Test damit bin ich sehr zufrieden, Ansagen kommen frühzeitig, deutlich und klar verständlich, da auch komplette Strassennamen angesagt werden.

    - Seite 1 von 6